Akrales amelanotisches Melanom, das wie ein nicht heilendes arterielles Ulcus erscheint
Akrale Melanome machen etwa 2-3% aller Melanome aus. Wegen ihrer Seltenheit und weil sie anfänglich unscheinbar und tendenziell amelanotisch erscheinen, werden sie häufig verkannt. Der vorliegende Fallbericht beschreibt den Fall eines 70-jährigen Mannes mit amelanotischem Melanom, das als nicht heilendes arterielles Ulcus fehldiagnostiziert wurde. Die histopathologische Untersuchung zeigte ein akrolentiginöses Melanom mit einer Tumordicke nach Breslow von 2,3mm, Clark-Level IV, das durch eine chirurgische Intervention definitiv behandelt wurde. Dieser Fall zeigt, dass es wichtig ist, bei der Differentialdiagnose nicht heilender Ulcera auch ein Melanom in Erwägung zu ziehen.
2012 ◽
Vol 69
(12)
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pp. 667-671
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2016 ◽
Vol 03
(02)
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pp. 115-116
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