systemische steroide
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2020 ◽  
Vol 224 (03) ◽  
pp. 120-121

Extrem unreife Frühgeborene können von der postnatalen Gabe systemischer Steroide pulmonal profitieren. Da diese Behandlung allerdings entwicklungsneurologische Defizite begünstigen kann, sollten die Steroide optimalerweise zu einem Zeitpunkt verabreicht werden, an dem ein maximaler Nutzen bei minimalen Risiken zu erwarten ist. US-Wissenschaftler haben sich zum Ziel gesetzt, dieses Zeitfenster einzugrenzen.


2020 ◽  
Vol 237 (05) ◽  
pp. 591-598
Author(s):  
Nicole Stübiger ◽  
Christoph Deuter ◽  
Deshka Doycheva
Keyword(s):  

ZusammenfassungDas Behçet-Syndrom (BS) ist eine entzündliche Systemerkrankung, die mit multiplen Organmanifestationen einhergeht. Häufigste Krankheitssymptome sind orale Aphthen, genitale Ulzerationen, Hauteffloreszenzen und Augenmanifestationen. Die Diagnose des Behçet-Syndroms wird anhand klinischer Symptome gestellt. Typische okuläre Präsentation beim Behçet-Syndrom ist die rezidivierende nicht granulomatöse Panuveitis mit okklusiver retinaler Vaskulitis. Früher waren systemische Steroide und konventionelle Immunsuppressiva die einzige therapeutische Option beim Behçet-Syndrom. Unter dieser Therapie konnte jedoch häufig keine stabile Remission der Augenbeteiligung erreicht werden und die Prognose der Behçet-Uveitis, insbesondere bei Vorliegen einer okklusiven retinalen Vaskulitis, galt lange Zeit als äußerst schlecht. In den letzten Jahren hat die Einführung der Biologika die Therapie des Behçet-Syndroms revolutioniert und die Visusprognose der Patienten deutlich verbessert.


Praxis ◽  
2013 ◽  
Vol 102 (17) ◽  
pp. 1046-1052
Author(s):  
Nicola Patuto ◽  
Christoph Beglinger

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) zeigen eine Zunahme der Prävalenz in der Schweiz. Industrialisierung und Urbanisierung gehen mit einer Steigerung der Inzidenz einher. CED sind das Resultat eines Kontinuums von Interaktionen zwischen genetischen Faktoren, der intestinalen mikrobiellen Flora, dem Immunsystem sowie von Umgebungs- bzw. Umwelteinflüssen. Für die Therapie beider Erkrankungen wird zwischen Anfallsbehandlung und Remissionserhaltung unterschieden. Beim Morbus Crohn werden bevorzugt systemische Steroide, für die Remissionserhaltung Azathioprin und Methotrexat, neu auch TNFα-Antikörper eingesetzt. Für die Anfallsbehandlung bei der Colitis ulcerosa werden ebenfalls primär systemische Steroide, für die Remissionserhaltung hingegen topisch und systemisch wirksame 5-ASA-Präparate und TNF-Antikörper eingesetzt. Leichtere Fälle können auch in der aktiven Phase mit 5-ASA-Präparaten behandelt werden.


Praxis ◽  
2013 ◽  
Vol 102 (17) ◽  
pp. 1075-1075
Author(s):  
Johann Steurer
Keyword(s):  

2013 ◽  
Vol 33 (02) ◽  
pp. 84-91
Author(s):  
F. Seibel ◽  
H.-M. Lorenz ◽  
F. Mackensen ◽  
R. Max

ZusammenfassungEine akute anteriore Uveitis (AAU) ist die häufigste extraartikuläre Manifestation der Spondyloarthritiden (SpA). Sie tritt bei 30 bis 50 Prozent der SpA-Patienten auf. Betroffen sind v. a. HLA-B27-positive Personen und somit insbesondere die Subgruppe mit ankylosierender Spondylitis (AS). Die Prävalenz einer Augenbeteiligung steigt mit der Dauer der Erkrankung und tritt typischerweise als akute einseitige Uveitis anterior (Iridozyklitis) auf. Bei einigen Patienten manifestiert sich die Uveitis auch als erstes Symptom bzw. als „Minimalvariante“ einer SpA im Sinne einer isolierten HLA-B27-assoziierten Uveitis. Patienten mit bekannter SpA sollten nach augenärztlich bestätigten Augenentzündungen befragt und Patienten mit bisher nicht diagnostizierter SpA, die erstmalig eine einseitige AAU erleiden, sollten im Hinblick auf eine entzündlich rheumatische Erkrankung untersucht werden. Aufgrund der Lokalisation im vorderen Augenabschnitt spricht die typische Entzündung gut auf Lokalsteroide an. Bei rezidivierenden bzw. chronischen Verläufen sind gelegentlich aber auch systemische Steroide, klassische Basistherapeutika oder auch TNF-alpha-Hemmer notwendig.


2005 ◽  
Vol 62 (8) ◽  
pp. 539-542 ◽  
Author(s):  
Regamey ◽  
Casaulta Aebischer ◽  
Frey

Die Diagnose eines akuten Asthmaanfalles im Kindesalter ist eine klinische Diagnose. Der Schweregrad des Asthmaanfalles kann aufgrund klinischer Kriterien und der transkutanen Sauerstoffsättigung eingeschätzt werden. Eine Blutgasanalyse ist zur Beurteilung des Gasaustausches hilfreich. Patienten mit einem schweren oder lebensbedrohlichen Asthmaanfall müssen auf die Notfallstation des nächstgelegenen Spitals eingewiesen werden. Die Behandlung der respiratorischen Insuffizienz ist vorrangig; eine rasche Sauerstoffgabe und beta2-Mimetika bilden dabei die Grundpfeiler der Behandlung. Systemische Steroide sollten früh verabreicht werden; inhalative Anticholinergika sind effektive adjuvante Medikamente. Bei fehlender Besserung des klinischen Zustandes unter dieser Therapie muss die Verlegung auf eine Intensivstation erfolgen.


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