sekundäre dislokation
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Rechtsmedizin ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
M. Hahn ◽  
M. Dreimann ◽  
J. Matschke ◽  
L. Lohner ◽  
K. Püschel

ZusammenfassungEs wird das Verletzungsschema eines Fahrers nach Frontalzusammenstoß mit Airbag-Auslösung bei nichtangelegtem Gurt dargestellt. Der Patient wies bei Erstuntersuchung nur geringe äußere Verletzungen auf. Im CT zeigte sich eine nichtdislozierte Densfraktur. Im späteren MRT waren eine sekundäre Dislokation der Fraktur mit Myelonkontusion und diskoligamentäre Zerreißungen bei C5–T1 zu erkennen. Nach operativer Versorgung verstarb der Patient an den Folgen eines kompletten Querschnittsyndroms. Bei der Sektion fanden sich eine Hirnschwellung und eine Quetschungszone im oberen Halsmark. Unerwartet bestanden hier keine Blutungen und Einreißungen des Gewebes. Es wird auf die strukturelle Besonderheit des Axis eingegangen und das Unfallgeschehen anhand des Verletzungsmusters sowie der Sektionsbefunde rekonstruiert.


2020 ◽  
Author(s):  
D. Hertig ◽  
R. Thalmann ◽  
B. Rufer

Zusammenfassung Ein 95-jähriger Patient erlitt eine transfusionspflichtige Blutung nach Osteosynthese einer pertrochantären Femurfraktur mittels proximalem Femurnagel. Das bei der Erstmobilisation sekundär dislozierte Fragment des Trochanter minor perforierte einen Seitenast der A. profunda femoris. Die Blutung konnte mittels Embolisation gestillt werden, und der Patient wurde wenige Tage später mit stabilem Hämoglobinwert entlassen. Wiederholt sinkende Hämoglobinwerte trotz mehrmaliger Bluttransfusion weisen auf eine aktive Blutung hin. Die genaue Identifikation der Blutungsquelle nach Osteosynthese proximaler Femurfrakturen ist entscheidend für die korrekte Therapie.


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