psychosoziale rehabilitation
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

11
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

1
(FIVE YEARS 0)

2019 ◽  
Vol 13 (02) ◽  
pp. 92-96
Author(s):  
Nick Spindler ◽  
Susanne Schreye-Peterson ◽  
Matthias Blüher ◽  
Holger Stepan ◽  
Stefan Langer

Zusammenfassung Einleitung Die Bauchwand bildet eine feste anatomische Einheit und ist essentiell für die für Stabilisierung des Rumpfes. Erhöhter intraabdomineller Druck und Veränderungen der Gravitationskräfte können zu Dysbalancen und hierdurch Entwicklung von Rektusdiastasen und abdominellen Hernien führen. Material/Methode Die Betreuung und operative Behandlung postpartaler adipöser Patienten verlangt ein interdisziplinäres Konzept. In unserer Klinik wurde hierzu ein spezieller Behandlungsalgorithmus für adipöse Patienten mit postpartalen Bauchwandinsuffizienzen unter Berücksichtigung ihres BMI erstellt. Diskussion Der Verschluss von Rektusdiastasen ist eine zusätzliche Technik bei durchgeführter Abdominoplastik. Hierdurch kann eine verbesserte Stabilisierung der vorderen Bauchwand erzielt werden. Des Weiteren kann der Operateur die Kontur der Taille wiederherstellen und das äußere Erscheinungsbild optimieren. Je nach Ausmaß der Fettschürze und Größe der Hernien und Diastasen stehen unterschiedliche chirurgische Behandlungsalternativen zur Verfügung. Zusammenfassung Mit Hilfe der rekonstruktiven plastischen Chirurgie kann bei diesem Patientengut eine funktionelle Rekonstruktion der Bauchwand wiederhergestellt werden. Einen sekundären Therapiegewinn stellt die simultane Mitbehandlung der ästhetischen Problemzonen dar und hilft eine langfristige physische und psychosoziale Rehabilitation der Patientinnen zu ermöglichen.


Pneumologie ◽  
2017 ◽  
Vol 71 (S 01) ◽  
pp. S1-S125
Author(s):  
M Hechtner ◽  
M Eichler ◽  
B Wehler ◽  
R Buhl ◽  
J Stratmann ◽  
...  

2001 ◽  
Vol 58 (7) ◽  
pp. 453-458 ◽  
Author(s):  
H. H. Bartsch

Die medizinisch-psychosoziale Rehabilitation von onkologischen Patienten hat in Deutschland einen festen Platz in der Versorgungskette des Gesundheitssystems. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern oder auch den USA finden diese gesundheitsfördernden Maßnahmen überwiegend stationär in entsprechend qualifizierten Fachkliniken statt. Während für kurativ behandelte Tumorpatienten die Rehabilitationsziele vor allem in der weitestmöglichen Wiederherstellung von körperlicher Leistungsfähigkeit, der Adaptation an Funktionseinbußen und Stabilisierung der psychosozialen Situation inklusive Reintegration in das Berufsleben bestehen, sind dies bei Patienten in palliativen Erkrankungssituationen die möglichst lange Erhaltung einer akzeptablen, gesundheitsbezogenen Lebensqualität, die Vermeidung von Pflegebedürftigkeit und Stabilisierung der sozialen Integration. Die Umsetzung derartig komplexer Rehabilitationsziele erfolgt durch ein interdisziplinäres Team aus medizinischem und psychosozialem Fachpersonal. Damit kann sowohl für den einzelnen Patienten aber auch für das Versorgungssystem insgesamt ein Nutzen entstehen. Die Herausforderung für die Zukunft liegt in einer weiteren Flexibilisierung onkologischer Rehabilitationsangebote, indem die stationären Einrichtungen durch ein Netz qualifizierter ambulanter Institutionen ergänzt werden und in einer besseren Identifikation derjenigen Patienten, die am ehesten von derartigen Angeboten profitieren.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document