intraabdomineller druck
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2019 ◽  
Vol 13 (02) ◽  
pp. 92-96
Author(s):  
Nick Spindler ◽  
Susanne Schreye-Peterson ◽  
Matthias Blüher ◽  
Holger Stepan ◽  
Stefan Langer

Zusammenfassung Einleitung Die Bauchwand bildet eine feste anatomische Einheit und ist essentiell für die für Stabilisierung des Rumpfes. Erhöhter intraabdomineller Druck und Veränderungen der Gravitationskräfte können zu Dysbalancen und hierdurch Entwicklung von Rektusdiastasen und abdominellen Hernien führen. Material/Methode Die Betreuung und operative Behandlung postpartaler adipöser Patienten verlangt ein interdisziplinäres Konzept. In unserer Klinik wurde hierzu ein spezieller Behandlungsalgorithmus für adipöse Patienten mit postpartalen Bauchwandinsuffizienzen unter Berücksichtigung ihres BMI erstellt. Diskussion Der Verschluss von Rektusdiastasen ist eine zusätzliche Technik bei durchgeführter Abdominoplastik. Hierdurch kann eine verbesserte Stabilisierung der vorderen Bauchwand erzielt werden. Des Weiteren kann der Operateur die Kontur der Taille wiederherstellen und das äußere Erscheinungsbild optimieren. Je nach Ausmaß der Fettschürze und Größe der Hernien und Diastasen stehen unterschiedliche chirurgische Behandlungsalternativen zur Verfügung. Zusammenfassung Mit Hilfe der rekonstruktiven plastischen Chirurgie kann bei diesem Patientengut eine funktionelle Rekonstruktion der Bauchwand wiederhergestellt werden. Einen sekundären Therapiegewinn stellt die simultane Mitbehandlung der ästhetischen Problemzonen dar und hilft eine langfristige physische und psychosoziale Rehabilitation der Patientinnen zu ermöglichen.


2015 ◽  
Vol 09 (02) ◽  
pp. 59-64
Author(s):  
C. Stroh ◽  
S. Engeli

ZusammenfassungEin intravaskulärer venöser Thrombus ohne Gefäßverletzung ist als Blutgerinnung an falscher Stelle und zum falschen Zeitpunkt zu betrachten und tritt als Folge eines Ungleichgewichts zwischen Koagulation und Fibrinolyse auf. Durch Verschleppung eines Thrombus über das rechte Herz in die Lungenstrombahn entsteht eine Lungenarterienembolie. Viele Faktoren erhöhen das Risiko dafür, so Immobilisierung, Verletzung, Operation, aber auch Alter, Rauchen, manche Medikamente und Adipositas. Zwar bringen diese Faktoren einzeln jeweils nur eine geringe Risikosteigerung um das 1,5–2,0-Fache mit sich, das gleichzeitige Vorliegen mehrerer Risikofaktoren wird aber zum Problem. Bariatrische Patienten stellen daher eine besonders gefährdete Gruppe für ein thromboembolisches Ereignis dar. Bei Adipositas tragen erhöhter intraabdomineller Druck, gesteigerte Aktivierbarkeit der Thrombozyten, gesteigerte Synthese mancher Gerinnungsfaktoren und endogener Inhibitoren der Fibrinolyse sowie die größere Dichte von Fibringerinnseln zum erhöhten Risiko bei. Gewichtsreduktion beeinflusst vieles davon, aber belastbare Daten für eine Reduktion des Thromboserisikos durch Gewichtsreduktion liegen derzeit nicht vor.


2007 ◽  
Vol 20 (01) ◽  
Author(s):  
S. von Delius ◽  
P. Thies ◽  
A. Meining ◽  
B. Neu ◽  
C. Prinz ◽  
...  

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