adjuvante immuntherapie
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2021 ◽  
pp. 1-2
Author(s):  
Michael Konrad Stahl

CheckMate 577 ist eine globale, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studie. Erwachsene mit reseziertem (R0) Speiseröhren- oder Magen-Darm-Krebs im Stadium II oder III, die eine neoadjuvante Chemoradiotherapie erhalten hatten und bei denen eine pathologische Resterkrankung vorlag, wurden im Verhältnis 2:1 in zwei Behandlungsarme randomisiert. Der primäre Endpunkt war das krankheitsfreie Überleben. Die Patientengruppen erhielten entweder Nivolumab in einer Dosis von 240 mg alle 2 Wochen über 16 Wochen, gefolgt von Nivolumab in einer Dosis von 480 mg alle 4 Wochen oder ein entsprechendes Placebo. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 24,4 Monate. Die Studienautoren schlussfolgern, dass bei Patienten mit reseziertem Speiseröhrenkrebs oder Krebs des gastroösophagealen Übergangs, die eine neoadjuvante Chemoradiotherapie erhalten hatten, das krankheitsfreie Überleben unter der adjuvanten Therapie mit Nivolumab signifikant länger ist als unter Placebo. Basierend auf den Ergebnissen der CheckMate 577 Studie erteilte Mitte 2021 die Europäische Kommission die Zulassung für Nivolumab zur adjuvanten Behandlung erwachsener Patienten mit Karzinomen der Speiseröhre oder des gastroösophagealen Übergangs, bei denen nach einer neoadjuvanten Chemoradiotherapie noch eine pathologische Resterkrankung vorliegt.


2017 ◽  
Vol 48 (04) ◽  
pp. 329-335
Author(s):  
Margitta Retz ◽  
Robert Tauber ◽  
Thomas Horn

ZusammenfassungIm November 2016 wurden Studiendaten zur Zweitlinientherapie des metastasierten Urothelkarzinoms mit dem PD-1-Antikörper Pembrolizumab publiziert, die einen Vorteil im Gesamtüberleben gegenüber einer konventionellen Chemotherapie zeigen. Andere PD-1/PD-L1-Inhibitoren befinden sich in fortgeschrittenen klinischen Studien. Diese Substanzklasse wird ab der für 2017 erwarteten Zulassung in dieser Therapiesituation der neue Standard sein und damit die bisher empfohlene Chemotherapie mit Vinflunin ablösen. Aktuelle Studien überprüfen derzeit den Einsatz von PD-1/PD-L1 gerichteten Substanzen auch in der Erstlinientherapie des metastasierten Urothelkarzinoms. Dabei werden verschiedene Therapiestrategien verfolgt: Monotherapien mit PD-1/PD-L1-Inhibitoren sowie deren Kombinationen mit CTLA-4-Inhibitoren oder konventioneller Chemotherapie. Erste Studiendaten werden für Ende 2017 erwartet. Ein neuer Therapieansatz verfolgt den Einsatz von Checkpoint-Inhibitoren in der perioperativen Behandlung bei Patienten mit einem muskelinvasiven Urothelkarzinom nach chirurgischer R0-Resektion (Radikale Zystektomie oder Nephroureterektomie). Zwei internationale Phase-III-Studien überprüfen derzeit eine adjuvante Immuntherapie mit Nivolumab oder Atezolizumab. Die Studienrekrutierung wird voraussichtlich Mitte 2018 beendet sein.


2016 ◽  
Vol 19 (10) ◽  
pp. 28-28
Author(s):  
Brigitte Schalhorn

Uro-News ◽  
2016 ◽  
Vol 20 (10) ◽  
pp. 18-19
Author(s):  
Margitta Retz ◽  
Peter Albers ◽  
Heidrun Rexer

2011 ◽  
Vol 02 (06) ◽  
pp. 282-282
Author(s):  
Beate Fessler

Bei malignem Melanom kann eine adjuvante Immuntherapie das überleben verbessern. Ist eine Chemotherapie indiziert, sollten übelkeit und Erbrechen bestmöglich verhindert werden.


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