kardiale risikofaktoren
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2018 ◽  
Vol 10 (05) ◽  
pp. 30-34
Author(s):  
Kerstin Khattab

SummaryEs ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, was wir als Stress empfinden, auf welche Stressoren und wie stark wir reagieren. Das Erleben von Stress ist subjektiv, die Auswirkungen auf den Körper sind jedoch objektiv messbar. Chronischer Stress kann sich negativ auf Herz und Gefäße auswirken. Stress gilt als eigenständiger Risikofaktor für die Entstehung einer koronaren Herzerkrankung und Myokardinfarkt. Er kann zudem das vegetative Nervensystem aus seiner Balance bringen und wie ein zentraler Dreh- und Angelpunkt kardiale Risikofaktoren negativ verstärken. Die Folge können Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhte Blutzuckerwerte sein sowie negative Einflüsse auf Nikotinkonsum und Fettstoffwechsel. Chronischer Stress kann Ängste verstärken und in einer Erschöpfungsdepression münden. Deshalb sind neben Ausdauer- und Krafttraining mittlerweile auch Entspannungstraining und Stressmanagement fester Bestandteil der kardialen Rehabilitation. Lesen Sie hier, wie Stress auf den Körper wirkt, wie er gemessen werden kann, welche Bedeutung Stress für Herzpatienten hat und wie man die heilende Wirkung von Entspannungstraining erklären kann.


2006 ◽  
Vol 26 (02) ◽  
pp. 123-130 ◽  
Author(s):  
M. Merten

ZusammenfassungDas Endothel ist in der Entstehung des akuten Koronarsyndroms von entscheidender Bedeutung. Als endo-/parakrines Organ nimmt das Endothel eine Schlüsselfunktion in der Regulation der vaskulären Homöostase ein. Die endotheliale Integrität und vor allem die Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid (NO) sind essenziell für die korrekte Funktion des Endothels. Kardiale Risikofaktoren können eine Endotheldysfunktion mit einem resultierenden Ungleichgewicht der vaskulären Homöostase verursachen. Im inflammatorischen oder prothrombotischen Zustand zeigt das Endothel oxidativen Stress, vermehrte Expression von Zelladhäsionsmolekülen, eine Aktivierung von Zell-Signalsystemen (Renin-Angiotensin-System, CD40/CD40L-System) und insbesondere einen NO-Verlust. Diese entzündungsbedingten Kaskaden führen oft über Jahre zur Koronarsklerose oder binnen kurzer Zeit zum akuten Koronarsyndrom, das durch Endothelerosion oder die Ruptur einer instabilen Plaque ausgelöst wird. Durch die Kenntnis der pathophysiologischen Vorgänge in der Gefäßwand beim akuten Koronarsyndrom lassen sich sowohl Hochrisikopatienten identifizieren als auch gezielte therapeutische Maßnahmen entwickeln.


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