psychiatrische symptome
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2021 ◽  
Vol 6 (4) ◽  
pp. 20-24
Author(s):  
Allesandra Cortesi ◽  
Manuela Grieser

Was ist zu diesem Thema bekannt? Sport und Bewegung sind wichtige Ressourcen, die psychiatrische Symptome verbessern können und die Körperwahrnehmung stärken. Wie wird eine neue Perspektive eingebracht? Sport und Bewegung kann auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Zielsetzungen den Klienten nähergebracht werden, so werden auch diejenigen erreicht, die keine Erfahrung in diesem Bereich haben oder den Umgang meiden. Was sind die Auswirkungen für die Praxis? Gesundheitsfachpersonen stehen drei Stufen von Bewegungsarten zur Verfügung: 1) Ausdauer- und Kraftsportarten, 2) Entspannungssportarten, 3) Achtsame Übungen, Atemübungen und Polyvagalübungen, um ihre Klient_innen zu erreichen. Jede der Sport- oder Bewegungsarten hat eine andere Auswirkung auf den Körper – sei es neurobiologisch, physisch, sozial oder psychisch.


Praxis ◽  
2021 ◽  
Vol 110 (5) ◽  
pp. 257-261
Author(s):  
Niclas Kiss ◽  
Stéphanie Giezendanner ◽  
Andreas Zeller

Zusammenfassung. Hintergrund: Diese Querschnittsstudie untersucht mittels Fragebogen bei Grundversorgerinnen (n = 87, mittleres Alter 53,9 Jahre, 50,6 % Frauen) in Basel-Stadt den möglichen Bedarf an einem ambulanten gerontopsychiatrischen Dienst sowie die Häufigkeit psychiatrischer Symptome bei Alters- und Pflegeheimbewohnenden. Resultate: Neun von zehn (89 %) Hausärztinnen haben Bedarf an einem ambulanten gerontopsychiatrischen Dienst. Zwei Drittel (58,9 %) davon favorisieren einen zu Bürozeiten verfügbaren Konsiliardienst. Die Hausärztinnenschaft schätzt, dass 63 % ihrer Heimbewohnerinnen an psychiatrischen Symptomen (demenzielle Symptome in 60 %, depressive Symptome in 23 %, Schlafstörungen in 11 %) leiden. Antipsychotika werden am häufigsten (in 50,6 %) verschrieben. Diskussion: Gemäss Basler Hausärztinnen besteht der Bedarf an einem ambulanten gerontopsychiatrischen Dienst. Psychiatrische Symptome bei Bewohnerinnen von Alters-und Pflegeheimen in Basel sind häufig.


2021 ◽  
pp. 295-307
Author(s):  
Klaus Maria Perrar ◽  
Raymond Voltz

2020 ◽  
Vol 88 (10) ◽  
pp. 661-667
Author(s):  
Charlotte Thiels ◽  
Anna Stahl ◽  
Carsten Saft ◽  
Georg Juckel ◽  
Thomas Lücke

ZusammenfassungDie Huntington-Erkrankung (HD) ist eine autosomal-dominante neurodegenerative Erkrankung, die vornehmlich zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auftritt. Verursacht wird sie durch eine Genmutation auf dem Chromosom 4, welche zu einer Tripletexpansion (CAG) führt. Weniger als 10% der Betroffenen erkranken vor dem 20. Lebensjahr. Die beim Erwachsenen typischen choreatiformen Bewegungsmuster tauchen beim Jugendlichen erst im späteren Verlauf auf, können aber auch ganz fehlen. Etwa ein Drittel der Jugendlichen entwickelt eine Epilepsie.Wir präsentieren sechs Fälle kindlicher/juveniler HD und beschreiben vergleichend zur adulten HD Erstsymptome, genetische Befunde und weitere Besonderheiten.Die klinische Präsentation und auch der Erkrankungsverlauf der jugendlichen HD-Patienten unterscheiden sich mitunter deutlich von der adulten Form. Es imponieren initial vor allem Teilleistungsstörungen bei den Kindern sowie psychiatrische Symptome wie Depression und Aufmerksamkeitsstörungen bei den Jugendlichen.Aufgrund der niedrigen Prävalenz juveniler HD sowie der variablen klinischen Symptomatik ist eine Diagnosestellung im Kindes- und Jugendalter schwierig und gelingt oftmals erst mit einer zeitlichen Latenz. Die frühe Diagnosestellung kann allerdings wichtig sein, insbesondere, um soziale und schulische Probleme zu entschärfen.


2020 ◽  
Vol 25 (1) ◽  
pp. 113-128
Author(s):  
Gerhard Dieter Ruf

Die systemische Therapie geht davon aus, dass psychiatrische Symptome eine Funktion im sozialen System (z.B. in der Familie) erfüllen und dass sie dadurch Sinn ergeben. Zugrundeliegende problematische Denkund Kommunikationsmuster erhalten die Symptomatik aufrecht. Bei der Schizophrenie-Therapie steht die Balancierung einer Ambivalenz zwischen Verantwortungsabgabe oder -übernahme im Mittelpunkt. Von besonderer Bedeutung ist die neutrale therapeutische Haltung bezüglich der Frage, ob Veränderung oder Nicht-Veränderung besser seien. Die Einführung neuer Sichtweisen kann die Denkund Handlungsoptionen der PatientInnen und ihrer Familien erweitern und bisher unbewusste Fähigkeiten aktivieren.


2020 ◽  
Vol 88 (01) ◽  
pp. 33-39
Author(s):  
Jens D. Rollnik ◽  
Anna Adner

ZusammenfassungDas vorliegende Review beschäftigt sich mit kognitiven Störungen und Teilhabebeeinträchtigungen nach aneurysmatischen Subarachnoidalblutungen (aSAB). Diese können auch ohne den Nachweis einer substanziellen Hirnschädigung in der neuropsychologisch zu erwartenden Region auftreten. Als Ursache für diese Diskrepanz gelten neuroinflammatorische Prozesse und oxidativer Stress. Am häufigsten sind das verbale Gedächtnis, visuell-räumliche Fähigkeiten, das Gedächtnis für visuelle Inhalte, Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Exekutivfunktionen (Planung, Kontrolle, Problemlösung, Aufmerksamkeit, Entscheidungsfindung), die allgemeine kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit und die sprachliche Domäne betroffen. Es zeigt sich, dass das Vorhandensein kognitiver Beeinträchtigungen einen wesentlichen Risikofaktor darstellt, nicht mehr beruflich reintegriert werden zu können. Zusätzlich zu den kognitiven Symptomen treten nach einer aSAB auch gehäuft psychiatrische Symptome wie Angst, Depression und Fatigue auf. Diese wirken sich zusätzlich zu den körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen negativ auf die Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben aus, was wiederum zu einer schlechteren Lebensqualität beiträgt.


2018 ◽  
pp. 283-294
Author(s):  
Klaus Maria Perrar ◽  
Raymond Voltz

2017 ◽  
Vol 85 (08) ◽  
pp. 474-478 ◽  
Author(s):  
Sabrina Mörkl ◽  
Adelina Tmava ◽  
Claudia Blesl ◽  
Franziska Schmiedhofer ◽  
Walter E. Wurm ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Mitochondriopathien sind Erkrankungen der Zellorganellen, welche für die Herstellung des Energieträgers Adenosin-Tri-Phosphat (ATP) essentiell sind. Bei Mutationen entsteht eine mannigfaltige Symptomatik besonders jener Organe, welche auf eine stetige Energieversorgung angewiesen sind- wie zum Beispiel das Nervensystem. Obwohl psychiatrische Symptome bei Mitochondriopathien häufig sind, finden diese im klinischen Alltag kaum Beachtung. Kasuistik Wir berichten über eine 21-jährige Patientin, welche aufgrund von Panikattacken und Depressionen unsere Akutambulanz aufsuchte. Die Patientin entwickelte im Vorfeld ausgeprägte Nebenwirkungen auf eine niedrigdosierte Sertralin-Therapie. Schlussfolgerung Mitochondriopathien sind selten, bedürfen jedoch unbedingt einer Anpassung der psychopharmakologischen Therapie. Viele Psychopharmaka können die Atmungskette beeinträchtigen und so zur Entstehung von ausgeprägten Nebenwirkungen führen.


2017 ◽  
Vol 8 (2) ◽  
pp. 46-51
Author(s):  
Tom Motzek ◽  
Kathrin Büter ◽  
Karin Mächler ◽  
Michael Junge ◽  
Gesine Marquardt

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