venöse drainage
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Phlebologie ◽  
2019 ◽  
Vol 48 (04) ◽  
pp. 237-244
Author(s):  
Erika Mendoza ◽  
Christopher R. Lattimer

ZusammenfassungDurch die Möglichkeit der Stenteinlage in iliakale Venen scheint die Behandlung der zentralen Obstruktion ein leichtes Unterfangen geworden zu sein. Allerdings bedingt diese Behandlung eine zumindest vorübergehende Antikoagulation – und der Stent wird lebenslang im Bein verbleiben. Und die Evaluation der Ergebnisse ist noch nicht gut etabliert. Auch die Indikationsstellung ist nicht immer objektivierbar gegeben, wenn man bedenkt, dass 25 % der Bevölkerung eine Stenose der linken V. iliaca von über 50 % aufweisen, auch wenn sie meist keine Symptome haben. Erschwerend kommt hinzu, dass die venöse chronische Insuffizienz als klinisches Syndrom (CVI) mehrere Ursachen haben kann, wie Varikose, Obstruktion oder Refluxe der tiefen Achse und die Behandlung eines einzelnen, anatomischen Befundes nicht unbedingt die Klinik nachhaltig verbessern muss. Die Luft-Plethysmographie (Air Plethysmography, APG) bietet in diesem Zusammenhang eine objektive, vom Untersucher und vom Patienten unabhängige Auswertungsmöglichkeit für die venöse Drainage und für die venöse Wiederauffüllzeit, die in jedem Fall vor einem Eingriff der zentralen Venen und zur Evaluation des Ergebnisses gefordert werden sollte.


2010 ◽  
Vol 29 (03) ◽  
pp. 103-111
Author(s):  
M. Forsting ◽  
I. Wanke

ZusammenfassungArteriovenöse Malformationen (AVM) sind pathologisch angelegte Gefäße, die ohne Zwischenschalten von Hirngewebe einen AVShunt bilden. Durch den hohen arteriellen Druck und die pathologische Struktur der Gefäßwände besteht die Gefahr einer intrakraniellen Blutung. Die Blutung gehört zu den häufigsten klinischen Symptomen neben epileptischen Anfällen, chronischen Kopfschmerzen und fokal-neurologischen Defiziten ohne nachgewiesene Blutung. Das jährliche Blutungsrisiko liegt bei etwa 2 bis 4%. Folgende Parameter sind Kennzeichen für eine erhöhte Blutungsgefahr: kleine AV-Malformationen (Nidusgröße < 3 cm), tiefe Lage (perioder intraventrikulär, oder in den Basalganglien), tiefe venöse Drainage und venöse Stenose sowie assoziierte Aneurysmen juxtaoder intranidal. Bei bereits stattgehabter Blutung ist das Risiko einer Reblutung, insbesondere in den ersten sechs Monaten, deutlich erhöht. Die Indikation zur Behandlung einer AVM ist streng zu stellen und interdisziplinär zu treffen. Das Therapiekonzept sollte gemeinsam zwischen Neuroradiologen, Neurochirurgen und Strahlentherapeuten erarbeitet werden.


Phlebologie ◽  
2000 ◽  
Vol 29 (02) ◽  
pp. 48-53 ◽  
Author(s):  
M. Jünger ◽  
Anke Steins

ZusammenfassungWenn Maßnahmen der physikalischen Therapie wie rezeptpflichtige Kompressionsstrümpfe und ein angeleitetes ambulantes Gefäßtraining in einem frühen Stadium begonnen werden, können die Beschwerden des Patienten gelindert, die Gelenkbeweglichkeit und venöse Drainage verbessert und behindernde Stauungserkrankungen wie die Dermatolipofasziitis und das Ulcus cruris vermieden werden. Hat eine chronische venöse Stauung einmal zu einer Atrophie der Gelenkkapsel, Sprunggelenksversteifung und Muskelatrophie des Unterschenkels geführt, sind teure Therapiemaßnahmen einschließlich einer professionellen Krankengymnastik unumgänglich. Unseren eigenen Erfahrungen nach ist eine krankengymnastische Behandlung am wirksamsten, wenn sie in Kombination mit einer biomechanischen Stimulation erfolgt. Sobald der Steppergang des Patienten behoben wurde, können herkömmliche Gehübungen nach und nach das physiologische Gangbild wiederherstellen. Nach erfolgreicher Physiotherapie tragen ein ambulantes Gefäßtraining und eine optimierte Kompressionsbehandlung bei Patienten mit fortgeschrittener chronisch venöser Insuffizienz entscheidend zum langfristigen Therapieerfolg bei. Vergleichbar dem Koronarsport werden Gefäßtrainingsprogramme von den öffentlichen Kassen übernommen. Zusammen mit einer Kompressionsbehandlung stellen sie eine wirksame und kosteneffektive Basistherapie für die chronisch venöse Insuffizienz dar.


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