arteriovenöse malformationen
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(FIVE YEARS 2)

H-INDEX

1
(FIVE YEARS 0)

2019 ◽  
pp. 1-14
Author(s):  
Irmengard X. Meyer ◽  
F. Joachim Meyer ◽  
James E. Jackson

2016 ◽  
Vol 35 (10) ◽  
pp. 680-688
Author(s):  
K. Schröder ◽  
M. Maschke

ZusammenfassungInnovationen: Akute neuromuskuläre Erkrankungen: Rituximab führt bei einer therapierefraktären Myasthenie häufig zu einer signifikanten Verbesserung. Studien weisen auf eine mögliche Wirkung von Eculizumab hin. Bei der Behandlung des Guillain-Barré-Syndroms sind Plasmapherese und Immunglobuline gleichwertig, die Immunadsorption eine gute Alternative. Kortikosteroide scheinen die Prognose zu verschlechtern. Ischämische Schlaganfälle: Neuerungen sind positive Studien zur Thrombektomie. Die Destiny-II-Studie wies bei Patienten über dem 70. Lebensjahr mit einem malignen Mediainfarkt eine Senkung der Mortalität durch eine Hemikraniektomie nach. Intrazerebrale Blutungen: Die INTERACT-2-Studie wies keine sichere Überlegenheit einer aggressiven Blutdrucksättigung nach. In der Therapie der intrazerebralen Blutung ist der STICH-II-Trial zur operativen Therapie von Lobärhämatomen abgeschlossen, eine frühe Operation zeigte keinen eindeutigen Vorteil. Die SAIVMs-Studie wies einen Nachteil der operativen Exzision von Kavernomen gegenüber einem konservativen Vorgehen bezüglich des Outcomes nach 5 Jahren nach. Gleiches gilt für unrupturierte arteriovenöse Malformationen. Meningitis und Enzephalitis: Neuere Studien zeigen einen Rückgang der Inzidenz der Meningitis durch Meningokokken und Pneumokokken. Die Dexamethason-Gabe bei bakterieller Meningitis ist nach den aktualisierten DGN-Leitlinien nur noch nach einer nachgewiesenen Pneumokokkenmeningitis empfohlen. Bei anderen bakteriellen Meningitiden sollte jedoch nach mikrobiologischen Resultaten Dexamethason abgesetzt werden. Bezüglich viraler Enzephalitiden ist die zusätzliche Gabe von Valaciclovir nach einer intravenösen Gabe von Aciclovir bei Herpes-simplex-Enzephalitis nicht prognoseverbessernd. In Serbien wurden mehr als 50 Fälle mit einer West-Nil-Virus-Enzephalitis nachgewiesen, ebenso erste Fälle in Österreich, sodass das Virus in die Differenzialdiagnose einbezogen werden muss. Das in Polynesien, Südamerika und in der Karibik endemisch vorkommende Zikah-Virus führt häufig zu einem parainfektiösen Guillain-Barré-Syndrom, seltener zu einer Meningoenzephalitis.


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