gesellschaftliche akzeptanz
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(FIVE YEARS 1)

2021 ◽  
Vol 101 (12) ◽  
pp. 971-976
Author(s):  
Johannes Müller-Salo ◽  
Rupert Pritzl

ZusammenfassungDie Klimapolitik sollte den Anforderungen der Gerechtigkeit ebenso wie denen der Effizienz genügen. Dabei sind die zum Einsatz kommenden Instrumente von zentralem Interesse. Jedoch werden meist lediglich die ambitionierten Klimaziele benannt. Vielmehr ist eine offene klimapolitische Diskussion bezüglich innovativer Wege, der zum Einsatz kommenden Instrumente sowie der entstehenden Kosten notwendig. Hierdurch wird auch die gesellschaftliche Akzeptanz gefördert. Zudem ist der Klimawandel ein weltweites Phänomen, weshalb der Klimaschutz nur durch internationale Kooperationen gelingen kann.


2020 ◽  
Vol 49 (5) ◽  
pp. 30-37
Author(s):  
Rupert Pritzl

Der Schutz des Klimas ist eine große globale Herausforderung. Eine rationale Klimapolitik muss effektive und kosteneffiziente Maßnahmen ergreifen, die Verteilungswirkungen berücksichtigen und gesellschaftliche Akzeptanz herstellen. Eine CO2-Bepreisung sollte als zentrales Lenkungsinstrument eingeführt und in einem globalen Emissionshandel institutionalisiert werden. Die bisherige deutsche Klimapolitik erweist sich als kleinteilig, ineffizient und ineffektiv. Das „Klimapaket 2030“ der Bundesregierung ist nur ein Tippelschritt zu einem erforderlichen grundlegenden Strategiewechsel.


Die Hebamme ◽  
2019 ◽  
Vol 32 (01) ◽  
pp. 16-24
Author(s):  
Tatjana Nicin

Mit einer ausführlichen und frühen Information schwangerer Frauen und ihrer Familien über die Bedeutung des Stillens tragen Hebammen entscheidend dazu bei, dass Säuglinge nach der Geburt und in den ersten Lebensjahren optimal versorgt werden. Hebamme, Still- und Laktationsberaterin Tatjana Nicin engagiert sich seit Jahren für eine bessere Elternaufklärung und mehr gesellschaftliche Akzeptanz des Stillens. Für DIE HEBAMME reflektiert sie aus Ihrer klinischen und außerklinischen Erfahrung heraus mögliche Gründe für niedrige Stillraten in Deutschland und gibt konkrete Tipps, um Eltern zum Stillen zu motivieren.


2018 ◽  
Vol 11 (2-2018) ◽  
pp. 461-477 ◽  
Author(s):  
Weert Canzler

Die Energiewende umfasst neben dem Ausstieg aus der Kernkraft eine weitgehende Dekarbonisierung aller Energiesektoren, einen Anteil von Erneuerbaren Energien (EE) von mindestens 60 Prozent am Gesamtenergieverbrauch sowie eine dramatische Steigerung der Energieeffizienz bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts. Sie bedeutet einen Paradigmenwechsel von einem anbieterzentrierten fossilen Energiesystem mit wenigen Großkraftwerken hin zu einem verteilten und nur bedingt steuerbaren Energiesystem auf der Grundlage fluktuierend einspeisender Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Die infrastrukturelle Umsetzung der Energiewende folgt diesem neuen Paradigma. Eine entscheidende Herausforderung besteht darin, die dauerhafte und breite gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende sicherzustellen. Denn die künftige Energieversorgung wird „sichtbarer“, der benötigte Flächenbedarf für EE-Anlagen wird steigen. Die infrastrukturelle Umsetzung der Energiewende ist vor diesem Hintergrund keine exklusive Aufgabe von Netzexperten und Energietechnikern, sondern sie bedarf einer Berücksichtigung der Interessen und des Engagements möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger. Hierfür bietet ein dezentrales Infrastrukturmodell wie der „zellulare Ansatz“ eine viel versprechende Perspektive. Allerdings sind die Voraussetzungen für eine breite materielle Partizipation und eine flexible Governance erst noch zu schaffen.


2018 ◽  
pp. 200-217 ◽  
Author(s):  
Bernward Märländer ◽  
Christa Hoffmann ◽  
Heinz-Josef Koch ◽  
Erwin Ladewig ◽  
Maria Niemann ◽  
...  

Im Mittelpunkt des Konzeptes einer nachhaltigen Produktivitätssteigerung steht die Steigerung der Effizienz (Output/Input-Relation) entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Forschungstätigkeit im Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ) an der Universität Göttingen wurde im vergangenen Jahrzehnt zunehmend auf die Effizienzsteigerung im Anbau ausgerichtet. Die sich daraus ergebende Entwicklung wird für den Anbau von Zuckerrüben in Deutschland beschrieben. Der tatsächlich erzeugte Zucker (Weißzuckerwert, „Zucker im Silo“) stieg in Deutschland von etwa 7tha–1 1970 auf aktuell etwa 12tha–1. Dagegen betrug der Bereinigte Zuckerertrag in der Wertprüfung des Bundessortenamtes 2015 etwa 15tha–1. Der Ertragsanstieg beruht auf biologisch-technischem Fortschritt, je zur Hälfte realisiert durch Züchtung und verbessertes Anbaumanagement bzw. günstige Witterung. Mit dem Ertrag stiegen auch der Chlorophyll- gehalt im Blatt und das Rübe-Blatt-Verhältnis, während sich in der Speicherwurzel der Anteil an Strukturkohlenhydraten (Mark) zu Gunsten der Speicherkohlenhydrate (Saccharose) verringerte. Ein zu niedriger Markgehalt kann die Lagerfähigkeit beeinträchtigen. Die N-Düngeeffizienz hat sich erheblich verbessert und beträgt kontinuierlich fallend zurzeit etwa 10kgNt–1 Zucker. Der Anbau von Zuckerrüben ist – ganz im Sinn des integrierten Pflanzenschutzes – gekennzeichnet durch den Anbau von toleranten/resistenten Sorten gegen Cercospora beticola, Rizomania, Heterodera schachtii und Rhizoctonia solani, eine Applikation von maximal etwa 100gha–1 an Insektiziden (Neonicotinoide in der Pillenhüllmasse) und die Applikation mehrerer verschiedener herbizider Wirkstoffe, durch die das Resistenzrisiko gering ist. Weiterhin wurden Leitlinien des integrierten Pflanzenschutzes entwickelt, die über Branchenvereinbarungen zwischen Zuckerunternehmen und Anbauern für den gesamten Zuckerrübenanbau gültig sind. Zentrale Bedeutung hat der Anbau ausschließlich in Fruchtfolgen. Durch eine weitere Erhöhung auf etwa 15tha–1 Weißzuckerwert und 18tha–1 Bereinigter Zuckerertrag wird die Energieeffizienz bis 2030 auf etwa 20 GJ Output/GJ Input steigen. Voraussetzung für eine weitere nachhaltige Produktivitätssteigerung des Anbaus sind wissenschaftlich unabhängige Forschung, ein intensiver Wissenstransfer in die Praxis und gesellschaftliche Akzeptanz für technologisch innovative sowie effizientere Anbauverfahren. Zukünftig werden Themen wie z.B. Schaderregerdiagnose auf molekularer Basis, Sensorik, Robotik und Data Mining, letztlich Smart Farming, bearbeitet und es gilt den physiologischen Idiotypus von Beta vulgaris und damit das Ertragspotenzial für Zuckerrüben in Mitteleuropa zu bestimmen.


2017 ◽  
Vol 79 (12) ◽  
pp. 982-982

Das Ausmaß einer alkoholbedingten Schädigung hängt von der Menge des konsumierten Alkohols sowie von der Häufigkeit des Konsums ab. 3 Faktoren beeinflussen das Konsumverhalten: der Preis, die Verfügbarkeit sowie die gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol. R. Burton et al. haben nun am Beispiel von England die Effektivität und Kosteneffektivität von Strategien zur Reduzierung alkoholbedingter Schäden untersucht.


2017 ◽  
Vol 43 (4) ◽  
pp. 421-443 ◽  
Author(s):  
Gregor Beyer ◽  
Dagmar Borchers ◽  
Manuel Frondel ◽  
Marcus Hrach ◽  
Ole Kutzschbauch ◽  
...  

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