gesetzliche krankenversicherung
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2021 ◽  
Vol 26 (10) ◽  
pp. 30-33
Author(s):  
Anne Orth

Im kommenden Jahr fördert die gesetzliche Krankenversicherung 141 bedarfsnotwendige Landkrankenhäuser zusätzlich mit insgesamt rund 70 Millionen Euro. Reichen die bisherigen Instrumente aus, um eine flächen-deckende wohnortnahe Versorgung in ländlichen und strukturschwächeren Regionen auch in Zukunft sicherzustellen? Welche Rolle kommt dabei den Krankenhäusern zu? Welche Reformen sind notwendig? Seine Sicht der Dinge erläutert Dr. Wulf-Dietrich Leber, Abteilungsleiter Krankenhäuser beim GKV-Spitzenverband.


2021 ◽  
Vol 26 (04) ◽  
pp. 187-188
Author(s):  

Die gesetzliche Krankenversicherung versichert und versorgt 73 Millionen Menschen in Deutschland. Das sind 90 % der Bevölkerung. Mit Blick auf die Sicherung und Weiterentwicklung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung dieser Menschen hat der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes seine „Positionen für die 20. Legislaturperiode 2021–2025“ beschlossen.


Author(s):  
Sabine Ruf ◽  
Peter Proff ◽  
Jörg Lisson

ZusammenfassungZahn- und Kieferfehlstellungen gehören zu den häufigsten Mundgesundheitsbeeinträchtigungen beim Menschen. Der vorliegende Beitrag gibt eine Übersicht zu deren Ursachen, Häufigkeit und Folgen. Er zeigt die präventiven und kurativen Möglichkeiten kieferorthopädischer Behandlungen auf und gibt Informationen zu deren rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Inanspruchnahme und Qualität der kieferorthopädischen Versorgung werden im internationalen Vergleich dargestellt.Bei den Ursachen für Zahn- und Kieferfehlstellungen spielen genetische, epigenetische, funktionelle und umweltbedingte Faktoren eine Rolle, die individuell meist nicht eindeutig feststellbar sind. Bisher zeigen nur kleinere Querschnittsstudien, dass bis zu 80 % der Kinder in Deutschland betroffen sind. Essen, Trinken, Kauen, Sprechen und Atmen können beeinträchtigt sein, die Neigung zu Parodontalerkrankungen sowie Überlastungsschäden von Kiefergelenk und Kaumuskulatur sind erhöht. Bei einer Proklination der oberen Schneidezähne steigt die Gefahr von Frontzahntraumata. Fehlstellungen können zudem negative psychosoziale Folgen oder Einschränkungen der Lebensqualität zur Folge haben. Kieferorthopädische Behandlungen leisten in Kooperation mit anderen (zahn-)medizinischen Fachdisziplinen einen wichtigen präventiven bzw. kurativen Beitrag zur Verbesserung der Mundgesundheit, der Allgemeingesundheit und der Lebensqualität.Die Kieferorthopädie bietet ein erhebliches Potenzial für die Stärkung der zahnärztlichen Prävention im Gesundheitswesen, zumal die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) eine breitflächige Versorgung der Bevölkerung mit kieferorthopädischen Leistungen auf international anerkanntem, hohem Niveau ermöglicht. Um die Prävention weiter zu verbessern, wird die Einführung eines kieferorthopädischen Screenings im 7.–8. Lebensjahr als systematische Vorsorge empfohlen.


Pneumologie ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Matthias Raspe ◽  
Robert Bals ◽  
Thomas Hering ◽  
Wulf Pankow ◽  
Alexander Rupp ◽  
...  

ZusammenfassungTabakrauchen geht mit einem erheblichen Gesundheitsrisiko einher. Die Mortalität durch Tabak-assoziierte Erkrankungen wird durch die WHO für das Jahr 2020 auf über 8 Millionen Menschen weltweit geschätzt. Tabakrauchen ist auch ein seit langem gut belegter Risikofaktor für unterschiedliche pulmonale Infektionserkrankungen. Somit stellt sich die Frage, ob Rauchen das Auftreten und schwere Verläufe einer SARS-CoV-2-Infektion begünstigt.Um diese Frage zu beantworten, haben wir einen narrativen Review durchgeführt. Insbesondere haben wir systematisch nach Metaanalysen zum Thema gesucht, die im Jahr 2021 publiziert wurden. Sieben Meta-Analysen wurden identifiziert. Tabakrauchen war dabei mit einem erhöhten Risiko schwerer Krankheitsverläufe (Bereich des Odds Ratios/ORs von aktiven Rauchern vs. Nierauchern 1,55–2,19 und von ehemaligen Rauchern vs. Nierauchern 1,20–2,48) und einer erhöhten Krankenhaussterblichkeit (Bereich der ORs von aktiven Rauchern vs. Nierauchern 1,35–1,51 und ehemaligen Rauchern vs. Nierauchern 1,26–2,58) an COVID-19 assoziiert. Dabei sind offenbar neben einer direkten pulmonalen Schädigung durch das Rauchen v. a. Tabak-assoziierte Begleiterkrankungen und damit die kumulative Tabakexposition für schwere Verläufe verantwortlich. Für das Infektionsrisiko ist die Datenlage nicht eindeutig, auch wenn eine britische Studie mit über 2,4 Millionen Personen eine Assoziation von Tabakrauchen und COVID-19-typischen Symptomen beschreibt. Für die E-Zigarette und Tabakerhitzer stehen weniger Daten zur Verfügung. Laborexperimentelle und erste klinische Daten legen aber auch für diese Nikotinprodukte einen ungünstigen Einfluss auf SARS-CoV-2-Infektionen nahe.Gerade während der SARS-CoV-2-Pandemie mit stark begrenzten therapeutischen Möglichkeiten für COVID-19 ist es wichtig, aktive Raucher auf die Gefahren des Konsums hinzuweisen und eine Entwöhnungsbehandlung zu ermöglichen, die auf einer breiten Evidenz und Erfahrung fußt. In Deutschland gibt es dabei erheblichen Nachholbedarf. Erforderlich ist daher eine Regelung, die die Kostenübernahme für wissenschaftlich gesicherte Methoden der Tabakentwöhnung durch die gesetzliche Krankenversicherung ermöglicht.


2021 ◽  
Author(s):  
Felix Hopf ◽  
Christiane Patzelt ◽  
Anja Schindler ◽  
Martin Emmert ◽  
Uwe Sander

Zusammenfassung Hintergrund Patienten nutzen zunehmend soziale Medien und Bewertungsportale, um sich über Krankenhäuser zu informieren, diese zu bewerten oder einen Erfahrungsbericht über den Krankenhausaufenthalt zu schreiben. Krankenhäuser haben die Möglichkeit, online abgegebene Patientenkritik für die interne Qualitätssicherung sowie das Online-Reputationsmarketing zu nutzen. Ziel der Studie: Ziel ist es, Zufriedenheitsbewertungen zu vorangegangen Krankenhausaufenthalten von Social Media Nutzern der Plattformen „Google“ sowie Nutzern des Bewertungsportals „Klinikbewertungen.de“ zu analysieren und plattformspezifisch zu vergleichen. Methodik Es wurde eine Extraktion von Nutzerbewertungen (N=16 691) zu allen Krankenhäusern (N=180) im Bundesland Niedersachsen (Vollerhebung) auf den Plattformen Google und Klinikbewertungen.de für die Jahre 2013–2018 vorgenommen. Anschließend wurden deskriptive und induktive Analysen (Chi²-Test) der Nutzerbewertungen durchgeführt und ein plattformspezifischer Vergleich vorgenommen. Ergebnisse Die meisten Nutzer sind mit ihrem Krankenhausaufenthalt zufrieden, wobei Nutzer der Plattform Google ihren Krankenhausaufenthalt schlechter bewerten (n=6 181; 57,6% zufrieden) als Nutzer der Plattform Klinikbewertungen (n=10 509; 65,4% zufrieden). Krankenhauseigenschaften (Bettenzahl, Fachabteilung), Eigenschaften des Nutzers (Verfasser, Versicherungsart) sind mit der Bewertung des Krankenhausaufenthaltes (Sternebewertung) signifikant assoziiert (Google: Bettenzahl p<0,001; Klinikbewertungen.de: Bettenzahl p<0,001, Verfasser p<0,001, Fachabteilung p<0,001, Versicherungsart p<0,001). Schlussfolgerung Die Onlinebewertung eines Krankenhausaufenthaltes ist assoziiert mit der Bettenzahl und der Fachabteilung eines Krankenhauses sowie damit, ob der Verfasser Patient oder Angehöriger ist und ob eine private oder gesetzliche Krankenversicherung besteht. Diese Erkenntnisse können für die Interpretation von Onlinebewertung eines Krankenhausaufenthaltes verwendet werden und können die Nutzung von Online-Bewertungen für Krankenhäuser für die interne Qualitätssicherung oder zur Verbesserung der Online-Reputation unterstützen.


2021 ◽  
Author(s):  
Petra Schewe

So funktioniert die Rückkehr in die Gesetzliche! Wer sich einmal für die private Krankenversicherung entschieden hat, hat es häufig schwer, wieder in eine gesetzliche Krankenversicherung eintreten zu können. Das Gesetz gibt hier viele Stolperfallen vor. Praxisnah, mit zahlreichen Abbildungen, ohne Beamtendeutsch nimmt die Autorin in dem Praxisratgeber Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung die unterschiedlichen Lebens und Arbeitssituationen in den Blick und informiert darüber, ob ein Wechsel wirklich sinnvoll ist, welche finanziellen Belastungen dabei heute, morgen und übermorgen zu bedenken sind, mit welchen Tricks ein Wechsel innerhalb der Krankenkassenarten erfolgreich ist.


2020 ◽  
Vol 25 (04) ◽  
pp. 190-190
Author(s):  

Die vorläufigen Finanzergebnisse der gesetzlichen Krankenversicherung für das erste Halbjahr 2020 liegen seit Mitte August vor. Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, hat dazu ein entsprechendes Statement verfasst.


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