euro versus
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2017 ◽  
Vol 22 (04) ◽  
pp. 187-192
Author(s):  
Markus Lüngen ◽  
Christian Albus ◽  
Alexander Niecke ◽  
Christina Samel ◽  
Holger Pfaff ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Folgekosten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen werden meist mit kurzem Zeithorizont betrachtet. Im Fall der Auswirkungen von Thalidomid (Contergan, reg.) kann geprüft werden, welches Ausmaß und welche Struktur Folgekosten auch 50 Jahre nach einem Ereignis haben können. Methode Erhoben wurden Daten von conterganbetroffenen Menschen in Nordrhein-Westfalen. In einer schriftlichen Befragung wurden Daten zu Arbeitsfähigkeit und privaten Ausgaben erhoben. Ergänzend erfolgte eine Auswertung von Abrechnungsdaten der Krankenkassen, wobei eine Gruppe „Extremitätenfehlbildungen“ mit einer altersgleichen Vergleichsgruppe eingesetzt wurde. Ausgewertet wurden Daten zur Inanspruchnahme sowie zu Kosten aus Sicht der Gesetzlichen Krankenversicherung. Ergebnisse In die Befragung eingeschlossen wurden 202 conterganbetroffene Menschen. Es zeigten sich erhebliche und individuell stark schwankende persönliche Ausgaben, die häufig außerhalb einer Übernahme durch die Sozialversicherungen lagen. Auch wenn die Fehlzeiten eher hoch liegen, hat die vorzeitige Beendigung der Erwerbstätigkeit ein vergleichsweise geringes Ausmaß. Insgesamt liegen die Kosten aus Sicht der Krankversicherung bei Menschen mit Extremitätenfehlbildungen um 29 % höher als für eine altersgleiche Vergleichsgruppe (3038 Euro versus 2045 Euro pro Jahr). Diskussion Unerwünschte Wirkungen von Arzneimitteln können nicht nur kurzfristig im Gesundheitswesen, sondern auch langfristig in der Gesellschaft erhebliche Kosten verursachen. Die Contergankatastrophe ist dafür ein tragisches Beispiel. Neben der reinen Kostenbetrachtung müssen auch mangelnder Zugang zu effektiven Therapien zur Abmilderungen der Folgen von unerwünschten Arzneimittelereignissen und der Verlust des Vertrauens in die Gesundheitsversorgung thematisiert werden.


2003 ◽  
Vol 8 (2) ◽  
pp. 92-96 ◽  
Author(s):  
Eva Jonas ◽  
Dieter Frey

The introduction of the Euro in Germany took place even though it was considered far less attractive than the former national currency, the German Mark (DM). In this study, we investigated whether the introduction of the Euro has affected how people made a financial investment decision. We found that thinking about investment alternatives using the Euro led to a more negative attitude toward this currency compared to people who were making a financial decision using the DM. In addition, we showed that people searched for more information regarding advantages of the investment alternatives than disadvantages when making an investment decision with the Euro compared to the DM. The findings are discussed with regard to how people deal with the psychological conflict resulting from the preference for the DM alongside the acceptance of the Euro.


2002 ◽  
Vol 24 (4) ◽  
pp. 361-372 ◽  
Author(s):  
Michael Mussa
Keyword(s):  

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