geschlechtergerechte sprache
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2021 ◽  
Vol 23 (1) ◽  
Author(s):  
Anna Dargiewicz

Celem niniejszego artykułu jest omówienie specyfiki procesu słowotwórczego ‘mocja‘w języku polskim, przedstawienie uwag wynikających z analizy przytoczonych przykładówzaczerpniętych z literatury przedmiotu oraz ze źródeł prasowych i internetowych, a takżezwrócenie uwagi na złożoność i ważność problemu, jakim jest formułowanie określeńzawodów, funkcji, stanowisk i stopni naukowych w sposób uwzględniający płeć w obliczuwspółczesnych przemian społeczno-gospodarczych. Szczególna uwaga poświęcona zostajenajpopularniejszemu formantowi słowotwórczemu -ka służącemu tworzeniu żeńskichodpowiedników nazw męskich, przy czym poruszony zostaje problem jego multifunkcjonalności,co najczęściej negatywnie wpływa na jego funkcję tworzenia feminatywów.Ważnym punktem jest także wskazanie na charakterystyczne, obecnie jeszcze wydaje sięnieakceptowalne, żeńskie formy w języku polskim typu filologini, ministra, które funkcjonująjuż w niektórych kręgach i prawdopodobnie w miarę upływu czasu zakorzeniąsię w języku oficjalnym.


2021 ◽  
Author(s):  
◽  
Lisa Schor

Während sich geschlechtergerechter Sprachgebrauch im deutschen Sprachraum bereits mehr oder weniger etabliert hat, steckt die Forschung zur sprachlichen Gleichbehandlung in der arabischen Welt noch in den Kinderschuhen. In der vorliegenden Arbeit wird zunächst der aktuelle Forschungsstand rund um Gender Bias und geschlechtergerechte Sprache im Arabischen skizziert. Im Anschluss folgt eine Einzelfallstudie, in der 15 Behördentexte bayerischer Staatsministerien und deren arabische Übersetzungen einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen werden. Anhand eines eigens erstellten Kategoriensystems wird analysiert, welche Strategien derzeit bei der Übersetzung geschlechtergerechter Formulierungen ins Arabische angewandt werden. Aus der Skizzierung des Forschungs-stands geht hervor, dass die arabische Sprache sowohl auf formaler als auch auf soziolinguistischer Ebene viele androzentrische Elemente enthält. Verschiedene Möglichkeiten für einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch werden dargestellt. Es wird ersichtlich, dass in der arabischen Welt eine zunehmende Sensibilisierung für sprachliche Gleichbehandlung zu beobachten ist. Die Einzelfallstudie zeigt, dass geschlechtergerechte Formulierungen bei der Übersetzung ins Arabische bevorzugt ins generische Maskulinum übertragen werden. Gelegentlich finden sich zwar auch Beidnennungen, diese sind jedoch als wörtliche Übersetzung der Ausgangsformulierungen zu interpretieren. Die Intention der Ausgangstexte für sprachliche Gleichbehandlung spiegelt sich in den arabischen Übersetzungen nicht wider, daher wird geschlussfolgert, dass den Übersetzenden das Konzept geschlechtergerechter Sprache nicht hinreichend bekannt ist. While gender-inclusive language use is already more or less established in the German-speaking society, research on linguistic equality in the Arab world is still in its early days. This paper first outlines the current state of research on gender bias and gender-inclusive language in Arabic. It is then followed by a case study in which 15 official texts of Bavarian state ministries and their Arabic translations are subjected to a qualitative content analysis. Through a system of categorization, the study analyzes which strategies are currently used in translating gender-inclusive phrases into Arabic. From the outline of the state of research, it is clear that the Arabic language contains many androcentric elements, both on a formal and sociolinguistic level. Various possibilities for gender-inclusive language use are presented. It becomes apparent that there is an increasing awareness of linguistic equality in the Arab world. The case study shows that gender-inclusive phrases are preferably transferred to the generic masculine when translated into Arabic. Occasionally, pairing is also found, however it is to be interpreted as a literal translation of the source material. The intention of the source texts for linguistic equality is not reflected in the Arabic translations. Thus, it is concluded that the translators are not sufficiently familiar with the concept of gender-inclusive language.


2020 ◽  
Vol 72 (1) ◽  
pp. 30-41
Author(s):  
Nina Degele

ZusammenfassungGender Studies sind im wissenschaftlichen und universitären Kanon angekommen. Sie unterfüttern gesellschaftliche Bestrebungen hin zu einer Egalisierung und Liberalisierung von Geschlechterverhältnissen mit sozial-, kultur-, geistes- und naturwissenschaftlichem Wissen. Angesichts politischer und gesellschaftlicher Verschiebungen nach rechts sind Befunde der Genderlinguistik zu genderkorrekter Sprache zunehmend in die Kritik geraten. Besonders lautstark machen rechte Bewegungen und Parteien dagegen mobil. Sie befürchten eine Aufweichung traditioneller Sicherheiten, die mit einer dichotomen und hierarchischen Geschlechterkonstellation verbunden sind. Einige Bemühungen der christlichen Kirchen zielen auf eine geschlechtergerechte Sprache, wenn sie die Anerkennung von institutionell Benachteiligten wie Frauen oder auch Homosexuellen im Blick haben. Ebenso sind aber auch deutliche Abgrenzungen bis hin zu einer vehementen Abwehr zu beobachten.


Poliarchia ◽  
2019 ◽  
Vol 6 (2(11)) ◽  
pp. 61-76
Author(s):  
Zbigniew Bierzyński

The Influence of Feminist Criticism of Language Usage over Legislation and Language of Politics in German Language States In this article it is assumed that the feminist criticism of language usage had a significant influence over legislation and language of politics in German‑speaking countries, especially in Germany and Austria. This phenomenon is noticed for example in the General Act on Equal Treatment, the Austrian Federal Equal Treatment Act, the General Act of city Wädenswil in Switzerland, statements of German and Austrian political parties and politicians. This impact is shown in specific examples of law texts and statements of politicians. Furthermore, the aim of this article is to present the key points of feminist criticism of German language usage and the key ideas of language respecting both of genders (die geschlechtergerechte Sprache) or of gender‑neutral language (die geschlechtsneutrale Sprache). It is necessary to add that this article is only a short presentation of phenomenon of the feminism’s affect on German language of politics.


2007 ◽  
Vol 58 (3) ◽  
pp. 183-189 ◽  
Author(s):  
Friederike Braun ◽  
Susanne Oelkers ◽  
Karin Rogalski ◽  
Janine Bosak ◽  
Sabine Sczesny

Zusammenfassung. Gegen geschlechtergerechte Sprache wird häufig eingewandt, dass sie die Qualität und die kognitive Verarbeitung von Texten beeinträchtige. Um diese Annahme zu testen, lasen 86 deutschsprachige Teilnehmende drei verschiedene Versionen einer fiktiven Packungsbeilage eines Medikaments, die hinsichtlich der Form der Personenbezeichnung - generisches Maskulinum, Beidnennung mit Neutralisierung, Binnen-I - variierten. Es wurde erhoben, wie gut sich die Teilnehmenden an die Inhalte des Textes erinnerten und wie sie den Text im Hinblick auf verschiedene Merkmale der Textqualität bewerteten, d.h. Verständlichkeit, Güte der Formulierungen und Lesbarkeit. Weibliche Teilnehmende zeigten bei allen drei Textversionen eine ähnlich gute Erinnerungsleistung und bewerteten die verschiedenen Textversionen als gleichermaßen verständlich. Die männlichen Teilnehmenden unterschieden sich ebenfalls nicht bedeutsam in der Erinnerungsleistung für die drei Textfassungen, bewerteten die generisch maskuline Textfassung jedoch am besten.


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