sexuelle selbstbestimmung
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2022 ◽  
pp. 197-207
Author(s):  
Urs Kindhäuser ◽  
Edward Schramm

2021 ◽  
Vol 34 (03) ◽  
pp. 175-181
Author(s):  
Ralf Specht

ZusammenfassungSexuelle Selbstbestimmung wurde Menschen mit Behinderungen lange nicht zugestanden. Gleichzeitig wurde auch die Tatsache, dass Menschen mit Behinderungen ein mehrfach erhöhtes Risiko haben, Opfer sexueller Gewalt zu werden, fast gänzlich ignoriert. Das ändert sich zum Glück in zunehmendem Maße. Das kurz als „Behindertenrechtskonvention“ bekannte „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ der Vereinten Nationen verbrieft seit 2009 das Recht auf Selbstbestimmung als Menschenrecht auch in Deutschland. Dies gilt nicht zuletzt für den Lebensbereich der Sexualität, obwohl dieser nicht explizit genannt wird. Der vorliegende Praxisbeitrag skizziert – auch mit historischen Rückblicken – die aktuelle Situation und gibt Handlungsempfehlungen insbesondere für die institutionelle Praxis.


unsere jugend ◽  
2021 ◽  
Vol 73 (5) ◽  
pp. 201-207
Author(s):  
Adrijane Mehmetaj-Bassfeld ◽  
Behshid Najafi

2021 ◽  
Author(s):  
Dana-Sophia Valentiner

The thesis deals with the right to sexual autonomy in German constitutional law. The author shows that the approaches adopted by the Federal Constitutional Court and legal scholarship do not adequately reflect social change in the area of sexualities and develops a legal concept of the right that emphasizes on personal autonomy and sexual consent.


2020 ◽  
Vol 22 (2) ◽  
pp. 47-65
Author(s):  
Marco Roock

Dass sexuelle Gewalt nicht alleine von Erwachsenen ausgeht, sondern dass sexuelle Übergriffe auch durch Jugendliche stattfinden, ist nicht erst seit dem schrecklichen Vorfall in Mühlheim bekannt, bei dem Jugendliche eine 18 Jahre alte Frau vergewaltigt haben sollen. Unterschiedliche Studien haben gezeigt, dass Jugendliche einen beträchtlichen Anteil der Anzeigen aufgrund von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ausmachen. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass sexuelle Übergriffe häufig nicht zur Anzeige gebracht werden, sodass die Zahl der begangenen Sexualstraftaten sehr viel höher ausfallen. In diesem Aufsatz soll der Zusammenhang von Adoleszenz, männlicher Geschlechtsentwicklung und sexuelle Gewalt näher beleuchtet werden. Dabei wird es insbesondere darum gehen, welche Bedeutung die soziale Konstruktion von Männlichkeit für die Ausbildung sexueller Gewaltbereitschaft hat. Die zentrale These ist, dass die Konfrontation mit den Anforderungen, Widersprüchen und Konflikten, die mit der sozialen Konstruktion von Männlichkeit zusammenhängen und die kaum lösbar und einlösbar sind, bei der Entstehung sexuell grenzverletzenden Verhaltens eine wichtige Rolle spielen. Sexuelle Gewalt kann aus dieser Perspektive als eine Reparationsund Kompensationsstrategie verstanden werden, mit deren Hilfe der Versuch unternommen wird, die eigene Männlichkeit sowohl herzustellen als auch zu stabilisieren.


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