glykämischer index
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2021 ◽  
Vol 147 (01/02) ◽  
pp. 46-52
Author(s):  
Svenja Fedde ◽  
Gerald Rimbach ◽  
Karin Schwarz ◽  
Anja Bosy-Westphal
Keyword(s):  

ZusammenfassungHochverarbeitete Lebensmittel sind Teil eines modernen Lebensstils und machen in Deutschland ca. 46 % der täglichen Energieaufnahme aus. Querschnitts- und Kohortenstudien belegen Assoziationen zwischen dem Verzehr hochverarbeiteter Lebensmittel und nichtübertragbaren Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Depressionen). Als Ursache für diesen Zusammenhang werden neben einer hohen Energiedichte und einer veränderten Lebensmittelmatrix eine ernährungsphysiologisch unausgewogene Zusammensetzung, ein hoher glykämischer Index, sowie abträgliche Zusatzstoffe und Kontaminanten durch Verarbeitung und Verpackung diskutiert. Um die anteilige Bedeutung dieser potenziellen Mechanismen zu verstehen und eine wissenschaftlich begründete, risikoassoziierte Definition hochverarbeiteter Lebensmittel zu geben, sind sowohl Interventionsstudien als auch eine bessere Erfassung der Zusammensetzung der verzehrten verarbeiteten Lebensmittel in prospektiven Kohortenstudien nötig.


2015 ◽  
Vol 15 (01) ◽  
pp. 15-21
Author(s):  
A. E. Buyken
Keyword(s):  

ZusammenfassungDie Adoleszenz gilt als eine mögliche kritische Phase für die Entwicklung von Adipositas und anderen ernährungsassoziierten chronischen Erkrankungen. Vor diesem Hintergrund erscheint es besorgniserregend, dass sich die Kohlenhydratqualität von Jugendlichen in den letzten Jahrzehnten verschlechtert hat. So verzehren Jugendliche heute deutlich mehr zugesetzten Zucker und weniger Ballaststoffe als Jugendliche vor 20 Jahren. Inwieweit diese ungünstigen Veränderungen mit Blick auf das Adipositasrisiko und das Risiko für andere ernährungsabhängige Erkrankungen besonders problematisch sind, lässt sich aufgrund der insgesamt noch wenigen prospektiven Kohorten- und Inter-ventionsstudien nicht abschließend beurteilen. Eine Reduktion des Konsums an zuckergesüßten Getränken kann jedoch insbesondere bei Jugendlichen mit bereits erhöhtem Adipositasrisiko einen Beitrag zur Adiposi -tasprävention leisten. Für eine günstige Entwicklung der Insulinsensitivität bis ins Erwachsenenalter scheint hingegen vor allem ein gewohnheitsmäßiger niedrigerer glykämischer Index der Kost von Bedeutung zu sein.


2007 ◽  
Vol 32 (4) ◽  
pp. 175-180
Author(s):  
M. Weickert ◽  
A. Pfeiffer
Keyword(s):  

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