französische revolution
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2022 ◽  

Das Lessing Yearbook/Jahrbuch 2021 »Katastrophen des 18. Jahrhunderts« befasst sich mit der Frage, wie das achtzehnte Jahrhundert auf Katastrophen bzw. katastrophale Ereignisse reagierte, und wie diese Erfahrungen die Gesellschaftsvisionen und das Weltverständnis der Aufklärung prägten oder in Frage stellten. Die einzelnen Beiträge beschäftigen sich mit dem Siebenjährigen Krieg, der Explosion des Breslauer Pulverturms, dem Phänomen der Hungersnot, Erdbeben als Katastrophen, theologischen Aspekten des Katastrophen-Diskurses, gender-spezifischen Aspekten der Katastrophe und Reaktionen auf die Französische Revolution.


2021 ◽  
Author(s):  
Martin Oppelt

Steht es gut um die Demokratie in Deutschland? Wie sieht es in anderen Ländern aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Martin Oppelt in seinem Buch. Was genau bedeutet „Demokratie“? Was heißt es, in einem Staat zu leben, in dem das Volk die Herrschaft hat? Statt ihre Prinzipien ausweiten und vertiefen zu können, wird die Demokratie gegenwärtig immer mehr hinterfragt. Martin Oppelt geht unter anderem auf - den Zustand der Demokratie, - ihre geschichtliche Entwicklung (Antike, Französische Revolution), - konkurrierende Ideen (Totalitarismus, Faschismus) und Modelle wie parlamentarische und präsidentielle Demokratie ein. Natürlich klärt er auch Begriffe wie direkte Demokratie, Plebiszit, deliberale und radikale Demokratie. Im Frage-Antwort-Stil erläutert der Politikwissenschaftler klar und verständlich die zentralen und zugleich aktuellen Themen für Studierende und Fachfremde. Auf diese Weise kann jeder genau den Teil zum Thema Demokratie lesen, der ihn interessiert. So vermittelt das Buch nicht nur das relevante Wissen über Demokratie, sondern schafft auch ein Verständnis für ihre Verletzlichkeit und ein Bewusstsein für aktuelle Herausforderungen. Ideal für alle an Politik Interessierte.


2021 ◽  
pp. 417-424
Author(s):  
Dieter Thomä

2020 ◽  
Author(s):  
Franz Leander Fillafer

Was war Aufklärung? Was war die Habsburgermonarchie? Über die Vielgestaltigkeit eines historischen Prozesses - und den durch ihn geprägten Staat. Das Geschichtsbild der Aufklärung als Projekt der säkular-demokratischen Moderne entstand maßgeblich durch die Französische Revolution - doch es verschüttete ihre historische Vielgestaltigkeit. Franz L. Fillafer entdeckt die Aufklärung in der Habsburgermonarchie neu: Anhand ihrer Gestalter sowie der von ihnen aufgebauten Wissenskultur und Gesellschaft weist er erstmals nach, dass das Habsburgerreich während der »Restauration« kein Bollwerk gegen Aufklärung und Revolution war. Stattdessen legt Fillafer Varianten der Aufklärung frei, die nicht in der Revolution mündeten, sondern gerade im Kontext der Revolutionsabwehr gediehen. Sie speisten sich aus eigenen Quellen und prägten den Habsburgerstaat langfristig. Indem er die Aufklärung von der Fixierung auf »radikale Ideen« aus Westeuropa und auf ihre angebliche Vollendung durch Revolution und Liberalismus löst, legt Fillafer ein Analysemodell für die europäische Aufklärung, aber auch für ihre Transformation im 19. Jahrhundert vor.


2020 ◽  
Vol 28 (1) ◽  
pp. 39-66
Author(s):  
Christoph Auffarth

ZusammenfassungDurch Aufklärung und Französische Revolution angestoßen, suchte der Umbruch in die Moderne des 19. Jahrhunderts nach einem neuen Verständnis von Sakralität und überlieferten Religionen. Kunstreligion und Nationalreligion sind Formen. Sie können als Widerspruch zu Religion dienen, aber häufiger werden sie integriert. Am Fall der Vollendung des Kölner Doms als Akteur einer material religion in der Nachbarschaft mit anderen nicht-sakralen Gebäuden (hier der Bahnhof und die Brücke) nimmt der Aufsatz Konzepte des spatial turn auf. Für eine vollständige Analyse der Konfiguration ist aber die Wahrnehmung (Aisthesis/Synästhetik, hier in der Bewegung der Eisenbahnfahrt und des Übergangs am Bahnhof) und Deutungshoheit der Akteure in einer kolonialen Konfiguration unabdingbar: die Religionsästhetik als verknüpfende Methode (A. Grieser).


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