intramedullärer nagel
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2009 ◽  
Vol 18 (02) ◽  
pp. 96-101
Author(s):  
M. Rupprecht ◽  
M. Hoffmann ◽  
J. M. Rueger ◽  
A. H. Ruecker

ZusammenfassungDie subtrochantäre Fraktur des Femurs ist bis heute eine Herausforderung für den behandelnden orthopädischen Chirurgen. Sie hat einen Anteil von zehn bis 15 Prozent an allen hüftgelenksnahen Frakturen. Als subtrochantäre Femurfrakturen werden Frakturen bezeichnet, die den Bereich direkt unterhalb des Trochanter minor und bis fünf Zentimeter distal des Trochanter minor betreffen. Diese Region ist biomechanisch sehr hohen Druck- und Zugkräften ausgesetzt (9). Diese erhöhte biomechanische Belastung führt zu der Ausbildung einer größeren Kortikalisdicke mit der damit einhergehenden delikateren Durchblutungssituation. Das Implantat, das zur Behandlung der subtrochantären Femurfrakturen eingesetzt wird, muss sowohl den erhöht auftretenden Druck- und Zugkräften als auch der besonderen Durchblutungssituation gerecht werden und zusätzlich eine sofortige Vollbelastung ermöglichen. Bei der Heilung dieser Frakturen besteht ein Wettlauf zwischen Implantat und medialer Kortikalisheilung. Bei der Versorgung subtrochantärer Frakturen werden heutzutage sowohl intramedulläre als auch extramedulläre Implantate eingesetzt. Intramedulläre Implantate haben bei diesen instabilen Frakturen jedoch einige biomechanische Vorteile. Der minimal invasive Einsatz langer intramedullärer Nägel ist jedoch je nach Frakturtyp technisch anspruchsvoll und macht eine adäquate Reposition der Fraktur unerlässlich.


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