komplette mesokolische exzision
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

11
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

1
(FIVE YEARS 0)

Author(s):  
Maximilian Brunner ◽  
Georg F. Weber ◽  
Felix Wiesmüller ◽  
Klaus Weber ◽  
Matthias Maak ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Die komplette mesokolische Exzision (CME) gehört laut der deutschen S3-Leitlinie bei onkologischen Kolonresektionen zur Guten Klinischen Praxis (GCP, Good Clinical Practice). Diese Empfehlung basiert auf der Evidenz, dass die Entfernung des onkologisch relevanten Mesokolons ohne Verletzung der strukturellen Integrität sowie die zentrale vaskuläre Ligatur mit radikaler Lymphknotendissektion im Rahmen von CME-Kolonresektionen mit besseren histopathologischen Qualitätskriterien und besseren onkologischen Ergebnissen im Vergleich zu konventionellen Kolonresektionen einhergehen. Allerdings weisen Kolonresektionen mit CME besonders im rechten Hemikolon durch die anatomische Nähe zu Magen, Duodenum und Pankreas und einer hohen Variabilität der Gefäßstrukturen (z. B. des Truncus Henle) eine höhere Komplexität auf. Um die Sicherheit von laparoskopischen Hemikolektomien rechts mit CME zu erhöhen und die Weiterbildung dieses Eingriffes sicher und strukturiert zu ermöglichen, wurde von einer deutschen Expertengruppe für die laparoskopische Hemikolektomie rechts ein standardisiertes Vorgehen mit Sicherheitsblicken entwickelt. Im folgenden Video wird die Durchführung einer Hemikolektomie rechts mit CME gemäß dem von der Deutschen Expertengruppe Lap-CME erstbeschriebenen Konzept dargestellt. Indikation Karzinom des Colon ascendens. Prozedur Laparoskopische Hemikolektomie rechts mit kompletter mesokolischer Exzision (CME). Schlussfolgerung Die vorgeschlagene Standardisierung der laparoskopischen Hemikolektomie rechts mit CME nimmt die erhöhte Komplexität der Operation auf und strukturiert sie in wohldefinierte Schritte mit kritischen Sicherheitsblicken als Kontrollinstanzen, was zu einer Minimierung intraoperativer Komplikationen und einer erhöhten Sicherheit für den Patienten sowie zu einer Verbesserung der strukturierten Weiterbildung führen dürfte.


2018 ◽  
Vol 75 (10) ◽  
pp. 607-614
Author(s):  
Raffaele Galli ◽  
Robert Rosenberg

Zusammenfassung. Die Einführung von Innovationen, Verbreitung von minimal-invasiven Operationstechniken und die Komplexität der mutimodalen Behandlung bei kolorektalen Karzinome erfordern ein breites Fachwissen und eine fundierte Ausbildung seitens der kolorektalen Chirurgen. Die chirurgische Behandlung des kolorektalen Karzinoms erfolgt durch standardisierte Verfahren, welche zu einer Verbesserung der onkologischen Ergebnisse geführt haben. Die totale mesorektale Exzision (TME) gilt seit Jahren als Standard für die radikale onkologische Chirurgie beim Rektumkarzinom. Analog wurde für die Behandlung von Kolonkarzinomen die sogenannte komplette mesokolische Exzision vorgestellt. Als wesentliche Entwicklung in der kolorektalen Chirurgie ist in erster Linie die Durchführung der Resektionen in minimal-invasiven Techniken zu nennen. Die Laparoskopie wird heutzutage in den meisten Zentren angeboten, für die Rektumchirurgie hat sich der Stellenwert der robotischen Chirurgie sowie der transanalen TME gestärkt. Die Grundprinzipien der radikalen onkologischen Resektion müssen unabhängig vom angewandten technischen Verfahren eingehalten werden. Die Erhaltung der Lebensqualität und der Organfunktion sind Faktoren, welche bei der Behandlung von Rektumkarzinomen zunehmend im Fokus sind. Die lokale Exzision bei den «Iow-risk-Rektumkarzinomen» gilt als anerkannte Option welche an selektionierte Patienten angeboten werden könnte.


2018 ◽  
Vol 40 (1) ◽  
pp. 24-30
Author(s):  
B. Reichert ◽  
H. Aselmann ◽  
C. Schafmayer ◽  
T. Becker

2018 ◽  
Vol 40 (1) ◽  
pp. 8-14
Author(s):  
M. Brunner ◽  
M. Maak ◽  
K. E. Matzel ◽  
A. Denz ◽  
K. Weber ◽  
...  

Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document