minimalinvasive operationsverfahren
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2019 ◽  
Vol 40 (08) ◽  
pp. 524-530

ZusammenfassungFür minimalinvasive Operationsverfahren, die heute den Goldstandard bei Nebennierentumoren darstellen, stehen in spezialisierten Zentren laparoskopische (transperitoneal) und retroperitoneoskopische Techniken zur Verfügung. Diese Übersichtsarbeit vermittelt einen Überblick über die Indikationen zur minimalinvasiven Adrenalektomie, die technische Durchführung, das perioperative Management sowie über typische Verfahrens-assoziierte Komplikationen.


Author(s):  
Dimitrios Pantelis ◽  
Philipp Lingohr ◽  
Robert Hueneburg ◽  
Isabel Spier ◽  
Tim Vilz ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die prophylaktische totale Gastrektomie ist die Therapie der Wahl bei Patienten mit nachgewiesener pathogener Keimbahnmutation im CDH1-Gen und hierdurch hohem Risiko für die Entwicklung eines diffusen hereditären Magenkarzinoms (HDGC). Minimalinvasive Operationsverfahren wurden in den letzten Jahren im Bereich der onkologischen Magenchirurgie etabliert. Patienten und Methoden Insgesamt 12 Patienten wurden zwischen 2013 und März 2018 in unserem Zentrum für erbliche Tumorerkrankungen aufgrund einer nachgewiesenen CDH1-Keimbahnmutation betreut und in unserer Klinik prophylaktisch gastrektomiert. Die perioperativen Ergebnisse wurden in einer Datenbank prospektiv erfasst. Ergebnisse Es erfolgte in 5 Fällen eine offene (Zeitraum: 2013 – 2015) und in 7 Fällen eine minimalinvasive (Zeitraum: 2016 – 2017) prophylaktische Gastrektomie. Das mediane Alter im Gesamtkollektiv (7 Frauen und 5 Männer) lag bei 42 (19 – 60) Jahren. Die durchschnittliche Operationszeit betrug 291 ± 72 Minuten (offen: 269 ± 70; minimalinvasiv: 307 ± 75). Die perioperative 60-Tage-Mortalität und die Anastomoseninsuffizienzrate betrugen 0%. Bei 3 Patienten kam es zu postoperativen Komplikationen (jeweils einmal II, IIIa, IVb nach Clavien-Dindo-Klassifikation), entsprechend einer Morbidität von 25% (3/12). Die postoperative Liegedauer lag bei 14,5 ± 6,2 Tagen (offen: 16,2 ± 7,9; minimalinvasiv: 13,3 ± 5,0). Bei 10 Patienten (10/12; 83%) wurden in der histologischen Aufarbeitung intramukosale Karzinome (pT1a) diagnostiziert, 9 davon mit multifokaler Ausbreitung. Fortgeschrittene Karzinome (≥ pT1b) und Lymphknotenmetastasen lagen in keinem Fall vor. Schlussfolgerung Patienten mit Verdacht auf ein erhöhtes Risiko für ein hereditäres diffuses Magenkarzinom sollten in einem interdisziplinären Zentrum für erbliche Tumorerkrankungen betreut werden. Die minimalinvasive (laparoskopische) prophylaktische totale Gastrektomie ist ein machbares und sicheres risikoreduzierendes Verfahren bei Patienten mit CDH1-Genmutation und erblichem Magenkrebs. Demzufolge sollte, bei fehlenden Kontraindikationen und vorhandener Expertise, die minimalinvasive Operation bei diesem speziellen Kollektiv das Standardverfahren sein.


Author(s):  
Jochen Renner ◽  
Berthold Bein ◽  
Ole Broch

ZusammenfassungDas anästhesiologische Management herzchirurgischer Patienten hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Diese Übersicht widmet sich vor allem folgenden Bereichen: pharmakologische Kardioprotektion bei herzchirurgischen Eingriffen, Narkosemanagement an der Herz-Lungen-Maschine, Protokolle der „Enhanced Recovery After Cardiac Surgery“ sowie innovative minimalinvasive Operationsverfahren wie die kathetergestützte Aortenklappenimplantation.


2017 ◽  
Vol 84 (5) ◽  
Author(s):  
Judith Bredemann ◽  
Christoph Voigtmann ◽  
Robert H. Schmitt

ZusammenfassungNeue, minimalinvasive Operationsverfahren können nur eingeführt werden, wenn das resultierende Risiko für den Patienten vertretbar ist. Einheitliche Verfahren zur Abschätzung des Patientenrisikos gibt es bisher nicht. Im Rahmen der Entwicklung der Multi-Port-Knochenchirurgie am Beispiel der Otobasis (MUKNO) wurde ein Modell erarbeitet, mit dem das Risiko für minimalinvasive Eingriffe an der Otobasis präoperativ und patientenindividuell abgeschätzt werden kann. Das Modell basiert auf der Abschätzung von Unsicherheitsbeiträgen entlang des gesamten Operationsprozesses. Ein Unsicherheitsbeitrag, der für die Risikoabschätzung quantifiziert werden muss, ist die Messunsicherheit medizinischer Computer-tomographiemessungen. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der Messunsicherheitsbestimmung für verschiedene Messaufgaben im Kontext bildbasierter, minimalinvasiver Eingriffe an der Otobasis beschrieben und diskutiert.


2011 ◽  
Vol 13 (4) ◽  
pp. 233-233
Author(s):  
P.A. Grützner

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