kathetergestützte aortenklappenimplantation
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2020 ◽  
Vol 49 (09) ◽  
pp. 363-368
Author(s):  
Moritz Seiffert ◽  
Stephan Ensminger

ZUSAMMENFASSUNGDie kathetergestützte Behandlung hat sich bei Patienten unterschiedlicher Risikoprofile mit hochgradiger symptomatischer Aortenklappenstenose als ein sehr sicheres Verfahren mit guten funktionellen Ergebnissen etabliert und ist für viele Patienten zur Behandlung der Wahl geworden. Insbesondere bei Patienten mit niedrigem operativem Risiko zeigten sich im kurzfristigen Verlauf einige Vorteile gegenüber dem operativen Aortenklappenersatz. Allerdings fielen in der mittelfristigen Nachbeobachtung kürzlich erstmals erhöhte Ereignisraten des kathetergestützten Verfahrens auf. Bei limitierten Daten zur Langzeit-Haltbarkeit der Transkatheter-Herzklappenprothesen steht insbesondere bei jüngeren Patienten die ausgewogene Diskussion der Therapieoptionen im interdisziplinären Heart Team mit dem Ziel eineslangfristigen Behandlungsplans im Vordergrund.


2018 ◽  
Vol 143 (24) ◽  
pp. 1765-1769
Author(s):  
Hüseyn Ince ◽  
Tobias Zeus

Was ist neu? Aortenklappenstenose mit intermediärem OP-Risiko Die Therapie der Aortenklappenstenose (AS) erfolgt aktuell nicht mehr ausschließlich chirurgisch, sondern zunehmend interventionell durch die kathetergestützte Aortenklappenimplantation (Transkatheter-Aortenklappenimplantation, TAVI). Erstmalig werden in der Leitlinie die Daten randomisierter Studien zu Patienten mit intermediärem OP-Risiko berücksichtigt. Hier ist die TAVI gleichwertig zum chirurgischen Klappenersatz zu bewerten. Therapie der Mitralklappeninsuffizienz Die Mitralklappeninsuffizienz (MI) ist ein komplexes Vitium mit guten OP-Resultaten bei primärer Genese und mäßigen Ergebnissen bei sekundärer Genese. Die sekundäre MI beruht in der Regel auf einer zugrundeliegenden linksventrikulären Erkrankung mit Dilatation der Anatomie. Die interventionelle Therapie durch das edge-to-edge-Verfahren (Mitraclip) stellt eine Alternative bei Patienten mit hohem Operationsrisiko dar. Komorbiditäten Die Empfehlungen zur Behandlung einer begleitenden koronaren Herzerkrankung (KHK) bei Herzklappenfehlern wurden durch aktuelle Daten angepasst. Grundsätzlich gilt, dass eine proximale Stenose ≥ 70 % entweder durch einen Bypass bei chirurgischem Vorgehen oder durch eine perkutane koronare Intervention (PCI) bei interventionellem Vorgehen versorgt werden soll. Herzteam und Herzklappenzentren Durch das erweiterte interventionelle und chirurgische Therapiespektrum bei allen vier Klappen rückt das Herzteam in den Mittelpunkt. Eine gemeinsame Sichtung der Befunde und der Patienten soll durch Kardiologen und Kardiochirurgen erfolgen. Weitere Fachdisziplinen sind bei Bedarf hinzuzuziehen. Die Behandlungseinheiten sollen klar vorgegebene Strukturvoraussetzungen erfüllen, um qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen.


Author(s):  
Jochen Renner ◽  
Berthold Bein ◽  
Ole Broch

ZusammenfassungDas anästhesiologische Management herzchirurgischer Patienten hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Diese Übersicht widmet sich vor allem folgenden Bereichen: pharmakologische Kardioprotektion bei herzchirurgischen Eingriffen, Narkosemanagement an der Herz-Lungen-Maschine, Protokolle der „Enhanced Recovery After Cardiac Surgery“ sowie innovative minimalinvasive Operationsverfahren wie die kathetergestützte Aortenklappenimplantation.


2014 ◽  
Vol 02 (02) ◽  
pp. 131-150
Author(s):  
Anja Gutmann ◽  
Paul Biever ◽  
Stefan Sorg ◽  
Friedhelm Beyersdorf ◽  
Manfred Zehender ◽  
...  

Der Internist ◽  
2012 ◽  
Vol 54 (1) ◽  
pp. 28-38
Author(s):  
H. Möllmann ◽  
C. Liebetrau ◽  
H. Nef ◽  
J. Kempfert ◽  
T. Walther ◽  
...  

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