osteochondrale transplantation
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2018 ◽  
Vol 156 (05) ◽  
pp. 513-532 ◽  
Author(s):  
Philipp Niemeyer ◽  
Christoph Becher ◽  
Peter Brucker ◽  
Matthias Buhs ◽  
Stefan Fickert ◽  
...  

ZusammenfassungFür die operative Sanierung lokalisiert vollschichtiger Knorpelschäden der großen Gelenke stehen mit den Transplantationstechniken (autologe Knorpelzelltransplantation, autologe osteochondrale Transplantation) und knochenmarkstimulierenden Techniken unterschiedliche Therapieoptionen zur Verfügung. Vor allem für das Kniegelenk konnte aufgrund der verbesserten Studienlage das jeweils geeignete Anwendungsspektrum dieser Verfahren in letzter Zeit weiter präzisiert werden. Für die matrixaugmentierte Mikrofrakturierung als einzeitige Methode besteht jedoch noch keine genauere Indikationsabgrenzung, insbesondere auch nicht gegenüber den bereits etablierten Verfahren. In der vorliegenden Arbeit werden die derzeit für diese Methode zur Verfügung stehenden Biomaterialien und Anwendungsvarianten beschrieben und ihre präklinische und klinische Evidenz zusammengefasst. Grundsätzlich kann dabei festgestellt werden, dass sich die verschiedenen in diesem Bereich angebotenen Produkte hinsichtlich der Zahl und Qualität zugehöriger Studien (Evidenzlevel) noch erheblich voneinander unterscheiden. Um die matrixaugmentierte Mikrofrakturierung im Sinne einer ersten Indikationsempfehlung als Methode in den therapeutischen Algorithmus der knorpelrekonstruktiven Verfahren im Knie einzuordnen, wurde durch die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (AG) Klinische Geweberegeneration der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) im Rahmen eines Konsensusprozesses eine Bewertung der verfügbaren Evidenz vorgenommen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Datenlage wird ihre Anwendung derzeit im Grenzbereich zwischen Zelltransplantations- und knochenmarkstimulierenden Techniken sowie als Verbesserung der klassischen Mikrofrakturierung und überwiegend im Indikationsbereich der Mikrofrakturierung gesehen. Die Empfehlungen der AG haben vorläufigen und orientierenden Charakter und bedürfen einer erneuten Überprüfung nach Verbesserung der Studienlage.


2016 ◽  
Vol 36 (05) ◽  
pp. 313-319
Author(s):  
A. Werner

ZusammenfassungDie Inzidenz von Knorpelläsionen, wie sie im Rahmen von Schulterarthroskopien beobachtet wird, liegt zwischen 5 und 46 %. Meist liegen klinisch führende weitere Pathologien wie Schulterinstabilitäten oder Rotatoren-manschettenläsionen vor, so dass eine typische klinische Symptomatik nicht beschrieben ist. Die radiologische Diagnostik ist schwierig, am besten eignet sich eine Arthro-MRT. Die Therapie erfolgt nach Ausschluss weiterer Pathologien zunächst konservativ. Bei Beschwerdepersistenz bzw. Vorliegen einer primären OP-Indikation aus anderer Indi-kation kommt bei kleinen Defekten ein arthroskopisches Debridement, gegebenenfalls mit einer Mikrofrakturierung, zum Einsatz. Bei größeren Defekten, insbesondere bei jüngeren Patienten, kann eine Defektdeckung mittels autologer Chondrozyten-Transplantation (ACT), bei knöcherner Beteiligung durch eine osteochondrale Transplantation, erfolgen. Bei älteren Patienten oder bipolaren Läsionen kann mit einem partiellen Oberflä-chenersatz die Versorgung mit einer (Total-)Endoprothese herausgezögert werden. Der biologische Oberflächenersatz z. B. durch Fascia lata liefert sehr inhomogene Ergebnisse und ist nur sehr bedingt zu empfehlen.


2008 ◽  
Vol 11 (S1) ◽  
pp. 49-54
Author(s):  
N.M. Meenen ◽  
J.-P. Petersen ◽  
P. Ueblacker

2005 ◽  
Vol 35 (5) ◽  
pp. 255-259
Author(s):  
P. Angele ◽  
J. Zellner ◽  
C. Englert ◽  
M. Nerlich

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