geschlossenes system
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2021 ◽  
Author(s):  
Barbara Steininger
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Die Anweisung ist als Grundfigur der Leistungserbringung in dreipersonalen Verhältnissen anzusehen. Obwohl ihr im Wirtschaftsleben ein breiter praktischer Anwendungsbereich zukommt, bestehen in Bezug auf dieses theoretisch komplexe Rechtsinstitut beträchtliche Unklarheiten. Die vorliegende Monographie arbeitet das dogmatische Grundgerüst der Anweisung und ihre Wesensmerkmale heraus, wobei neben der Rechtslage in Österreich auch das Verständnis der Anweisung im deutschen und schweizerischen Recht untersucht wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der rechtsgeschäftlichen Ebene, die durch die Untersuchung sachenrechtlicher Fragen ergänzt wird. Auf dieser Basis wird ein geschlossenes System entwickelt, das nicht nur eine konsistente Lösung anfallender Einzelfragen ermöglicht, sondern auch als Voraussetzung einer möglichen künftigen Rechtsangleichung in diesem Bereich anzusehen ist.


Author(s):  
Georges Ammann
Keyword(s):  

Der weitaus grösste Teil dieses Bandes beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen «Grundlagen einer Medienpädagogik». Im Hinblick auf Lehrer, die sich veranlasst fühlen, neben andern aktuellen, ausserschulischen Anstössen auch diejenigen der Massenmedien als Unterrichtsgegenstand in ihre pädagogische Tätigkeit einzubeziehen, mag es gerechtfertigt sein, in einem gesonderten Kapitel in Umrissen darzulegen, wie diese wissenschaftlichen Grundlagen in die Schulpraxis umgesetzt werden können. Die folgende Darstellung versucht anhand der bis heute vorliegenden Vorschläge darzustellen, wie Medienpädagogik konkret im Unterricht betrieben werden kann. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass das Projekt «Medienpädagogik des Kantons Zürich» (MP/ZH) keinesfalls als ein geschlossenes System betrachtet werden darf. Nicht nur die Medienangebote selbst verändern sich laufend; auch die wissenschaftlichen Grundlagen bedürfen einer steten Überprüfung und Ergänzung durch neu erbrachte Forschungsergebnisse. Insofern bleibt also auch das Kapitel über die Anwendung der Medienpädagogik in der Schule fortzuschreiben.


2016 ◽  
Vol 36 (1) ◽  
Author(s):  
Heinz Messmer
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Zusammenfassung:Im Unterschied zu den meisten anderen Handlungsfeldern der Mediation zeichnet sich der Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafrecht durch geklärte Konfliktidentitäten aus. Bevor ein Mediationsverfahren durchgeführt wird, muss hinsichtlich der Verletzung einer strafrechtlichen Norm zunächst festgestellt werden, wer Täter und wer Opfer ist. Kommt es im Rahmen eines Ausgleichsverfahrens zu einer direkten Begegnung, wird der Unrechtsvorwurf seitens der beschuldigten Jugendlichen mittels verschiedener Rechtfertigungsmuster regelmäßig zu unterlaufen (oder wenigstens abzumildern) versucht. Auf der Grundlage empirischer Gesprächsdaten zeigt der vorliegende Beitrag auf, wie die hier beschuldigten Jugendlichen dem Unrechtsvorwurf begegnen, welche logische Struktur ihren Rechtfertigungen zugrunde liegt und welche Konsequenzen sich für die Verfahren des Täter-Opfer-Ausgleichs daraus ergeben. Auf der Basis dieser Befunde werden Grundzüge einer Theorie der Rechtfertigung expliziert, wonach die vorliegenden Rechtfertigungsmuster ein in sich logisch geschlossenes System der Schuldabwehr etablieren, das sich analog zu den Sinnkomponenten der Anschuldigung konstituiert.


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