eine minute
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

9
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

1
(FIVE YEARS 0)

2020 ◽  
Vol 51 (02) ◽  
pp. 89-90
Author(s):  
Frank Schulze ◽  
Manuel Dafotakis

Die Einlieferung des 18-jährigen Studenten mittels Rettungsdienst erfolgte unter dem Verdacht eines tonisch-klonischen Krampfanfalls. Der Patient habe an seinem ersten Tag an der Universität einen plötzlichen Bewusstseinsverlust mit fremdbeobachteten tonisch-klonischen Entäußerungen für eine Minute erlitten. Anschließend sei er binnen kürzester Zeit komplett reorientiert und beschwerdefrei gewesen. Ein Zungenbiss oder eine Enuresis ließen sich nicht eruieren. Prodromale Symptome hätten nicht bestanden. Er habe den Tag über lediglich wenig gegessen und getrunken. Ähnliche Ereignisse hätten sich vergangenes Jahr schon insgesamt 3 Mal ereignet. Hier sei es auch jeweils zu kurzen Bewusstseinsverlusten über ein bis zwei Min. mit direkter Reorientierung gekommen. Beim ersten Mal sei eine neurologische Abklärung in einem anderen Krankenhaus erfolgt und habe unauffällige Befunde erbracht, jedoch sei man von einem Krampfanfall ausgegangen und habe ihm gesagt, dass er mindestens ein halbes Jahr warten solle, bis er mit seinem „Führerschein beginne“. Die Familienanamnese erbrachte lediglich einen stattgehabten Myokardinfarkt des Vaters. Neurologische Erkrankungen in der Familie wurden verneint.


2020 ◽  
Vol 87 (2) ◽  
pp. 122-129
Author(s):  
Maxim Schlotterbeck ◽  
Carsten Fritsch ◽  
Torsten Sievers ◽  
Christian Wojek
Keyword(s):  

ZusammenfassungDer Zylinderkopf und das Kurbelgehäuse gehören zu den meist beanspruchten Gussbauteilen im Verbrennungsmotor. Die hohe Funktionsintegration und der gleichzeitige Wandel der Automobilindustrie zum Leichtbau führen zu geometrisch hochkomplexen sowie mechanisch und thermisch stark belasteten Gussbauteilen. Die Inline-Computertomographie (CT) wird eingesetzt, um die geforderte Auslieferqualität jedes Bauteils im Takt der Fertigungslinie zu garantieren.Die Herausforderung bei der Prüfung besteht in der geringen zur Verfügung stehenden Prüfzeit. Der Takt der Fertigungsstraße, welcher teilweise weniger als eine Minute beträgt, gibt den Zeitrahmen für die Prüfung vor. Eine weitere zu bewältigende Aufgabe entsteht durch den Herstellungsprozess der Bauteile. Der eingesetzte Kokillenguss führt zu individuellen Abweichungen jedes Bauteiles von der Idealgeometrie, was den einfachen Vergleich zur Sollgeometrie unmöglich macht. Durch den Einsatz der CT-Prüfung können diese Abweichungen aufgezeigt, analysiert und bewertet werden. Die umfangreiche Analyse der Zylinderköpfe und Kurbelgehäuse in Kombination mit einem fehlenden Standard für die CT-spezifische Defektauswertung führen zu einem enorm hohen manuellen Aufwand. Der Einfluss des jeweiligen Mitarbeiters prägt dabei ein stark subjektiv beeinflusstes Prüfergebnis für jedes Bauteil.Die im Folgenden beschriebenen Weiterentwicklungen beziehen sich auf die automatische Analyse und Bewertung durch ein Inline-CT für Zylinderköpfe. Im Ergebnis kann eine effiziente Qualitätssicherung bei gleichzeitiger Reduktion des menschlichen Einflusses bei der Bauteilbewertung erreicht werden.


2013 ◽  
Vol 36 (3) ◽  
pp. 635-642 ◽  
Author(s):  
Eric Rentschler
Keyword(s):  

2008 ◽  
Vol 36 (03) ◽  
pp. 157-168
Author(s):  
I. Kiefer ◽  
K. Becker ◽  
G. Oechtering ◽  
M. Alef

Zusammenfassung:Gegenstand und Ziel: Die Nah-infrarot-Spektroskopie (NIRS) überwacht kontinuierlich die zerebrale Sauerstoffund Blutversorgung und so die Grundlagen einer ungestörten neurologischen Funktion. Ziel der Studie ist die Darstellung der Auswirkungen verschiedener Anästhesieprotokolle auf die zerebrale Sauerstoffversorgung beim Hund. Material und Methoden: In einer experimentellen Studie wurden die Veränderungen der zerebralen Oxygenierung und des Redoxzustandes von Cytochrom a/a3 nach verschiedenen zur intravenösen Narkoseeinleitung etablierten Protokollen (Acepromazin & l-Methadon [AM], Diazepam & l-Methadon [DM], Medetomidin & l-Methadon [MM], Propofol [P]) untersucht und der Zusammenhang mit pulmonalem Gaswechsel und Herz-Kreislauf-Funktion betrachtet. Ergebnisse: Die Methode ist geeignet, die durch eine Narkoseeinleitung beim Hund verursachten Veränderungen der zerebralen Oxygenierung aufzuzeigen. Ausgehend von einer regionalen zerebralen Sauerstoffsättigung von etwa 65% (n = 109, STD 7%) am wachen Hund bestehen eine Minute nach Einleitung signifikante Gruppenunterschiede. In der Propofol-Gruppe steigt die regionale zerebrale Sauerstoffsättigung um etwa 8%. In allen anderen Gruppen fällt sie, nach AM um 5%, nach DM um bis zu 10%, nach MM um maximal 20%. Der zerebrale Gesamthämoglobingehalt zeigt keine Gruppenunterschiede. Die Narkoseeinleitung hat keinen Effekt auf den Redoxzustand von Cytochrom a/a3. Korrelationen der zerebralen Oxygenierung mit arteriellem Sauerstoffstatus und Kohlendioxidpartialdruck bestehen. Schlussfolgerungen: Die NIRS eröffnet erstmals die Möglichkeit, die Auswirkungen von in der klinischen Routine eingeführten Verfahren auf die zerebrale Oxygenierung darzustellen. Eine Abnahme der regionalen zerebralen Sauerstoffsättigung um etwa 20% (MM) über die gesamte Messdauer scheint von klinischer Relevanz und wird als Indiz einer kritischen zerebralen Sauerstoffversorgung beurteilt. Die anästhetikabedingte Atemdepression hat einen entscheidenden Einfluss auf den vaskulären zerebralen Sauerstoffstatus. Klinische Relevanz: Atemdepressive Narkoseprotokolle können beim spontan atmenden Hund zu einer kritischen zerebralen Sauerstoffversorgung führen.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document