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2008 ◽  
Vol 36 (03) ◽  
pp. 157-168
Author(s):  
I. Kiefer ◽  
K. Becker ◽  
G. Oechtering ◽  
M. Alef

Zusammenfassung:Gegenstand und Ziel: Die Nah-infrarot-Spektroskopie (NIRS) überwacht kontinuierlich die zerebrale Sauerstoffund Blutversorgung und so die Grundlagen einer ungestörten neurologischen Funktion. Ziel der Studie ist die Darstellung der Auswirkungen verschiedener Anästhesieprotokolle auf die zerebrale Sauerstoffversorgung beim Hund. Material und Methoden: In einer experimentellen Studie wurden die Veränderungen der zerebralen Oxygenierung und des Redoxzustandes von Cytochrom a/a3 nach verschiedenen zur intravenösen Narkoseeinleitung etablierten Protokollen (Acepromazin & l-Methadon [AM], Diazepam & l-Methadon [DM], Medetomidin & l-Methadon [MM], Propofol [P]) untersucht und der Zusammenhang mit pulmonalem Gaswechsel und Herz-Kreislauf-Funktion betrachtet. Ergebnisse: Die Methode ist geeignet, die durch eine Narkoseeinleitung beim Hund verursachten Veränderungen der zerebralen Oxygenierung aufzuzeigen. Ausgehend von einer regionalen zerebralen Sauerstoffsättigung von etwa 65% (n = 109, STD 7%) am wachen Hund bestehen eine Minute nach Einleitung signifikante Gruppenunterschiede. In der Propofol-Gruppe steigt die regionale zerebrale Sauerstoffsättigung um etwa 8%. In allen anderen Gruppen fällt sie, nach AM um 5%, nach DM um bis zu 10%, nach MM um maximal 20%. Der zerebrale Gesamthämoglobingehalt zeigt keine Gruppenunterschiede. Die Narkoseeinleitung hat keinen Effekt auf den Redoxzustand von Cytochrom a/a3. Korrelationen der zerebralen Oxygenierung mit arteriellem Sauerstoffstatus und Kohlendioxidpartialdruck bestehen. Schlussfolgerungen: Die NIRS eröffnet erstmals die Möglichkeit, die Auswirkungen von in der klinischen Routine eingeführten Verfahren auf die zerebrale Oxygenierung darzustellen. Eine Abnahme der regionalen zerebralen Sauerstoffsättigung um etwa 20% (MM) über die gesamte Messdauer scheint von klinischer Relevanz und wird als Indiz einer kritischen zerebralen Sauerstoffversorgung beurteilt. Die anästhetikabedingte Atemdepression hat einen entscheidenden Einfluss auf den vaskulären zerebralen Sauerstoffstatus. Klinische Relevanz: Atemdepressive Narkoseprotokolle können beim spontan atmenden Hund zu einer kritischen zerebralen Sauerstoffversorgung führen.


1994 ◽  
Vol 33 (03) ◽  
pp. 113-118
Author(s):  
J. Bialy ◽  
M. Bühler ◽  
J. W. Peters ◽  
Th. Rink ◽  
M. Schmidt ◽  
...  

ZusammenfassungIn der vorliegenden Arbeit werden methodische Ansätze für einen simultanen Vergleich zweier nierengängiger Radiopharmaka dargestellt. Zur Quantifizierung der bei Doppelisotopenuntersuchungen auftretenden dynamischen Streuanteile wurde ein hochauflösender Reinst-Germanium-Detektor eingesetzt. Die Meßgeometrie entsprach der von Oberhausen beschriebenen Methode des teilabgeschirmten Ganzkörperzählers. Damit wurde erstmals ein Vergleich von MAG3 mit Hippuran durchgeführt, der 1. unter idealen meßtechnischen Bedingungen erfolgte und 2. bei simultaner Anwendung der Radiodiagnostika mögliche biologische Schwankungen bei der renalen Elimination ausschloß. Ein intraindividueller Vergleich der renalen Elimination von 99mTc-IVIAG3 und 131J-Hippuran läßt zeitabhängige systematische Differenzen zwischen beiden Tracern erkennen, die zwischen der ca. 10. und 20. Minute nach Untersuchungsbeginn im Mittel etwa 11% betrugen. Ein interindividueller Vergleich hingegen zeigte im Extrem Abweichungen vom Mittelwert zwischen -29 und +20%.


1961 ◽  
Vol 06 (03) ◽  
pp. 517-532 ◽  
Author(s):  
A Parmeggiani
Keyword(s):  

ZusammenfassungDer Ablauf der durch Thrombinzugabe ausgelösten viskösen Metamorphose (VM) menschlicher Blutplättchen in einem fibrinfreien System wurde an Hand von Ultradünnschnittpräparaten elektronenoptisch untersucht. Die Präpariertechnik wird beschrieben. Folgende Feststellungen wurden gemacht:1. Bei Präparaten, die 10 Sekunden nach Thrombinzugabe fixiert wurden, finden sich schon erste Veränderungen der Plättchen, insbesondere elektronenoptische Dichteunterschiede im Inneren und eine zunehmende Aggregationstendenz.2. Die rasch erfolgende Bildung großer Aggregate führt zu immer dichter gepackten Zellverbänden, in denen auch bei längerer Inkubationszeit die einzelnen Plättchen durch ihre intakten Membranen erkennbar bleiben.3. Im Innern großer Aggregate bildet sich, wahrscheinlich durch aktive Kontraktionsprozesse bewirkt, eine Mosaikstruktur dichtest gepackter Zellen aus, die im Extremfall zu völlig kompakten Massen zusammentreten.4. Innerhalb der 1. Minute nach Thrombinzugabe lösen sich die Granula im Innern der Plättchen auf. Es erklärt dies wahrscheinlich die Freisetzung von gerinnungs- und gefäßaktiven Substanzen im Laufe der VM.5. Eine kleine Anzahl Plättchen verhält sich inert. Solche Thrombozyten lagern sich höchstens an Aggregate an, treten aber nicht in sie ein; sie zeigen den typischen Granulazerfall nicht. Ihre Zahl scheint von der Thrombinkonzentration abzuhängen.6. Bei Anwesenheit von Fibrin wird die Plättchenmembran geschädigt.


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