immunologische toleranz
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2021 ◽  
Vol 19 (02) ◽  
pp. 19-22
Author(s):  
Sebastian Pfeiffer

ZusammenfassungFür Zustandekommen und Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft muss das Immunsystem mittels regulatorischer T-Zellen Toleranz gegenüber dem für den mütterlichen Organismus fremden Antigen induzieren. Es ist davon auszugehen, dass die Reaktion des Systems auf die befruchtete Eizelle innerhalb von Stunden erfolgt. Befindet sich das Immunsystem in dieser Zeit in einem proinflammatorischen Modus, findet eine Abstoßung statt. Auch in den ersten 12 Schwangerschaftswochen kann das Immunsystem den noch sehr kleinen Embryo eliminieren. Die ω-3-Fettsäuren DHA und EPA reduzieren die Synthese proinflammatorischer Mediatoren und begünstigen damit die immunologische Toleranz. Supplementierung von mind. 2000 mg DHA/EPA täglich unterstützt eine Fertilitätstherapie.


2019 ◽  
Vol 144 (24) ◽  
pp. 1731-1736
Author(s):  
Julian Götze ◽  
Michael Bitzer ◽  
Nisar Peter Malek

Was ist neu? Immuncheckpoint-Inhibitoren In den letzten Jahren haben sich Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICPI) als fester Bestandteil der medikamentösen Tumortherapie etabliert. Sie gehören zu einer Gruppe von monoklonalen Antikörpern, die eine gegen Krebszellen gerichtete Immunreaktion fördern. Durch Bindung an CTLA-4 und PD-1 bzw. PD-L1 werden hemmende Signalwege unterbrochen, wodurch die Aktivität zytotoxischer T-Lymphozyten gesteigert und die immunologische Toleranz gegenüber Tumorzellen reduziert wird. Enterokolitis Diarrhöen – als Symptom einer Enterokolitis – stellen nach dermatologischen Phänomenen die häufigste Nebenwirkung unter ICPI-Therapie dar. Unter kombinierter CTLA-4- und PD-1-Blockade können bis zu 44 % der Patienten betroffen sein. Die Klinik der ICPI-assoziierten Kolitis ähnelt dem klinischen Erscheinungsbild chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen. Diagnostik und Therapie der Enterokolitis Das Management betroffener Patienten sollte nach einem standardisierten Vorgehen erfolgen. Sowohl die europäische als auch die amerikanische Fachgesellschaft für Onkologie bieten dezidierte Handlungsempfehlungen zur Diagnostik und Behandlung ICPI-assoziierter Nebenwirkungen. Nach Ausschluss von Differenzialdiagnosen ist eine rasche immunsuppressive Behandlung (u. a. Steroide, Biologika) notwendig, um die Morbidität zu senken. Möglicherweise kann nachfolgend eine Wiederaufnahme der ICPI-Therapie erfolgen. Hepatitis und Pankreatitis Als weitere relevante Nebenwirkung tritt die immunvermittelte Hepatitis ca. 6–14 Wochen nach Therapiebeginn auf. Meist präsentiert sie sich asymptomatisch und ist gekennzeichnet durch einen Anstieg der Serum-Transaminasen. Die Lipasämie ohne klinische Zeichen einer akuten Pankreatitis ist ein häufiger Laborbefund, der in der Regel keine therapeutische Konsequenz hat.


2019 ◽  
Vol 117 (9) ◽  
pp. 914-916
Author(s):  
C. M. Schnitzler ◽  
M. Borrelli ◽  
J. Menzel-Severing ◽  
G. Geerling

1995 ◽  
Vol 380 (5) ◽  
Author(s):  
M. Knoop ◽  
U. Neumann ◽  
P. Neuhaus

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