freier lappen
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2018 ◽  
Vol 50 (04) ◽  
pp. 259-268
Author(s):  
F. Simunovic ◽  
U. Wittel ◽  
B. Passlick ◽  
S. Wiesemann ◽  
M. Czerny ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die Resektion großer Weichteilsarkome erfordert die Rekonstruktion mit freiem Gewebstransfer. Hierbei stellt die Selektion geeigneter Anschlussgefäße einen entscheidenden Faktor für den operativen Erfolg dar. Patienten Wir berichten über vier Fälle mit sehr großen Tumoren und mit besonders komplexem anatomischem Bezug: zwei Sarkome in der Leiste mit Infiltration der Gefäß-Nervenstraße und zwei Sarkome in der Flanke mit ausgedehnter thorakoabdomineller und viszeraler Beteiligung. In allen Fällen erfolgten interdisziplinäre Operationen innerhalb eines multimodalen Therapieansatzes. In zwei Fällen wurde ein anterolateraler Oberschenkellappen (ALT) und in zwei ein myokutaner Latissimus Dorsi (LD) Lappen zur Defektdeckung benutzt. In allen Fällen erfolgte eine epifasziale Verlagerung der tiefen inferioren epigastrischen Gefäße zum mikrochirurgischen Gefäßanschluss. Ergebnisse Die durchschnittliche Operationszeit betrug 694 ± 149 Minuten. Das mittlere Resektatgewicht war 3069 ± 1267 g. Drei Lappenplastiken heilten primär ein, in einem Fall kam es zu einer Spitzennekrose, welche operativ behandelt wurde. Schlussfolgerung Die Verlagerung der tiefen inferioren epigastrischen Gefäßen nach epifaszial stellt in dieser selektionierten Gruppe eine gute Option zum Anschluss freier Lappen dar. Aufgrund der oberflächlichen Lage ist die Durchführung der Anastomose erleichtert. Insbesondere bei großen Defekten mit bestrahltem Lager erweitert diese technische Modifikation die rekonstruktiven Optionen.


2000 ◽  
Vol 32 (3) ◽  
pp. 166-171 ◽  
Author(s):  
M. Geishauser ◽  
S. Schmiedl ◽  
R. Staudenmaier ◽  
B. Radl ◽  
E. Biemer
Keyword(s):  

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