uniparentale disomie
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2019 ◽  
Vol 224 (03) ◽  
pp. 153-159
Author(s):  
Sarah Westeppe ◽  
Anna Dionysopoulou ◽  
Andre Kidszun ◽  
Isabella Schmeh ◽  
Oliver Bartsch ◽  
...  

ZusammenfassungInnerhalb von 4 Jahren (2014–2017) haben wir 2 Neugeborene mit der genetisch gesicherten Diagnose eines Kagami-Ogata-Syndroms (OMIM #608149) betreut. Pränatal fielen bei beiden Föten ein Polyhydramnion und in einem Fall eine Hepatomegalie auf. Beide Patienten litten postnatal unter einer respiratorischen Insuffizienz und wiesen mit einer Muskelhypotonie, einem vorspringenden Philtrum, vollen Wangen sowie einer breiten Nasenwurzel die typischen phänotypischen Merkmale dieses Imprinting-Defekts auf. Wegweisend für die Diagnosestellung waren die kleiderbügelförmigen Rippen („coat-hanger ribs“) und der glockenförmige Thorax (bell-shaped thorax) im Röntgenbild. Das Kagami-Ogata-Syndrom ist auf eine Veränderung der Genexpression auf dem Chromosom 14 zurückzuführen und wurde erstmals im Jahr 1991 beschrieben. Als Ursachen werden eine paternale uniparentale Disomie des Chromosoms 14 von Epimutationen sowie Mikrodeletionen unterschieden. Bisher sind in der Literatur rund 70 Fälle beschrieben worden. 34 Betroffene zählen zu der Kohorte der namensgebenden Forscher M. Kagami und T. Ogata. Die Inzidenz der Erkrankung ist bis heute unbekannt. Die Patienten zeigen oft eine verzögerte Entwicklung mit einer mentalen Retardierung, wobei mittlerweile in der Literatur auch Kasuistiken mit milderen Verläufen zu finden sind. 3 Kinder der Kohorte entwickelten im Verlauf ein Hepatoblastom, sodass Schnittstellen zu anderen Imprintingdefekten wie dem Beckwith-Wiedemann-Syndrom nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht ausgeschlossen und bei den Nachuntersuchungen berücksichtigt werden müssen.


2012 ◽  
Vol 36 (5) ◽  
Author(s):  
Uwe Heinrich ◽  
Meike Gabert ◽  
Imma Rost

ZusammenfassungDie Array-CGH hat sich seit ihrer Einführung in die Routinediagnostik bei Patienten mit mentaler Retardierung/Entwicklungsverzögerung auf Grund ihrer relativ hohen Rate an positiven, ursächlichen Befunden zum unverzichtbaren Werkzeug entwickelt. Die steigende Zahl öffentlich zugänglicher Internet-Datenbanken sowie verbesserte Auswerte-Algorithmen der Array-Plattformanbieter erlauben trotz des Trends zu höher auflösenden Plattformen eine sich ständig verbessernde Interpretation von Array-CGH-Ergebnissen. Der Einsatz kombinierter CGH-SNP-Chips (zytogenomische Arrays) zum zusätzlichen Nachweis Kopienzahl-neutraler Veränderungen, wie z. B. uniparentale Disomie, wird zu einer weiteren Steigerung der Detektionsrate führen. In der Zukunft werden auf dem next generation sequencing (NGS)-basierende Methoden zu einer dramatischen Steigerung des Auflösungsvermögens bei gleichzeitigem Nachweis sowohl unbalancierter als auch balancierter Chromosomenveränderungen führen.


2009 ◽  
Vol 47 (10) ◽  
Author(s):  
R Melcher ◽  
T Kudlich ◽  
W Zopf ◽  
H Lührs ◽  
E Hartmann ◽  
...  
Keyword(s):  

2007 ◽  
Vol 45 (10) ◽  
Author(s):  
R Melcher ◽  
T Kudlich ◽  
H Lührs ◽  
E Hartmann ◽  
A Rosenwald ◽  
...  
Keyword(s):  

2006 ◽  
Vol 44 (10) ◽  
Author(s):  
R Melcher ◽  
T Kudlich ◽  
E Hartmann ◽  
A Rosenwald ◽  
W Scheppach ◽  
...  
Keyword(s):  

2002 ◽  
Vol 150 (7) ◽  
pp. 856-865 ◽  
Author(s):  
T. Eggermann ◽  
H. A. Wollmann ◽  
K. Zerres
Keyword(s):  

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