akute hepatitis
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

39
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

4
(FIVE YEARS 0)

2017 ◽  
Vol 56 (03) ◽  
pp. 255-258
Author(s):  
Angela Thiel ◽  
Jürgen Rissland ◽  
Frank Lammert ◽  
Markus Casper

ZusammenfassungEine 63-jährige Patientin wurde mit Verdacht auf akutes Leberversagen aufgenommen. Als Ursache konnte eine akute Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion identifiziert werden. Im Verlauf kam es zu einer spontanen Ausheilung der Infektion mit Stabilisierung der Leberfunktion. Ein akutes Leberversagen auf dem Boden einer akuten HCV-Infektion ist sehr selten und wurde bisher kaum beschrieben. Dennoch muss die akute HCV-Infektion als seltene Differenzialdiagnose eines akuten Leberversagens beachtet werden.


2017 ◽  
Vol 142 (11) ◽  
pp. 833-837
Author(s):  
Heiner Wedemeyer

Was ist neu? Übertragungswege In Deutschland infizieren sich jedes Jahr wahrscheinlich mehr als 300 000 Menschen mit dem Hepatitis-E-Virus (HEV). Die Hepatitis E ist in Mitteleuropa in der Regel eine durch den zoonotischen HEV-Genotyp-3-verursachte autochthone, d. h. lokal erworbene Infektionskrankheit. Der Verzehr von nicht ausreichend erhitztem Schweine- oder Wildfleisch ist ein Hauptrisikofaktor für HEV-Infektionen, Übertragungen des Virus durch Bluttransfusionen sind aber auch möglich. Diagnostik Bei Immunkompetenten kann die Diagnose einer akuten Hepatitis E mit dem Nachweis von anti-HEV-IgM gestellt werden. Serologische Tests können bei Immunsupprimierten aber falsch-negativ sein, weshalb in diesen Fällen eine HEV-Infektion nur durch den direkten Nachweis des Erregers mittels PCR im Blut oder Stuhl erfolgen sollte. Natürlicher Verlauf Eine akute Hepatitis E kann bei Patienten mit anderen chronischen Lebererkrankungen zu einem Leberversagen führen. Chronische Verläufe, definiert durch eine Virämie von mind. 3 Monaten, sind bei Organtransplantierten mit immunsuppressiver Medikation beschrieben, können aber auch bei anderen Immundefizienzen auftreten. Eine chronische Hepatitis E kann innerhalb von Monaten zu einer fortgeschrittenen Leberfibrose oder zur Zirrhose führen. Extrahepatische Manifestationen Extrahepatische Manifestationen können während und nach einer HEV-Infektion auftreten. Insbesondere Guillain-Barré-Syndrome und die neuralgische Schulteramyotrophie sind mit einer Hepatitis E assoziiert worden. Therapie Ribavirin hat eine antivirale Wirksamkeit gegen HEV. Bei chronischer Hepatitis E sollte die Behandlung für 3 – 6 Monate durchgeführt werden. Therapieversagen und Rückfälle nach Beendigung einer Behandlung sind möglich. Ein Impfstoff gegen HEV ist bisher nur in China zugelassen.


CME ◽  
2016 ◽  
Vol 13 (12) ◽  
pp. 48-48
Author(s):  
Thomas Müller
Keyword(s):  

Praxis ◽  
2015 ◽  
Vol 104 (12) ◽  
pp. 635-637 ◽  
Author(s):  
Mikael Sawatzki ◽  
Christoph Haller ◽  
Samuel Henz
Keyword(s):  

Wir berichten über einen 44-jährigen gesunden Patienten mit schwerer akuter Hepatitis E. Im Rahmen der Kräuterwanderung ist es durch Verzehr von kontaminierten Wiesenkräutern über fäko-orale Übertragung zu den Symptomen der Hepatitis mit Ikterus, dunklem Urin, Gliederschmerzen und ausgeprägter Müdigkeit gekommen. Die Hepatitis E ist eine häufige Ursache für akute Hepatitis und Ikterus weltweit. In der Schweiz wird diese autochtone Infektion (mit einer Seroprävalenz bis zu 22%) z.B. über den Verzehr von Schweine- und Wildfleisch erworben. Die Klinik kann von asymptomatischen Patienten bis zum fulminanten Leberversagen führen. Es können nicht selten auch extrahepatische Symptome auftreten.


2014 ◽  
Vol 17 (2) ◽  
pp. 159-173
Author(s):  
M. Muche ◽  
R. Somasundaram
Keyword(s):  

2010 ◽  
Vol 10 (19) ◽  
Author(s):  
M Halama ◽  
B Mesch ◽  
A Weber ◽  
B Helbling
Keyword(s):  

Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document