akutes leberversagen
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2021 ◽  
Vol 49 (05) ◽  
pp. 382-389
Author(s):  
Sandra Runft ◽  
Reinhard Mischke ◽  
Sonja Hoppe ◽  
Marion Hewicker-Trautwein

ZusammenfassungEin 4 Jahre alter, männlich-kastrierter, 29,4 kg schwerer Husky-Mischling, der am Tag zuvor einen Pilz, wahrscheinlich der Gattung Amanita. gefressen hatte, wurde mit Diarrhö, Vomitus, Inappetenz und zunehmender Apathie vorgestellt. Labordiagnostisch ließen sich Hypoglykämie, Hyperbilirubinämie, erhöhte Leberenzymaktivitäten sowie verminderte Gerinnungsfaktoraktivitäten (veränderte Prothrombinzeit und aktivierte partielle Thromboplastinzeit) feststellen. Trotz stationärer symptomatischer Therapie über 3 Tage verschlechterte sich das Allgemeinbefinden des Hundes und er wurde euthanasiert. Die pathomorphologischen Befunde waren durch Blutungen in mehreren Organen, blutige Ingesta, Ikterus und hochgradige Leberzellnekrosen gekennzeichnet.


2021 ◽  
Vol 40 (01/02) ◽  
pp. 43-47
Author(s):  
René Zeiss ◽  
Maximilian Gahr

ZUSAMMENFASSUNG Gegenstand und Ziel Arzneimittelassoziierte Hepatotoxizität (engl. Drug-induced liver injury, DILI) ist einer der häufigsten Gründe für akutes Leberversagen und die Rücknahme der Zulassung von Arzneimitteln. Das Risiko des Auftretens von DILI im Zusammenhang mit der Anwendung spezifischer Substanzen ist grundsätzlich gering, allerdings kann DILI letal verlaufen und stellt daher ein ernstzunehmendes Problem im klinischen Alltag dar. In der vorliegenden Übersichtsarbeit wird ein Überblick über den Kenntnisstand zu DILI mit Fokus auf klinisch relevante Aspekte gegeben. Material und Methoden Es wurde eine narrative Übersichtsarbeit erstellt. Die Literaturrecherche wurde mithilfe der bibliografischen Datenbank MEDLINE durchgeführt. Ergebnisse DILI ist eine unerwünschte Arzneimittelwirkung, welche sowohl in direkter, vorhersehbarer als auch idiosynkratrischer, unvorhersehbarer Form auftreten kann. Die Ätiologie von DILI wird als multifaktoriell bewertet und es scheinen genetische, immunologische und Umweltfaktoren eine Rolle zu spielen. Therapeutisch stellen das Absetzen der verdächtigten Substanz sowie eine engmaschige Überwachung des Patienten die wichtigsten Maßnahmen dar. Schlussfolgerungen und klinische Relevanz Die große Anzahl an Substanzen mit hepatotoxischem Potenzial sowie die begrenzte Vorhersagbarkeit von DILI in Kombination mit den begrenzten therapeutischen Möglichkeiten stellen eine Herausforderung im klinischen Alltag dar. Bei Auftreten von Transaminasenerhöhungen unklarer Genese sollte DILI in Betracht gezogen und es sollten entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.


2021 ◽  
Vol 146 (03) ◽  
pp. 167-170
Author(s):  
Andreas Goldschmied ◽  
Reimer Riessen

Was ist neu? Sepsis und Multiorganversagen Die Rolle der therapeutischen Plasmapherese (TP) in der Therapie der Sepsis mit Multiorganversagen ist noch nicht abschließend geklärt (Kategorie III der American Society for Apheresis, ASFA). Zwar zeigen die verfügbaren randomisiert kontrollierten Studien (RCT) keinen eindeutigen Überlebensvorteil, prospektive Daten von 2018 belegen jedoch ein gutes Sicherheitsprofil und eine günstige Beeinflussung von Surrogatparametern auch bei hoch Katecholamin-pflichtigen Patienten im septischen Schock. Akutes Leberversagen Eine multizentrische RCT von 2016 konnte einen signifikanten Überlebensvorteil durch die Durchführung von „High Volume“-TP bei Patienten im akuten Leberversagen zeigen. Dies galt allerdings nur in der Subgruppe der nicht transplantierten Patienten. Katastrophales Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom (CAPS) Retrospektive Datenauswertungen von 2016 zeigten einen deutlichen Überlebensvorteil einer 3-Fachtherapie, welche die TP beinhaltet. Dies veranlasste die ASFA in ihren neuen, 2019 erschienenen Leitlinien das CAPS erstmals in die ASFA-Kategorie I einzustufen. Thyreotoxische Krise Retrospektive Analysen von 2018 ergaben eine effektive Elimination von Schilddrüsenhormonen durch die TP. Aufgrund dessen erkennt die ASFA in ihren neuen Leitlinien die TP als Zweitlinientherapie der thyreotoxischen Krise an.


2020 ◽  
Author(s):  
K Gillen ◽  
G Wisser ◽  
A Hasenburg ◽  
R Schwab
Keyword(s):  

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