theorie des geplanten verhaltens
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Author(s):  
Thomas Bachmann ◽  
Julia Marie Gramlich ◽  
Henrike Barth

ZusammenfassungModerne Medien bestimmen das Berufsleben ständig, überall und tiefgreifend. Auch für die Profession des Coachings gibt es bereits zahlreiche digitalisierte Angebote. Trotz vielfach benannter Vorteile existiert bislang nur wenig Forschung zur Digitalisierung im Coaching. Der vorliegende Artikel illustriert anhand zweier empirischer Untersuchungen Hintergründe des Nutzungsverhaltens digitalisierten Coachings bei externen Coaches und Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen. Unter Verwendung der Theorie des geplanten Verhaltens nach Ajzen (1985, 1991) zeigt sich bei beiden Berufsgruppen, dass die subjektive Norm in Form von Peers, Organisationen sowie der Gesellschaft den größten Einfluss auf die Intention hat, digitale Angebote und Tools im Coaching zu nutzen.


2018 ◽  
Vol 62 (2) ◽  
pp. 68-81
Author(s):  
Linda Schmid ◽  
Jan Pfetsch

Zusammenfassung. Die berufliche Weiterbildungsaktivität sichert und erweitert berufliche Kenntnisse und Kompetenzen, allerdings sinkt die Teilnahmequote an beruflichen Weiterbildungen mit zunehmendem Lebensalter. Angesichts des demographischen Wandels und der alternden Erwerbsbevölkerung analysiert die vorliegende Studie daher – in Anlehnung an die Theorie des geplanten Verhaltens – individuelle (Einstellung, subjektive Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle), angebotsbezogene (Weiterbildungsdidaktik) und organisationale Faktoren (lernförderliche Unternehmenskultur) der Weiterbildungsintention von älteren Erwerbstätigen. An einer schriftlichen Befragung nahmen N = 161 Beschäftigte eines deutschen Energieunternehmens teil, die älter als 45 Jahre waren. Die Ergebnisse zeigten, dass neben der persönlichen Einstellung gegenüber beruflicher Weiterbildung als stärkstem Prädiktor, das soziale Arbeitsumfeld, die wahrgenommene Verhaltenskontrolle und eine lernförderliche Unternehmenskultur bedeutend für die Weiterbildungsintention älterer Lernender sind. Während eine spezifische Didaktik von Weiterbildungsangeboten für ältere Erwerbstätige unbedeutend erscheint, haben besonders die persönliche Einstellung sowie eine lernförderliche Unternehmenskultur ein großes Potential für die Förderung von Weiterbildungsaktivitäten von älteren Beschäftigten.


2011 ◽  
Vol 18 (3) ◽  
pp. 121-132
Author(s):  
Antje Hoffmann

Zusammenfassung. In der vorliegenden Untersuchung wurde die Vorhersage der Aufrechterhaltung der vereinsorganisierten Sportaktivität Jugendlicher untersucht. Die Grundlage für das Untersuchungsmodell bildet die Theorie des geplanten Verhaltens, welche um Sport Commitment und soziale Unterstützung erweitert wurde. In einer internet-basierten Befragung wurden 1127 Jugendliche untersucht. Die Ergebnisse der Studie bestätigen größtenteils die Modellannahmen. Wichtigste Einflussfaktoren der Intention sind die Einstellung sowie die wahrgenommene Verhaltenskontrolle. Sportfreude und Verhaltensmöglichkeiten sind bedeutende Prädiktoren des Commitment. Durch das Untersuchungsmodell wird eine zufrieden stellende Varianzaufklärung der Aufrechterhaltung der Vereinssportaktivität erreicht. Die Ergebnisse werden in den aktuellen Forschungsstand eingeordnet und mögliche Schlussfolgerungen für zukünftige Untersuchungen der Aufrechterhaltung sportlicher Aktivität diskutiert.


2007 ◽  
Vol 14 (4) ◽  
pp. 139-148 ◽  
Author(s):  
Sonia Lippke ◽  
Amelie U. Wiedemann

Zusammenfassung. Sozial-kognitive Theorien und Modelle lassen sich auf die Sport- und Bewegungsförderung anwenden und sie können helfen, diese Förderung theorie- und evidenzbasiert zu optimieren. Dazu werden im vorliegenden Beitrag zunächst zwei motivationale Modelle dargestellt: (1) die Theorie des geplanten Verhaltens (TPB) und (2) die Sozial-kognitive Theorie (SCT). Anschließend werden (3) die Planung als Beispiel für eine volitionale Variable sowie (4) das Sozial-kognitive Prozessmodell des Gesundheitsverhaltens (Health Action Process Approach, HAPA), ein Hybridmodell aus motivationalen, volitionalen und Stadienannahmen beschrieben. Stärken und Schwächen der vier Ansätze werden durch ausgewählte, aktuelle Forschungsergebnisse aufgezeigt. Vor diesem theoretischen und empirischen Hintergrund werden konkrete Hinweise zur Gestaltung besonders ressourcen-effizienter Maßnahmen zur Sport- und Bewegungsförderung geliefert. Damit kann nicht nur eine Optimierung von Maßnahmen erzielt sondern auch die Überprüfung und Weiterentwicklung von Theorien und Modellen vorangetrieben werden.


2007 ◽  
Vol 4 (S) ◽  
pp. 80-92 ◽  
Author(s):  
Dominik Papies ◽  
Michel Clement

Ein erprobter und gleichzeitig integrativer Ansatz zur Erklärung und Prognose von Verhalten ist die Theorie des geplanten Verhaltens, deren Anwendungsgebiet in diesem Beitrag auf Medieninnovationen ausgeweitet wird und als Erklärungsmodell zur Untersuchung der Adoptionsdeterminanten von Musikflatrates herangezogen wird. Es zeigt sich, dass die Theorie Konstrukte entwickelt hat, die auch für Medieninnovationen relevant sind und in anderen Modellen nicht unmittelbar enthalten sind. Mit ihrer Hilfe kann ein substanzieller Anteil der Varianz der Adoptionsabsicht erklärt werden. Des Weiteren kann gezeigt werden, dass die Adoptionsabsicht stark vom bisherigen Musiknutzungsverhalten abhängt und dass sich vor allem innovative Intensivnutzer von Musikflatrates im Internet angesprochen fühlen. Die Ergebnisse legen auch nahe, dass der Verfügbarkeit kompatibler mp3-Spieler eine zentrale Rolle bei der Durchsetzung dieser Innovation zukommt.


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