pulmonale infiltrate
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Pneumologie ◽  
2021 ◽  
Vol 75 (02) ◽  
pp. 88-112
Author(s):  
S. Kluge ◽  
U. Janssens ◽  
T. Welte ◽  
S. Weber-Carstens ◽  
G. Schälte ◽  
...  

ZusammenfassungSeit Dezember 2019 verbreitet sich das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome – Corona Virus-2) rasch im Sinne einer weltweiten Pandemie. Dies stellt Kliniker und Krankenhäuser vor große Herausforderungen und belastet die Gesundheitssysteme vieler Länder in einem nie dagewesenen Ausmaß. Die Mehrheit der Patienten mit Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) zeigt lediglich milde Symptome wie Husten und Fieber. Allerdings benötigen etwa 8 % eine stationäre Behandlung. Der frühzeitigen Klärung, ob eine stationäre und ggfs. intensivmedizinische Behandlung medizinisch sinnvoll und vom Patienten gewollt ist, kommt in der Pandemie eine besondere Bedeutung zu. Die akute hypoxämische respiratorische Insuffizienz mit Dyspnoe und hoher Atemfrequenz (> 30/min) führt i. d. R. zur Aufnahme auf die Intensivstation. Oft finden sich dann bereits bilaterale pulmonale Infiltrate/Konsolidierungen oder auch Lungenembolien in der Bildgebung. Im weiteren Verlauf entwickeln einige dieser Patienten ein akutes Lungenversagen (Acute Respiratory Distress Syndrome; ARDS). Eine Sterblichkeitsreduktion einer verfügbaren medikamentösen Therapie bei schwerer COVID-19-Erkrankung ist bisher lediglich für Dexamethason in randomisiert, kontrollierten Studien nachgewiesen. Das Hauptziel der supportiven Therapie besteht in der Sicherstellung einer ausreichenden Oxygenierung. Die invasive Beatmung und wiederholte Bauchlagerung sind dabei wichtige Elemente in der Behandlung von schwer hypoxämischen COVID-19-Patienten. Die strikte Einhaltung der Basishygiene, einschließlich der Händehygiene, sowie das korrekte Tragen von adäquater persönlicher Schutzausrüstung sind im Umgang mit den Patienten unabdingbar. Medizinisch notwendige Handlungen am Patienten, die zur Aerosolbildung führen könnten, sollten mit äußerster Sorgfalt und Vorbereitung durchgeführt werden.


2020 ◽  
Vol 145 (10) ◽  
pp. 665-669
Author(s):  
Jendrik Laufs ◽  
Harry Elsbernd ◽  
Friedrich Hölzl ◽  
Klaus-Dieter Winter

Zusammenfassung Anamnese und klinischer Befund Bis zum 24.02.2020 vereinzelt auftretende, nicht schwerverlaufende SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland. Notfallmäßige Vorstellung eines Ehepaars in der zentralen Notaufnahme. Der Mann gibt an, seit 7 Tagen an hochfieberhaften Temperaturen, trockenem Reizhusten und körperlicher Schwäche zu leiden, während die Ehefrau ähnliche Symptome in milderer Ausprägung bietet. In der klinischen Untersuchung fallen feinblasige Rasselgeräusche über beiden Lungen beider Patienten und eine respiratorische Insuffizienz des Ehemanns auf. Untersuchungen und Diagnose Laborserologisch Erhöhung der Inflammationsparameter sowie der Transaminasen und der Laktatdehydrogenase. Röntgenologisch pulmonale Infiltrate unterschiedlicher Ausprägung bei beiden Patienten. Im weiteren Verlauf Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion der Ehepartner mit schwerem Verlauf beim männlichen Patienten. Therapie und Verlauf Intubation und Beatmung des männlichen Patienten bei mittelschwerem ARDS mit langer intensivmedizinischer Behandlung. Genesung der weiblichen Patientin unter Sauerstofftherapie. Diskussion Diese beiden Fälle zeigen den Ausgangspunkt einer endemischen Verbreitung von SARS-CoV-2 im Landkreis Heinsberg (NRW) und bis zu diesem Zeitpunkt den ersten Fall eines lebensbedrohlichen Verlaufs in Deutschland.


Pneumologie ◽  
2017 ◽  
Vol 71 (10) ◽  
pp. 681-683
Author(s):  
P. Wischmann ◽  
S. Keymel ◽  
M. Kelm ◽  
S. Krüger

ZusammenfassungEine 65-jährige Patientin stellte sich mit Dyspnoe, zunehmendem Husten und Abhusten von sehr zähen, länglichen Sekretpropfen vor. Sie war multipel schwer kardial vorerkrankt und litt an einer chronischen Herzinsuffizienz. Im CT-Thorax zeigten sich ausgedehnte pulmonale Infiltrate beidseits, eine unspezifische mediastinale Lymphadenopathie und eine Erweiterung der pulmonalen Lymphgefäße. Bronchoskopisch fanden sich gallertige zähe Ausgusspräparate der Atemwege. Es wurde die Diagnose einer Bronchitis plastica gestellt. Unter einer Therapie mit inhalativem unfraktioniertem Heparin kam es zu einer Besserung. Fazit: Die Bronchitis plastica ist eine seltene Erkrankung, die durch die Bildung von Bronchialausgüssen charakterisiert ist. Man findet sie gehäuft bei kardialen Erkrankungen oder Lymphgefäßerkrankungen.


Pneumologie ◽  
2017 ◽  
Vol 71 (S 01) ◽  
pp. S1-S125
Author(s):  
F Joa ◽  
S Baron ◽  
B Jany ◽  
J Müller ◽  
H Langen ◽  
...  

Praxis ◽  
2016 ◽  
Vol 105 (25) ◽  
pp. 1459-1468
Author(s):  
Johanna Tonko ◽  
Christoph M. Kronauer ◽  
Lars C. Huber

Zusammenfassung. Unter dem Begriff «eosinophile Lungenerkrankungen» wird eine Gruppe von unterschiedlichen Krankheitsentitäten zusammengefasst, die eine pathologische Vermehrung der eosinophilen Granulozyten in Alveolen und Lungeninterstitium aufweisen. Klinisch kann sich die pulmonale Eosinophilie als akute oder chronische eosinophile Pneumonie, als passagere pulmonale Infiltrate («Löffler-Syndrom») oder im Rahmen einer Systemerkrankung präsentieren. Die Diagnose wird im Kontext von Klinik, Radiologie und bronchoalveolärer Lavage (mit Nachweis einer eosinophilen Alveolitis) gestellt. Je nach Entität kommen zusätzlich serologische oder histologische Merkmale hinzu. Therapie der Wahl sind in den meisten Fällen systemische Glukokortikoide, die häufig zu einem raschen Ansprechen mit Restitutio ad integrum führen.


Author(s):  
Natalie Many ◽  
Ute Wagnetz ◽  
Bruno Senn
Keyword(s):  

2016 ◽  
Vol 16 (15) ◽  
Author(s):  
Natalie Many ◽  
Ute Wagnetz ◽  
Bruno Senn
Keyword(s):  

Pneumologie ◽  
2014 ◽  
Vol 68 (03) ◽  
Author(s):  
A Frille ◽  
J Bräunlich ◽  
HJ Seyfarth ◽  
H Wirtz

2013 ◽  
Vol 10 (1) ◽  
pp. 37-39
Author(s):  
T. Merk ◽  
A. Akinli ◽  
G. Ott ◽  
K. Hüttl
Keyword(s):  

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