onkologische ergebnisse
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HNO ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Matti Sievert ◽  
Miguel Goncalves ◽  
Benedicta Binder ◽  
Sarina K. Mueller ◽  
Robin Rupp ◽  
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Zusammenfassung Hintergrund Das rezidivierende und residuelle Larynxkarzinom nach organerhaltender Radio- bzw. Radiochemotherapie ist mit einer schlechten Prognose verbunden. Die Salvage-Operation stellt in diesen Fällen die wichtigste therapeutische Option dar. Ziel der Arbeit Erfasst wurden die Rate an Rezidiv- und Residualtumoren sowie die Überlebensraten und die Komplikationsrate nach Salvage-Chirurgie des Kehlkopfs an dem akademischen Tumorzentrum der Autor(inn)en. Material und Methoden Retrospektiv wurden alle Patienten untersucht, bei denen zwischen 2001 und 2019 eine Salvage-Operation aufgrund eines Tumorresiduums oder Rezidivs nach primärer nichtchirurgischer Therapie erfolgt war. Ergebnisse Es wurden 33 Salvage-Operationen durchgeführt. Die Defektrekonstruktion erfolgte in 30,3 % der Fälle (n = 10) mittels freier und in 15,2 % (n = 5) mittels regionaler Lappenplastik. Ein Patient hat sowohl eine freie als auch gleichzeitig eine gestielte Lappenplastik erhalten. Das Gesamtüberleben nach einem, 2 und 5 Jahren betrug 68,7 %; 47,9 % bzw. 24,2 %, das krankheitsfreie Überleben 81,6 %; 47,8 % bzw. 24,2 % bei insgesamt 48,5 % (n = 16) postoperativen Tumorrezidiven. Das krankheitsfreie Überleben war signifikant kürzer bei Tumorausdehnung im bzw. auf den Hypopharynx (p = 0,041). Postoperativ entwickelten 72,7 % der Patienten eine pharyngokutane Fistel unabhängig von einer simultanen Defektrekonstruktion. Nur 24 % der der aufgetretenen Fisteln mussten operativ therapiert werden. Der Krankenhausaufenthalt betrug 28,0 ± 16,1 Tage. Schlussfolgerung Die Salvage-Laryngektomie ist mit vielen, aber beherrschbaren Komplikationen und einer hohen Morbidität verbunden. In Anbetracht der behandelten fortgeschrittenen Tumorkategorien und der Gesamtsituation des Patienten sind respektable onkologische Ergebnisse zu erreichen.


2018 ◽  
Vol 56 (08) ◽  
pp. e335-e336
Author(s):  
LI Hanke ◽  
N Wachter ◽  
C Boedecker ◽  
DW Kauff ◽  
H Lang ◽  
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Der Chirurg ◽  
2018 ◽  
Vol 89 (12) ◽  
pp. 993-1001
Author(s):  
M. R. Schön ◽  
K. Kouladouros ◽  
K. Hoffmann ◽  
D. Gärtner ◽  
I. Tournas ◽  
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Author(s):  
Maximilian Brunner ◽  
Klaus Matzel ◽  
Archil Aladashvili ◽  
Christian Krautz ◽  
Robert Grützmann ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Roboterassistierte Operationen nehmen in der Viszeralchirurgie eine zunehmende Bedeutung ein. Wir beschreiben die Implementierung eines Roboterprogramms an einem deutschen Zentrum für Viszeralchirurgie mit dem Fokus auf Machbarkeit, Sicherheit, Patientenauswahl, Lernkurve, finanzielle Aspekte und eigene Erfahrungen aus den ersten 5 Jahren Roboterchirurgie. Patienten und Methoden Daten über Patientendemografien, intra- und postoperative Parameter, onkologische Ergebnisse und Kosten aller roboterassistierten viszeralchirurgischen Operationen, die von August 2012 bis Dezember 2016 an unserer Klinik durchgeführt wurden, wurden retrospektiv analysiert. Mögliche Faktoren für eine präoperative Patientenselektion, welche die intra- oder postoperativen Ergebnisse beeinflussen könnten, wurden ausgewertet. Ergebnisse Im genannten Zeitraum wurden insgesamt 81 roboterassistierte Operationen durchgeführt (vor allem kolorektale Resektionen [n = 35], ventrale Netzrektopexien [n = 23] und Leberresektionen [n = 18]). Die Konversionsrate lag bei 7%. Bei allen onkologischen Patienten konnte eine R0-Resektion erreicht werden. Die postoperative Verweildauer betrug 8,8 Tage, die Morbidität 24% mit einem Anteil von Majorkomplikationen (Clavien-Dindo > II) von 7% sowie die Mortalität 0%. Ein BMI von über 33,5 kg/m2 war mit einer signifikant höheren Morbidität (p = 0,024) und Majorkomplikationsrate (p = 0,046) sowie einer längeren Hospitalisierung (p = 0,009) assoziiert. Patienten mit einem Alter von über 65 Jahren wiesen eine signifikant höhere Morbidität (p = 0,025) auf. Mit zunehmender Anzahl an Operationen sank die Operationszeit (p = 0,001). Die durchschnittlichen Kosten einer roboterassistierten Operation einschließlich des Krankenhausaufenthalts betrugen 15 221 €. Die Kosten bei roboterasisstierten Sigmaresektionen bzw. Leberresektionen waren im Vergleich zum offenen Vorgehen um 106,8 bzw. 62,8% und im Vergleich zum laparoskopischen Vorgehen um 93,5 bzw. 66,5% höher. Schlussfolgerung Die Durchführung roboterassistierter kolorektaler Resektionen, ventraler Netzrektopexien und Leberresektionen ist sicher machbar. Eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen und sicheren Durchführung von roboterassistierten Operationen stellt insbesondere während der Implementierungsphase eine sorgfältige Patientenauswahl dar. Zudem müssen die unvermeidliche Lernkurve, die notwendige Spezialisierung des gesamten Teams sowie die im Vergleich zur offenen und laparoskopischen Chirurgie höheren Kosten beachtet werden.


2017 ◽  
Vol 46 (09) ◽  
pp. 444-448 ◽  
Author(s):  
Carsten Kempkensteffen

ZusammenfassungDie radikale Zystektomie gilt gemäß nationaler und internationaler Leitlinien als Therapie der Wahl zur Behandlung des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms. Insbesondere bei alten, komorbiden Patienten ist dieser Eingriff jedoch mit einem relativ hohen Komplikationsrisiko assoziiert. Jüngere Patienten befürchten darüber hinaus vor allem postoperative Einschränkungen der Lebensqualität durch Störungen der Sexualität, der Kontinenz und des Körperbildes infolge der möglicherweise notwendigen Anlage eines Urostomas. Daraus resultiert eine zunehmende Nachfrage nach alternativen, organerhaltenden Therapieoptionen. Hier stehen derzeit die multimodale Therapie und die partielle Zystektomie im Vordergrund. Unter der Voraussetzung einer stringenten Patientenselektion sowie einer engmaschigen Tumornachsorge, lassen sich mit beiden Verfahren der radikalen Zystektomie vergleichbare onkologische Ergebnisse erreichen.


2017 ◽  
Author(s):  
UA Wittel ◽  
S Küsters ◽  
T Keck ◽  
S Chikhladze ◽  
UT Hopt ◽  
...  

2016 ◽  
Vol 54 (08) ◽  
Author(s):  
UA Wittel ◽  
S Küsters ◽  
T Keck ◽  
F Makowiec ◽  
O Sick ◽  
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