orthopädische chirurgie
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2021 ◽  
Author(s):  
Hermann Locher

ZusammenfassungManuelle Medizin ist die medizinische Disziplin, die sich umfassend mit Diagnose, Therapie und Prävention reversibler Funktionsstörungen am Bewegungsorgan und anderen damit verbundenen Organsystemen befasst. Der Beitrag beleuchtet neuroanatomische und -physiologische Grundelemente der Wirkungsweisen manualmedizinischer Diagnostik und Therapie. Anhand neuester Literatur und Betrachtung verschiedener wissenschaftlicher Leitlinien wird die evidenzbasierte Wirksamkeit manualmedizinischer Verfahren dargestellt, im Einzelnen: akute und chronische Lumbalgie, zervikogener Kopfschmerz, Schulter- und Nackenschmerzen, radikulärer Armschmerz, dysfunktionelle thorakale Schmerzsyndrome, Erkrankungen der Rotatorenmanschette, Karpaltunnelsyndrom und Plantarfasziitis. Fallbeispiele veranschaulichen die klinische Vorgehensweise. Die Begrifflichkeit, die Provenienz und die klinische Präsenz der „Osteopathie“ werden ausführlich gewürdigt, und die nationalen und internationalen Vereinigungen und Gesellschaften der manuellen Medizin (Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin [DGMM], European Scientific Society of Manual Medicine [ESSOMM], Fédération Internationale de Medicine Manuelle [FIMM]) werden lexikalisch dargestellt. Abschließend finden sich Kontraindikationen und ein Ausblick auf die Erfordernisse und Möglichkeiten der wissenschaftlichen Schmerzanalyse, wie sie in der Präambel der Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) postuliert werden.


Author(s):  
Alexander Kübler ◽  
Roman C. Brands ◽  
Christian Michel ◽  
Jürgen Reuther

2019 ◽  
Vol 45 (01) ◽  
pp. 67-76
Author(s):  
Tim Grothe ◽  
Anne Postler ◽  
Jörg Lützner ◽  
Klaus-Peter Günther

ZusammenfassungDer primäre Hüft- und Kniegelenkersatz sind ein sehr häufig durchgeführtes und erfolgreiches Behandlungsverfahren bei fortgeschrittener Arthrose. Für moderne Hüft- und Knietotalendoprothesen wird über sehr gute Langzeitüberlebensraten berichtet. Vor dem Hintergrund steigender Aktivitätsansprüche und der zunehmend häufigeren Behandlung von Patienten mit schwererem Nebenerkrankungsprofil gewinnt die Analyse von patientenbezogenen Einflussfaktoren und Outcome-Kriterien weiterhin an Bedeutung. Mit der Etablierung interdisziplinärer Behandlungskonzepte zur rascheren Genesung und Komplikationsreduktion wird auf diese Entwicklung eingegangen. Bei einer Versorgung in zertifizierten Endoprothetikzentren (EndoCert©) sind standardisierte Behandlungspfade und die Vorhaltung spezialisierter Infrastruktur gewährleistet. In die Ergebnisbewertung gehen neben Routine-Indikatoren der externen Qualitätssicherung mittlerweile auch Daten aus dem Deutschen Endoprothesenregister (EPRD©) ein, das von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) etabliert wurde. Dieser Übersichtsbeitrag berichtet über die Versorgungssituation in der Hüft- und Knieendoprothetik bei Arthrose in Deutschland. Es wird auf Indikationsstellung, Prinzipien der Operationsmethodik, Implantatsysteme sowie aktuelle Entwicklungen und Behandlungskonzepte eingegangen.


2019 ◽  
Vol 67 (3) ◽  

Vor ziemlich genau 30 Jahren begab sich der französische Kniechirurg und Orthopäde Guy Liorzou auf eine besondere Studienreise. Er beklagte, dass sich die orthopädische Chirurgie und die orthopädischen Chirurgen durch die «Explosion an neuen Technologien» zunehmend vom Arzt weg und zum technischen Angestellten hin entwickelten. So unternahm er eine Reise, bei der er die «godfathers» der Kniechirurgie – Werner Müller, Roland Jakob, Henri Dejour, John Lachman, Robert Larson, David MacIntosh, Donald Slocum u.v.m – zum Teil monatelang besuchte und beobachtete.


2018 ◽  
Vol 51 (04) ◽  
pp. 262-274
Author(s):  
Werner Girsch ◽  
Rohit Arora ◽  
Eva-Maria Baur ◽  
Markus Gabl ◽  
Dietmar Hager ◽  
...  

ZusammenfassungDie Dupuytren’sche Kontraktur (DK) oder Morbus Dupuytren ist eine progressive fibroproliferative Erkrankung des palmoplantaren Bindegewebes, bei der es zu einer charakteristischen Knoten- und/oder Strangbildung aus Kollagen kommt. Bei fortschreitender Erkrankung führt die Strangverdickung zu einer Beugekontraktur des betroffenen Fingers, die in einer deutlichen Behinderung der Betroffenen münden kann, insbesondere bei beidseitigem Befall.Die Erkrankung ist in Europa relativ verbreitet, wobei die Prävalenz in nordischen Ländern am höchsten ist. In Österreich geht man von rund 200 000 Betroffenen aus. Die Inzidenz steigt mit zunehmendem Alter, wobei Männer häufiger und früher erkranken als Frauen.Die Ätiologie der DK ist nicht vollständig geklärt, scheint jedoch multifaktoriell zu sein, wobei eine genetische Prädisposition als gesichert gilt. Der natürliche Verlauf der Erkrankung kann zwischen relativ gutartig und massiver Progredienz und Rezidivhäufigkeit variieren. Zumeist findet sich ein schubweiser Verlauf.Die DK ist nicht heilbar; die Behandlungsmethoden reichen von minimalinvasiven bis zu offenen chirurgischen Verfahren. Collagenase Clostridium histolyticum (CCH) ist eine nichtchirurgische, enzymatische Injektionsbehandlung für erwachsene Patienten (≥ 18 Jahre), die in Europa seit 2011 zur Behandlung der DK mit einem tastbaren Strang zugelassen ist. Klinische Studien und praktische Erfahrungen einzelner Zentren bestätigen die Wirksamkeit und Sicherheit der CCH-Behandlung von Beugekontrakturen.Das vorliegende Konsensus Statement wurde unter der Ägide der Österreichischen Gesellschaft für Handchirurgie und der Mitwirkung der Österreichischen Gesellschaften für Unfallchirurgie, Orthopädie und orthopädische Chirurgie sowie für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie erstellt. Es beschreibt die verschiedenen chirurgischen Verfahren unter besonderer Berücksichtigung der Kollagenase-Behandlung und stellt eine Orientierungshilfe für deren Einsatz dar. Das Statement soll nicht nur den Stand des Wissens der DK-Behandlung abbilden, sondern auch als Richtschnur dienen und zu einem einheitlich hohen Qualitätsstandard der Kontraktur-Behandlung in chirurgischen Zentren und spezialisierten Arztpraxen in ganz Österreich beitragen.


Author(s):  
Marios Loucas ◽  
Rafael Loucas

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