prämenstruelles syndrom
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2020 ◽  
Vol 69 (06) ◽  
pp. 315-319
Author(s):  
Marianne Krug

ZusammenfassungIn der Allgemeinpraxis müssen Sexualhormone und Schilddrüsenfunktion häufig im Zusammenhang betrachtet werden. Symptomüberlappungen können eine differenzierte Anamnese erfordern, beide Hormonachsen betroffen sein, beide Hormonsysteme einander beeinflussen bzw. die Substitution der einen Achse die andere.Die enge Verzahnung dieser beiden Hormonsysteme zeigt sich z. B. daran, dass der Häufigkeitsgipfel von Schilddrüsenerkrankungen in die Lebensphase hormoneller Umbrüche wie Pubertät, Schwangerschaft, Postpartalzeit oder Wechseljahre fällt. Schilddrüsendysfunktionen können Symptome aus dem Bereich der Sexualfunktion entfalten wie Zyklusstörungen, In- und Subfertilität, Komplikationen im Schwangerschaftsverlauf, Prämenstruelles Syndrom, Ovarialzysten, Libidoverlust oder Erektionsstörungen.Dieser Artikel stellt die wichtigsten wechselseitigen Einflüsse der gonadalen und der Schilddrüsenachse dar.


2009 ◽  
Vol 66 (2) ◽  
pp. 101-108 ◽  
Author(s):  
Herbert Kuhl ◽  
Martin Birkhäuser ◽  
Alfred Mueck ◽  
Joseph Neulen ◽  
Christian Thaler ◽  
...  

Umfragen ergeben, dass die Mehrheit der Frauen eine Änderung ihres Zyklusverhaltens im Sinne von weniger Menstruationen oder eine Amenorrhoe wünschen. Dies gilt gleichermaßen für Frauen mit Spontanzyklen wie für OH-Anwenderinnen. Die Hauptgründe dafür sind weniger Menstruationsbeschwerden, bessere Hygiene, bessere Lebensqualität und weniger Blutverlust. Bei den Frauen, die regelmäßige monatliche Blutungen wünschen, steht vor allem die Ansicht im Vordergrund, dass die Unterdrückung der Menstruation etwas «Unnatürliches» sei. Es ist deshalb notwendig, die Frauen darüber zu informieren, dass die kontrazeptive Sicherheit unter dem Langzyklus-Schema noch gesteigert wird und eine Beeinträchtigung der Fertilität nicht zu erwarten ist. Der Vorteil des Langzyklus ist eine Reduktion der Zahl der Entzugsblutungen und die Vermeidung der durch das hormonfreie Intervall ausgelösten Hormonschwankungen mit ihren psychischen und somatischen Beschwerden sowie eine erhöhte kontrazeptive Sicherheit. Folgende zyklus- und menstruationsabhängige Beschwerden werden als Indikation für die Anwendung des Langzyklus genannt: Endometriose, Menorrhagien, Dysmenorrhöen, hämorrhagische Diathesen, Uterusmyome, Polyzystisches Ovarsyndrom, Estrogen-Entzugs-Migräne in der Pillenpause sowie Prämenstruelles Syndrom.


2008 ◽  
Vol 6 (4) ◽  
pp. 241-248 ◽  
Author(s):  
P. Stute ◽  
L. Kiesel

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