ökonomische evaluation
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2020 ◽  
Vol 25 (03) ◽  
pp. 129-129

Peña-Longobardo et al. How relevant are social costs in economic evaluations? The case of Alzheimer’s disease. Eur J Health Econ 2019; 20 (8): 1207–1236 Die ökonomische Evaluation von neuen Gesundheitstechnologien ist eine wichtige Bewertungsmethode für Entscheidungsträger im Gesundheitswesen. Peña-Longobardo et al. analysierten, inwieweit die Berücksichtigung sozialer Kosten die Ergebnisse und Schlussfolgerungen von gesundheitsökonomischen Analysen in Bezug auf die Alzheimer-Krankheit verändern kann.


2020 ◽  
Author(s):  
Lisa Fahlbusch ◽  
Jannis Achenbach ◽  
Felix R. Hoffmann

Zusammenfassung Ziel Videosprechstunden erlangen eine immer größere Bedeutung im Gesundheitswesen, da sie neue Behandlungskonzepte ermöglichen. Seit 2017 haben Videosprechstunden Einzug in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung gehalten, für das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren fehlen bisher vergleichbare Angebote. Im Rahmen dieses Beitrags werden Anwendungsmöglichkeiten für eine Videosprechstunde im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren erörtert und eine ökonomische Bewertung vorgenommen. Methodik Auf der Grundlage einer erfahrungsgestützten Analyse werden potentielle Anwendungsmöglichkeiten einer Videosprechstunde im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren erörtert. Die jeweiligen Leistungsinhalte wurden mit existierenden Gebührenordnungsziffern der UV-GOÄ bewertet. Ergebnisse Videosprechstunden bergen im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren nicht nur als Verlaufskontrolle ein Nutzenpotenzial, sondern auch als Erstkontakt zur Vorbereitung aufwändiger Untersuchungstermine und bei Fallkonferenzen. Wenngleich Videosprechstunden in der UV-GoÄ bisher noch nicht abgebildet werden, existieren doch inhaltlich vergleichbare Abrechnungsziffern für andere Leistungen. Schlussfolgerung Videosprechstunden bieten das Potenzial, sowohl die Qualität des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens zu verbessern als auch zu einer Kostensenkung beizutragen. Da mit einer zunehmenden Bedeutung von Videosprechstunden zu rechnen ist, sollten Videosprechstunden als Regelleistung in das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren aufgenommen und adäquate Abrechnungsmöglichkeiten erarbeitet werden.


2020 ◽  
Vol 25 (01) ◽  
pp. 52-59
Author(s):  
Stefan Scholz ◽  
Janine Biermann-Stallwitz ◽  
Christian Brettschneider ◽  
Oliver Damm ◽  
Antje Freytag ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund und Zielsetzung Kostenberechnungen sind ein wesentlicher Bestandteil gesundheitsökonomischer Evaluationen, weisen jedoch für den deutschen Versorgungskontext teilweise große Unterschiede im methodischen Vorgehen auf. Zielsetzung der vorliegenden Artikelserie ist es, einen konsentierten Vorschlag zu den Vorgehensweisen der Kostenberechnungen in verschiedenen Versorgungssektoren zu präsentieren und mit diesem einführenden Artikel allgemeine, Sektoren-unspezifische Aspekte in der Durchführung von Kostenberechnungen zu beschreiben. Methodik In der Arbeitsgruppe „Standardkosten“ des Ausschusses „Ökonomische Evaluation und Entscheidungsfindung“ haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Universitäten und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen zusammengeschlossen, um die bestehenden Probleme bei Kostenberechnungen im Rahmen gesundheitsökonomischer Forschungen zu diskutieren und ein einheitliches Vorgehen zu erarbeiten. Zur Entwicklung der Empfehlungen fanden drei Arbeitstreffen sowie weitere Telefonkonferenzen statt. Die vorläufigen Ergebnisse wurden auf der 11. Jahrestagung der dggö der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Ergebnisse Im vorliegenden ersten Artikel einer zunächst fünf Artikel umfassenden Serie werden grundsätzliche Themen der Perspektivwahl, des Preis-Mengengerüstes, der Studienarten, der Kostenkomponenten, der Datenquellen, der Anpassung von Kostendaten über die Zeit oder über Ländergrenzen hinweg sowie der Umgang mit Unsicherheit behandelt und Empfehlungen zu diesen Themen gegeben. Des Weiteren wird die Gliederung von später folgenden vier Artikeln zu den Berechnungsmethoden in einzelnen Versorgungssektoren beschrieben.


2020 ◽  
Vol 25 (01) ◽  
pp. 44-51
Author(s):  
A Schwalm ◽  
S Neusser ◽  
S Mostardt ◽  
C Kunigkeit ◽  
J Biermann-Stallwitz ◽  
...  

Zusammenfassung Zielsetzung Die gesetzlichen Regelungen zur Erstattung und Abrechnung von Arzneimitteln sind sehr komplex, sodass die Bestimmung der Arzneimittelkosten im Rahmen von gesundheitsökonomischen Evaluationen oft unterschiedlich gehandhabt wird. Ziel der Arbeit ist es, ein mögliches methodisches Vorgehen zur Kostenbestimmung von Arzneimitteln in Deutschland für gesundheitsökonomische Evaluationen zu beschreiben. Methoden Die Darstellung erfolgt primär aus der Perspektive der gesetzlichen Krankenversicherung und orientiert sich an den allgemeinen Schritten zur Kostenbestimmung: Ressourcenidentifikation, Bestimmung des Mengen- und Preisgerüsts, Aggregation. Dabei sollen neben Besonderheiten im deutschen Kontext auch verschiedene Datenquellen Berücksichtigung finden. Ergebnisse Für die Kostenbestimmung sind insbesondere der Zulassungsstatus und die Erstattungsfähigkeit der Arzneimittel zu berücksichtigen. Zur Erfassung des Ressourcenverbrauchs sind Angaben zur Dosierung (Menge und Häufigkeit) und zur Behandlungsdauer erforderlich. Als eine Grundlage für die Bewertung des Ressourcenverbrauchs gilt der Apothekenabgabepreis und – sofern vorhanden – Festbeträge. Um die Kosten für verschreibungspflichtige Arzneimittel zu berechnen, sind spezifische gesetzliche Regelungen zu Rabatten und Zuzahlungen zu berücksichtigen. Schlussfolgerung Trotz der Bemühungen um eine Standardisierung sind weiterhin Limitationen im Bereich der Kostenermittlung von Arzneimitteln vorhanden. Unsicherheiten ergeben sich insbesondere aufgrund der Nichtberücksichtigung von kassenindividuellen Rabattverträgen, da diese nicht öffentlich zugänglich sind. Auch unter Berücksichtigung der dargelegten Limitationen soll die vorliegende Arbeit einen Beitrag zu einer Verbesserung der Konsistenz der Kostenermittlung und Vergleichbarkeit von Arzneimittelkosten im Rahmen gesundheitsökonomischer Evaluationen leisten und somit den Prozess einer rationalen Entscheidungsfindung befördern.


2019 ◽  
Vol 24 (06) ◽  
pp. 268-269

Adamson B et al. The cost-effectiveness of financial incentives for viral suppression: HPTN 065 study. Value Health 2019: 22(2): 194–202 Patienten mit chronischen Erkrankungen zeigen relativ häufig eine schlechte Adhärenz bei der täglichen Einnahme der Medikation. Insbesondere bei HIV-Patienten kann eine antiretrovirale Therapie sich erheblich auf den Verlauf der Infektion auswirken, die Einnahme der Arzneimittel sollte entsprechend kontinuierlich erfolgen. Adamson et al. evaluieren, ob finanzielle Anreize eine kosteneffektive Option zur Steigerung der Adhärenz bei HIV-positiven Patienten darstellen.


2019 ◽  
Vol 98 (S 01) ◽  
pp. S173-S196
Author(s):  
Sebastian Schraven ◽  
Robert Mlynski

ZusammenfassungEin Register dokumentiert aktiv und standardisiert Patientendaten zu vorab definierten Fragestellungen. Der Begriff „Register“ (lat. regerere – „eintragen“) hebt den datenhaltenden Aspekt hervor mit dem Ziel epidemiologische Zusammenhänge und Unterschiede zu beschreiben, die Qualitätssicherung und -verbesserung sowie die klinische Forschung zu unterstützen. Die Evaluation der Wirksamkeit in der Versorgungsroutine, das Monitoren der Patientensicherheit sowie die ökonomische Evaluation und die Mindestmengenforschung sind weitere Aufgaben von Registern. Patienten und meldende Einrichtungen bestimmen maßgeblich die Registerqualität durch Vollständigkeit, Vollzähligkeit und hohe Datenvalidität. Dies ist bei der Konzeption, der Finanzierung und dem Betrieb eines Registers zu berücksichtigen. Bei der Auswertung der multizentrischen Daten des Registers kommt der Analyse von potenziell konfundierender oder Effekt modifizierender Variablen eine hohe Bedeutung zu. Regelmäßiges Feedback an die Meldeeinrichtungen, Patienteninformationen, öffentliche Mitteilungen sowie wissenschaftliche Publikationen erhöhen ebenso wie die Einhaltung des Datenschutzes die Transparenz des Registers. Die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde hat bis auf die Integration in das Krebsregister und dem sich im Aufbau befindenden Neugeborenen Hörscreening-Register wenig Berührungspunkte mit Registern. Die Vielzahl messbarer Parameter in den einzelnen Schwerpunkten des Fachgebiets, wie z. B. der Otologie, Phoniatrie, Rhinologie, Allergologie, usw., stellt die Grundlage für verschiedene potenzielle Register dar. Klinische Fragestellungen, Präventionsmaßnahmen, Qualitätssicherung, Versorgungsforschung und Empfehlungen für die Gesundheitspolitik wären wissenschaftlich fundiert und evidenzbasiert.


Author(s):  
Ann-Kathrin Weschenfelder ◽  
Volker Reissner ◽  
Martin Knollmann ◽  
Johannes Hebebrand ◽  
Jürgen Wasem ◽  
...  

Zusammenfassung. Fragestellung: Schulvermeidung erhöht ohne frühzeitige Diagnostik und Therapie das Risiko eines vorzeitigen Abbruchs der Bildungskarriere. Ziel dieser Arbeit ist die ökonomische Evaluation eines Manuals zur Behandlung von schulvermeidendem Verhalten im Vergleich zur Behandlung im kinder- und jugendpsychiatrischen Hilfesystem unter Standardbedingungen. Methodik: Im Rahmen der durchgeführten Kosten-Minimierungs-Analyse erfolgt die Erhebung der Ressourcenverbräuche retrospektiv für je 6 Monate mittels adaptiertem CSSRI-Fragebogen. Die Ressourcenverbräuche in den meisten Leistungsbereichen werden mit publizierten Standardpreisen bewertet. Die Darstellung der Kosten erfolgt aus gesellschaftlicher Perspektive für das Jahr 2011. Der Kostenvergleich zwischen den Therapiekonzepten im einjährigen Interventionszeitraum erfolgt anhand eines Differenz-von-Differenzen-Ansatzes. Ergebnisse: Bei den 112 Studienteilnehmern liegen am häufigsten phobische und emotionale Störungen vor. Die durchschnittlichen Gesamtkosten pro Patient im Interventionszeitraum betragen 7197 € (95 %-KI: 4746 € bis 10 079 €) in der Manualgruppe und 9294 € (95 %-KI: 6313 € bis 12 878 €) in der Kontrollgruppe. Die Differenz der bereinigten Kosten beträgt 1453 € zugunsten der Manualgruppe, wobei dieser Unterschied keine statistische Signifikanz erreicht. Schlussfolgerungen: Die manualbasierte Therapie stellt in Hinblick auf andernorts berichtete klinische Endpunkte und Krankheitskosten ein dem bisherigen Vorgehen gleichwertiges, tendenziell vorteilhaftes Therapiekonzept dar.


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