antimykotische therapie
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Pneumologie ◽  
2016 ◽  
Vol 70 (12) ◽  
pp. 826-830
Author(s):  
T Knappe ◽  
S Gütz ◽  
C Schiefer ◽  
J Winkler

Praxis ◽  
2013 ◽  
Vol 102 (22) ◽  
pp. 1377-1381
Author(s):  
Aleksandra Nobile ◽  
Reto A. Schüpbach ◽  
Markus Flepp ◽  
Marco Maggiorini ◽  
Huldrych Günthard ◽  
...  

Wir berichten über einen 52-jährigen Schweizer mit Halsschmerzen und progredienter Heiserkeit. Histologisch fand sich eine granulomatöse Entzündung der Epiglottis. Mikrobiologisch erfolgte der Nachweis von dimorphen Pilzen im Sputum, die als Histoplasma sp. identifiziert wurden. Das Histoplasma-Antigen war positiv im Urin und Serum. Unter der Therapie mit Itroconazol zeigte sich eine weitere Verschlechterung der Klinik, weshalb die antimykotische Therapie auf Amphotericin B umgestellt wurde. An die Nebenniereninsuffizienz muss gedacht werden, da diese durch die Histoplasmose per se aber auch durch die Itraconazol-Therapie verursacht werden kann. Als alternative Therapie der disseminierten Histoplasmose kommt eine Therapie mit Voriconazol infrage. Die Erhebung einer Reiseanamnese ist wichtig.


2013 ◽  
Vol 13 (06) ◽  
pp. 438-444 ◽  
Author(s):  
C. Krüger ◽  
I. Schulze ◽  
B. Lietzberg ◽  
H. Friedlein ◽  
G. Ginter-Hanselmayer ◽  
...  

ZusammenfassungDermatophyten verursachen oberflächliche Infektionen von Haut, Nägeln und Kopfhaut (Haarfollikeln), nicht jedoch der Schleimhaut bzw. des Körperinneren. Erreger sind meist zoophile Dermatophyten, z. B. Microsporum (M.) canis, zoophile Stämme von Trichophyton (T.) interdigale und T. verrucosum (Erreger der „Kälberflechte“). Bei Kindern und Jugendlichen ist mit einer Tinea corporis und Tinea capitis zu rechnen. Ursache einer Fuß-pilzinfektion oder Tinea pedis ist fast immer die anthropophile Dermatophyten-Art T. rubrum. Neuerdings erkranken zunehmend auch Kinder an einer Nagelmykose, fast immer hervorgerufen durch T. rubrum.Die meist zentrifugalen erythrosquamösen Läsionen einer Tinea corporis sind überwiegend trocken und hyperkeratotisch, zum mikrobiologischen Nachweis der Erreger werden Hautschuppen aus dem Randbereich der Dermatomykose entnommen (tangentiales Abschaben der Hautschuppen mittels Skalpell oder scharfem Löffel). Bei Tinea capitis sollten neben Kopfschuppen auch Haarwurzeln epiliert und untersucht werden. Die Diagnosesicherung einer Onychomykose erfordert die Entnahme von Nagelspänen mittels Skalpell oder Fräse.Die mykologische Untersuchung im Labor umfasst das sehr empfindliche fluoreszenzoptische Nativpräparat mittels Calcofluor- oder Blancophor-Lösung sowie den kulturellen Nachweis der Dermatophyten auf Spezialnährmedien. Das Ergebnis der Pilzkultur liegt erst nach 3–4 (–6) Wochen Inkubationszeit vor. Neue molekularbiologische Methoden zum Direktnachweis der Dermatophyten aus Hautschuppen, Haarwurzeln und Nagelmaterial erlauben eine schnelle und gleichzeitig sehr empfindliche und spezifische Diagnosestel-lung. In einzelnen Laboren wurde dafür eine Polymerasekettenreaktion (PCR) zum Nachweis von Dermatophyten-DNS etabliert.Die Tinea der freien Haut wird zunächst topisch antimykotisch behandelt, u. a. mit Azolen, z. B. Clotrimazol, alternativ mit Ciclopirox. Die Tinea capitis, aber auch die Tinea faciei, werden fast immer systemisch behandelt, die Auswahl des Antimykotikums hängt vom nachgewiesenen Erreger ab. Bei Tinea capitis durch Microsporum spp. ist Griseofulvin das Mittel der Wahl, Terbinafin hingegen ist bei Infektionen durch Trichophyton spp. überlegen. Daraus folgt das Konzept der sog. Spezies-spezifischen antimykotischen Behandlung der Tinea capitis.Für die systemische antimykotische Therapie der Nagelpilzinfektion im Kindesalter liegen bisher keine verbindlichen Empfehlungen vor. Die meisten Erfahrungen bei Kindern und Jugendlichen mit Onychomykose existieren bisher zum Einsatz von Terbinafin bzw. Itraconazol.


2011 ◽  
Vol 14 (4) ◽  
pp. 24-27
Author(s):  
Christina Kratzer ◽  
Elisabeth Presterl

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