ärztliche weiterbildung
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Uro-News ◽  
2022 ◽  
Vol 26 (1) ◽  
pp. 36-37
Author(s):  
Christiane Badenberg

2021 ◽  
Vol 5 (01) ◽  
pp. 41-47
Author(s):  
Ralph Kothe

ZusammenfassungDie Zusatzweiterbildung „Spezielle Wirbelsäulenchirurgie“ soll zukünftig eine strukturierte Ausbildung von Wirbelsäulenchirurgen ermöglichen. Zugangsberechtigt sind Fachärzte für Neurochirurgie sowie Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie. Die Ausbildungsdauer beträgt 24 Monate und orientiert sich in den Inhalten an dem Weiterbildungscurriculum der DWG zur persönlichen Zertifizierung. Es gibt 6 Themenblöcke, die sich neben den Grundlagen mit den unterschiedlichen Pathologiegruppen befassen (degenerativ, Deformitäten, Trauma, Tumor/Entzündungen und intradurale Pathologien) Ein siebter Block bezieht sich auf die operativen Techniken. Das Ausbildungscurriculum ermöglicht damit eine umfassende interdisziplinäre Ausbildung, die der klinischen Realität mit ihrer zunehmenden operativen Spezialisierung gerecht wird. Die konservative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen ist im vorliegenden Curriculum nicht enthalten, da es sich ausschließlich um eine operative Spezialisierung handelt. Die Einführung einer Zusatzweiterbildung kann nur durch die Bundesärztekammer und den Bundesärztetag erfolgen. Hierzu befindet sich die DWG aktuell in Gesprächen mit den Muttergesellschaften und der Ständigen Konferenz „Ärztliche Weiterbildung“ der Bundesärztekammer.


2019 ◽  
Vol 52 (02) ◽  
pp. 135-139
Author(s):  
Christoph Hirche ◽  
Kai Megerle ◽  
Christoph Heitmann ◽  
Johannes Rois ◽  
Friedrich Russe ◽  
...  

ZusammenfassungMikrochirurgische Trainings- und Übungskurse sind ein elementarer Bestandteil der chirurgischen Aus- und Weiterbildung. Durch die Veränderungen des chirurgischen Alltags hat das Kompetenzen- und Fertigkeitentraining außerhalb des Operationssaals einen zunehmend bedeutsamen Stellenwert. Mehrtägig zusammenhängende, praktische Übungen mit verschiedenen Modellen mit steigendem Schwierigkeitsgrad verwenden artifizielle, avitale und vitale mikrochirurgische Modelle. Die Evaluation der Fertigkeiten erfolgt im Hinblick auf feinmotorische Fähigkeiten sowie Orientierung im Raum und zielgerichtete, tremorarme Bewegungsabläufe sowie bimanuelle Manipulationsübungen mittels „global rating scales“. Bei zahlreichen Kursangeboten im deutschsprachigen Raum existieren jedoch keine einheitlichen und transparenten Inhalte und Bewertungsmaßstäbe, um die Qualität der Kurse widerzuspiegeln. Im Rahmen eines Konsensustreffens wurden Mindestanforderungen für die Inhalte von mikrochirurgischen Trainings- und Übungskursen im Rahmen der ärztliche Weiterbildung definiert und als deutschsprachiger Konsens verfasst, um ein DAM-Qualitätssiegel zu vergeben. Als Parameter zählen hierzu die Definition von abgestuften Kurszielen, Vorhandensein eines Kursskriptes, Stundenzahl des Kurses, verwendete Modelle, praktische Übungszeit am Mikroskop, Betreuer zu Teilnehmerverhältnis, Anastomosen- bzw. Koaptationsarten (Arterie, Vene, Nerv, Lymphgefäß), Anwendung einer Global Rating Scale, Lernzielüberprüfung (Note/bestanden- nicht bestanden), Teilnehmerzertifikat und Kursevaluation. Mit dem Ziel, den verfügbaren Kursen/Kurskonzepten zur Wahrung bzw. Verbesserung der Qualität der Aus- und Weiterbildung gerecht zu werden, wurde die Zuordnung eines „Basic“ und eines „Advanced“ Qualitätssiegels definiert. Die stetige Weiterentwicklung der Kurse ist notwendig, um nachhaltig Kompetenzen und Fertigkeiten zu erhalten. In Zukunft können auch validierte mikrochirurgische Simulatoren in Trainings- und Übungskurse integriert werden, was zu einer Reduktion der Verwendung von Nagern führen und der ethischen Verantwortung Rechnung tragen kann. Die Einführung von Qualitätssiegeln für mikrochirurgische Übungskurse soll die Transparenz und Verbindlichkeit für Teilnehmer stärken und Kursanbietern mit entsprechend nachgewiesenen Inhalten Unterstützung durch die DAM gewähren.


2019 ◽  
Vol 144 (07) ◽  
pp. 470-474 ◽  
Author(s):  
Robin Weidemann ◽  
Alexander Meining ◽  
Petra Lynen ◽  
Frank Lammert ◽  
Yvonne Möller ◽  
...  

Was ist neu? Digitalisierung in der personalisierten Medizin Fortschritte in der genomischen Diagnostik und digitale innovative Technologien lassen die personalisierte Therapie gastrointestinaler entzündlicher und onkologischer Erkrankungen bald möglich erscheinen. Digitalisierung in der interventionellen Diagnostik und Therapie In der interventionellen Gastroenterologie lassen sich neue IT-gestützte Diagnostik- und Therapieverfahren und Formen der Mensch-Technik-Kollaboration gut testen und im Versorgungalltag validieren. Digitale Kompetenzen und Kommunikation Um die Arzt-Patienten-Kommunikation auf Augenhöhe zu erhalten, müssen auf beiden Seiten Kompetenzen im Umgang mit digitalen Anwendungen aufgebaut werden. Qualitativ hochwertige digitale Gesundheitsprodukte im unübersichtlichen Markt zu identifizieren bleibt eine Herausforderung. Wissensmanagement und ärztliche Weiterbildung Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen entwickelt digitale Angebote für verschiedene Interessengruppen und engagiert sich bei der Wissensvermittung über soziale Netzwerke. Die ärztliche Weiterbildung im Zeitalter der Digitalisierung ist ebenfalls ein wichtiges Thema. Implementierungsprobleme und Handlungsoptionen Um die Qualität technologischer Innovationen zu steigern und einen erfolgreichen Transfer in die Versorgung zu ermöglichen ist eine engere Kooperation zwischen Patienten, praktisch tätigen Ärzten und technischen Experten unabdingbar. Entsprechende Strukturen hierfür fehlen weitgehend.


Pneumologie ◽  
2019 ◽  
Author(s):  
S. Herkenrath ◽  
N. Mülleneisen ◽  
M. Treml ◽  
I. Kietzmann ◽  
L. Hagmeyer ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die Evaluation von Behandlungsschwerpunkten in der stationären und ambulanten pneumologischen Patientenversorgung ist von besonderem gesundheitspolitischem Interesse, da sie Auswirkungen auf Arzt, Patient und die Forschung hat. Diese Arbeit beschreibt Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Behandlungsschwerpunkte heutiger ambulanter und stationärer pneumologischer Patientenversorgung und diskutiert deren Auswirkungen auf Patient, Arzt und Forschung. Methodik Der Vergleich zwischen ambulantem und stationärem Sektor erfolgt in der hier vorliegenden Studie auf Basis der Häufigkeiten verschlüsselter ICD-Codes einer pneumologischen Fachklinik (5211 Fälle des Jahres 2016) sowie der seitens der kassenärztliche Vereinigung Nordrhein veröffentlichten häufigsten ICD-10-Codes pneumologischer Arztpraxen im dritten Quartal 2016 (142431 Fälle). Ergebnisse Viele pneumologische Krankheitsbilder werden in relativ ähnlichen Anteilen sowohl in der Praxis als auch im Krankenhaus behandelt. Bei anderen Krankheitsbildern zeigen sich erhebliche Unterschiede in der relativen Häufigkeit in Praxis und Klinik. So werden allergische Erkrankungen wie die allergische Rhinopathie und das Asthma bronchiale v. a. ambulant behandelt, während die respiratorische Insuffizienz und das Lungenkarzinom vorwiegend eine Domäne der stationären pneumologischen Medizin sind. Schlussfolgerung Die Behandlungsschwerpunkte in der ambulanten und stationären pneumologischen Versorgung unterscheiden sich ungeachtet vieler Gemeinsamkeiten dennoch zum Teil erheblich. Dies hat Auswirkungen auf die ärztliche Weiterbildung, die Durchführung klinischer Studien, aber auch und v. a. auf die Patientenversorgung. Zur Erhaltung eines hohen medizinischen Versorgungsniveaus in allen Bereichen der Pneumologie scheint daher ein enger inhaltlicher Austausch zwischen ambulantem und stationärem Sektor unverzichtbar. Von einer sektorenübergreifenden Verfügbarkeit medizinischer Expertise profitieren am Ende alle: Ärzte, Patienten und Wissenschaft.


2018 ◽  
Vol 143 (18) ◽  
pp. e152-e158
Author(s):  
Hendrik van den Bussche ◽  
Sarah Nehls ◽  
Sigrid Boczor ◽  
Stephanie Siegert ◽  
Rüya-Daniela Kocalevent ◽  
...  

Zusammenfassung Zielsetzung In diesem Aufsatz wird untersucht, wie lange die ärztliche Weiterbildung tatsächlich dauert, welche Gründe bei einer Überschreitung der vorgeschriebenen Mindestzeiten eine Rolle spielen und wie hoch die Unterbrecherquote bzw. die Abbruchquote ist. Methodik Multizentrische jährliche postalische Befragung des PJ-Jahrganges 2008/09 von 7 deutschen medizinischen Fakultäten. Für die Analysen wurden deskriptive Statistiken verwendet. Ergebnisse Mehr als die Hälfte der Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung (58 %) gab im 5. Jahr der Weiterbildung an, für den Abschluss (deutlich) länger als die als Mindestdauer vorgeschriebene Zeit zu brauchen. Bei Ärztinnen (65 %) war dieser Anteil höher als bei Ärzten (43 %), bei Ärztinnen mit Kind erreichte er mit ca. 91 % den höchsten Wert. Ärztinnen, die eine vermutliche Verlängerung voraussahen, schätzten diesen Zeitraum im Mittel auf 19,6 Monate (SD = 14,7), Ärzte auf 11,5 Monate (SD = 8,6).Bei Ärztinnen spielte der Faktor Kind/Eltern die wichtigste Rolle. Die Hälfte aller Angaben der Ärzte (und 31 % der Ärztinnen) beziehen sich auf organisatorische und curriculare Probleme der Weiterbildung. Schlussfolgerung Es ist einerseits erforderlich, Maßnahmen zu ergreifen, um die Erschwernisse der Weiterführung der Weiterbildung im Zusammenhang mit Elternwerden zu minimieren bzw. eine Wiederaufnahme der Berufstätigkeit zu erleichtern. Hierzu sollten curriculare und organisatorische Maßnahmen, beispielsweise verbindlichere Rotationspläne bzw. bessere Möglichkeiten der Weiterbildung in Teilzeit, implementiert werden.


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