fieber unklarer genese
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2021 ◽  
pp. 109-116
Author(s):  
Florian Hitzenbichler

2020 ◽  
Vol 145 (13) ◽  
pp. 912-916
Author(s):  
Christopher Kloth ◽  
T. Breining ◽  
T. Wowra ◽  
M. Hönig ◽  
A. Beck ◽  
...  

Zusammenfassung Anamnese und klinischer Befund Wir berichten über einen 17-jährigen Patienten mit dem Sekundärmalignom einer akuten myeloischen Leukämie (AML). Dieser entwickelte während der hämatopoetischen Stammzelltransplantation ein persistierendes Fieber unklarer Genese. Untersuchungen In der stufenweise erfolgten Fokussuche zeigten sich in der routinemäßig durchgeführten Sonografie des Abdomens disseminierte echoarme, kleinherdige Parenchymläsionen der Leber. In der ergänzenden MRT zeigten sich nach Kontrastmittelgabe disseminierte kleinherdige Aussparungen des Leberparenchyms und der Milz. Diagnose Bildgebend ergab sich der Verdacht einer hepatolienalen Candidiasis. Therapie und Verlauf Unter einer empirischen Therapie mit Amphotericin B erfolgte die gezielte sonografische Stanzbiopsie der Leber. Hierbei ergaben sich in der pathologischen Aufarbeitung rundlich-ovale Partikel in der PAS-Färbung im Sinne einer opportunistischen Mykose vom Typ einer Candida-Infektion. Folgerung Der Fall zeigt, dass bei immunsupprimierten Patienten stets die Candidose als Differenzialdiagnose bei gleichzeitigen Parenchymveränderungen von Leber und/oder Milz zu berücksichtigen ist. Ferner sollte in der Screening-Situation bei der Fragestellung nach Pilzläsionen in Leber und Milz zwingend zusätzlich ein geeigneter Linearschallkopf angewandt werden. Alternativ ist bei der Verdachtsdiagnose zügig eine kontrastangehobene MRT des Abdomens als bildgebende Modalität durchzuführen.


Author(s):  
Andrea Dick ◽  
Rudolf Hatz ◽  
Andreas Humpe ◽  
Teresa Kauke

ZusammenfassungEine 60-jährige Patientin zeigte 2 Wochen nach Lungentransplantation mit anfänglich guter Organfunktion einen Abfall der Thrombozyten, intermittierendes Fieber unklarer Genese, Diarrhö und eine zunehmende Verschlechterung des Allgemeinzustands. Die laborchemische, mikrobiologische und bildgebende Diagnostik ergab keine Erklärung für die Symptome. Unter der Differenzialdiagnose einer Abstoßung konnte anhand der Lungenbiopsie keine zelluläre Abstoßung festgestellt werden. Im Gegensatz zum Serumbefund vor Transplantation konnten im Serum 3 Wochen nach Transplantation erstmalig HLA-Antikörper mit hohen Signalstärken nachgewiesen werden, aber nicht wie erwartet gegen den Lungendonor, sondern gegen die Lungenempfängerin gerichtet. Die parallel durchgeführte Chimärismusdiagnostik aus peripherem Blut ergab einen Spenderanteil von 0,6%. Die Aufarbeitung der Lungenspenderanamnese (Z. n. Lebertransplantation 4 Tage vor Organspende, Transfusionen und Schwangerschaften) erhärteten den Verdacht eines „Passenger Lymphocyte Syndrome“ (PLS) mit den klinischen Symptomen einer Graft-versus-Host-Reaktion (GvHD). In den weiteren Wochen nach Transplantation verringerten sich die Signalstärken der empfängerspezifischen HLA-Antikörper und es konnten zu keinem Messzeitpunkt donorspezifische HLA-Antikörper nachgewiesen werden. Der Spenderanteil im peripheren Blut ging ebenfalls in der Verlaufskontrolle zurück. Zwölf Wochen nach Transplantation wurde die Patientin in die Rehabilitation entlassen. Anhand dieser Kasuistik soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die im Rahmen einer Lungentransplantation ebenfalls transplantierten immunkompetenten Spenderlymphozyten ein mitunter komplikationsreiches PLS mit den klinischen Zeichen einer GvHD verursachen können.


2019 ◽  
Vol 45 (05) ◽  
pp. 233-235 ◽  
Author(s):  
F. Gellrich ◽  
S. Beissert ◽  
F. Meier

ZusammenfassungFür lokal fortgeschrittene oder metastasierte Plattenepithelkarzinome waren die Behandlungsmöglichkeiten bisher begrenzt. Mit Cemiplimab steht ein monoklonaler Antikörper gegen den programmed death-1-Rezeptor (PD-1) zur Verfügung, welcher in Amerika zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Plattenepithelkarzinoms zugelassen ist. In der vorgestellten Kasuistik wurde ein 74-jähriger Patient aufgrund eines fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinoms mit multiplen, teils inoperablen Tumorrezidiven mit Cemiplimab behandelt. Unter der Therapie trat eine Komplettremission ein. Nach Beginn der Therapie wurde der Patient mit Fieber unklarer Genese, epileptischen Anfällen und neurologischen Ausfällen stationär aufgenommen. Eine immunvermittelte Meningoezephalitis wurde diagnostiziert. Unter zeitnaher hochdosierter systemischer Kortikoidtherapie bildeten sich die neurologischen Defizite vollständig zurück.Unter der Therapie mit PD-1-Antikörpern kann auch bei fortgeschrittenen oder metastasierten Plattenepithelkarzinomen eine anhaltende Komplettremission erreicht werden. Unter der Therapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren können schwere immunvermittelte Nebenwirkungen auftreten. Zeitnahes interdisziplinäres Management mit frühzeitiger Diagnosestellung und Therapieeinleitung sind essenziell, um bleibende Schäden zu verhindern.


2017 ◽  
Vol 142 (13) ◽  
pp. 937-937
Author(s):  
Elisabeth Märker-Hermann

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