ambulante patienten
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Author(s):  
X. Baraliakos ◽  
F. Alshakaki ◽  
B. Bühring ◽  
I. Andreica ◽  
U. Kiltz ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die aktuell grassierende SARS-CoV-2-Pandemie und begrenzte Kapazitäten in der ambulanten rheumatologischen Versorgung werfen, auch angesichts der digitalen Revolution, Fragen nach möglichen Alternativen zu klinischen Visiten auf. Ob und inwieweit Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen bereit und in der Lage sind, mit den neuen Medien wie etwa Videosprechstunden (VSS) umzugehen, ist unklar. Methoden Mitten in der Pandemie wurden im Mai 2020 ambulante Patienten mit einem standardisierten Fragebogen systematisch befragt, um ihre Möglichkeiten und die Bereitschaft für die Teilnahme an VSS zu ermitteln. Der behandelnde Arzt gab an, ob er die Durchführung einer VSS für möglich und auch für sinnvoll hielt. Ergebnisse Insgesamt wurden 232 Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen befragt (64,7 % weiblich, mittleres Alter 54,0 ± 15,2 Jahre), seropositive (n = 58) und seronegative (n = 51) rheumatoide Arthritis (RA), Spondyloarthritis (SpA) (n = 77) inklusive der axialen SpA (axSpA) und der Psoriasisarthritis (PsA) sowie Kollagenosen und Vaskulitiden (KoV) (n = 46). Die mittlere Krankheitsdauer betrug 5,5 ± 8,2 Jahre, bei 75 Patienten (32,3 %) handelte es sich um eine Erstdiagnose. Die mittlere Krankheitsaktivität (0–10, subjektive Patienteneinschätzung) lag bei 4,7 ± 2,5. Insgesamt wussten 176 Patienten grundsätzlich über die Möglichkeit der Durchführung von VSS Bescheid (75,9 %), und 166 sahen sich technisch in der Lage, daran teilzunehmen (71,6 %), aber nur 131 waren grundsätzlich auch bereit dazu (56,5 %). Die logistische Regressionsanalyse zeigte, dass die Bereitschaft zur Teilnahme an VSS mit zunehmendem Alter abnahm (β = 0,28, p = 0,01). Nach ärztlicher Einschätzung wurden VSS bei 161 Patienten aus technischen (69,4 %) und bei 127 aus medizinischen Gründen (54,7 %) prinzipiell für möglich gehalten. Die Durchführung von VSS im Rahmen der Versorgung wurde vom Arzt aber nur bei 76 Patienten (32,8 %) für sinnvoll gehalten. Zusammenfassung Nicht alle Patienten können oder wollen an VSS teilnehmen, mit zunehmendem Alter nimmt die Bereitschaft dazu ab. Auch die ärztliche Einschätzung der Sinnhaftigkeit von VSS beschränkte sich auf etwa ein Drittel der befragten Patienten. Dies ist für zukünftige Planungen von VSS zu berücksichtigen.


Author(s):  
Pia Roser ◽  
Carsten Grohmann ◽  
Jens Aberle ◽  
Martin Spitzer ◽  
Robert Kromer

Zusammenfassung Einleitung Ziel der Studie war die Evaluation der Genauigkeit einer auf einem Künstliche-Intelligenz-System (KI) basierenden Bewertung von Fundusfotografien im Vergleich zum Augenarzt in Bezug auf das diabetische Retinopathie-Screening in einer internistisch geführten Klinik. Zudem erfolgte die Erhebung der Gesamtuntersuchungsdauer wie auch der Patienten- und Untersucherzufriedenheit. Methoden Im Rahmen der Studie erhielten 112 ambulante Patienten eine Fundusfotografie mit automatisierter Diagnose der diabetischen Retinopathie (DR) über das IDx-DR-System (Digital Diagnostics). Die Aufnahmen erfolgten mit der Kamera Topcon TRC-NW400 (Topcon Corp. Japan). Einschlusskriterium war die Diagnose eines Diabetes mellitus Typ 1, 2 oder 3. Bei Patienten, bei denen keine Aufnahme mit ausreichender Qualität in Miosis durchgeführt werden konnte, erfolgte die Aufnahme in Mydriasis. Ergebnisse Von 112 Patienten konnte bei 107 Patienten (95,5 %) durch das Grading mittels IDx-DR, anhand der Fundusaufnahmen, eine Analyse durchgeführt werden – vs. bei 103 Patienten (91,9 %) durch das Grading derselben, hochauflösenden Fundusaufnahmen durch Augenärzte. Bei den verbleibenden Patienten war eine Beurteilung allein durch die Funduskopie in Mydriasis möglich. Es zeigte sich eine hochsignifikante Korrelation bezüglich der Einschätzung der Schwere der diabetischen Retinopathie zwischen Untersucher und dem IDx-DR-System (Correlation coefficient (r) = 0,8738; p < 0,0001). Die Patientenzufriedenheit lag bei 4,5 ± 0,6 [1–5], die Gesamtdauer der Untersuchung in Miosis lag im Mittel bei 3:04 ± 0:28 [min:sek]. Schlussfolgerung Das Retinopathiescreening mittels IDx-DR ermöglicht die automatisierte, zeitnahe und zuverlässige Beurteilung bzgl. des Vorliegens einer diabetischen Retinopathie mit einem robusten technischen und klinischen Arbeitsfluss, der mit einer hohen Patientenzufriedenheit einhergeht.


Author(s):  
Ulrich Steger ◽  
Markus Bisping ◽  
Jennifer Urban ◽  
Thorsten Vowinkel ◽  
Aloys Wiesmann ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund In Anbetracht der lang andauernden Diskussion um ambulante viszeralchirurgische Operationen haben wir die minimalinvasive Leistenhernienversorgung im ambulanten Sektor etabliert. Dies wird nicht nur von den Krankenkassen zunehmend gefordert und von internationalen Leitlinien gestützt, sondern ist auch auf die erhöhte Nachfrage von Patienten zurückzuführen. Material und Methode Es erfolgte eine monozentrische retrospektive Auswertung der ambulant durchgeführten minimalinvasiven Leistenhernienoperationen (total extraperitoneale Patchplastik [TEP] + einseitig) aus dem Zeitraum 2013 bis 2015. Dabei wurden Komplikationen, postoperative Schmerzen, stationäre Wiederaufnahmerate und Rezidivrate erfasst. Die Patienten wurden zusätzlich telefonisch über ihre Zufriedenheit mit dem ambulanten Vorgehen befragt. Ergebnisse In o. g. Zeitraum wurde bei 164 Patienten mit einseitiger Leistenhernie eine TEP im ambulanten Setting geplant und schließlich bei 152 Patienten durchgeführt. Die restlichen 12 Patienten wurden aufgrund von Kreislaufstörungen, Nachblutung oder Schmerzen direkt stationär über- oder noch am gleichen Tag aufgenommen. 102 Patienten konnten telefonisch befragt werden. Neun ambulante Patienten entwickelten postoperativ ein Hämatom, 1 Patient ein Rezidiv innerhalb von 12 Monaten, 2 weitere im Follow-up-Zeitraum und keiner einen behandlungsbedürftigen Infekt. 88 Patienten waren sehr zufrieden und 82 würden sich wieder bei einer Leistenhernie ambulant operieren lassen. Schlussfolgerung Die einseitige minimalinvasive Leistenhernienversorgung lässt sich bei geringem präoperativem Risikoprofil ambulant unkompliziert durchführen und trifft auf breite Akzeptanz und Zufriedenheit bei den Patienten. Der horrende Erlösunterschied zwischen ambulanter und stationärer Leistenhernienversorgung in Deutschland erschwert aber nach wie vor die flächendeckende Umsetzung des ambulanten Vorgehens.


Der Onkologe ◽  
2018 ◽  
Vol 24 (1) ◽  
pp. 69-75 ◽  
Author(s):  
Mitra Tewes ◽  
Teresa Maria Rettler ◽  
Mingo Beckmann ◽  
Karin Scheer ◽  
Ulrike Ritterbusch ◽  
...  

2017 ◽  
Vol 56 (04) ◽  
pp. 248-256 ◽  
Author(s):  
H. Rath ◽  
A. Ullrich ◽  
U. Otto ◽  
C. Kerschgens ◽  
M. Raida ◽  
...  
Keyword(s):  

Zusammenfassung Untersucht werden Rehaprozesse bei ambulanten und stationären Patienten nach radikaler Prostatovesikulektomie. Insgesamt wurden zu Rehabeginn Motivation und Erwartungen von 119 ambulanten und 719 stationären Patienten (≤64 Jahre) erfasst sowie am Ende Zufriedenheit und therapeutische Leistungen. Ambulante Patienten weisen einen höheren sozio-ökonomischen Status und eine bessere körperliche Verfassung auf. Bezüglich Motivation, Erwartungen und Zufriedenheit bestehen kaum Unterschiede. Beide Gruppen unterscheiden sich nicht in der Menge an erhaltenen Leistungen. Allerdings liegen z.T. Unterschiede in der Art der Maßnahmen vor. Ambulante und stationäre Reha sind hinsichtlich der Menge an therapeutischen Leistungen vergleichbar. Diskrepanzen in der Art der Leistungen sind auf das unterschiedliche Patientenklientel zurückzuführen. Die Studie gibt Hinweise auf settingspezifische Patientenmerkmale, was in größeren Stichproben zu verifizieren ist.


2017 ◽  
Vol 5 (2) ◽  
pp. 83-84
Author(s):  
Uwe Gieler

Hintergrund/Ziele: Bedenken gegenüber topischen Kortikosteroiden (TCC; topical corticosteroid concerns) sind bei Patienten mit atopischer Dermatitis ein wichtiges Thema, das mit mangelnder Therapietreue, entsprechend schlechter Krankheitskontrolle und erhöhten Kosten für das Gesundheitswesen einhergeht. Doch weder die Prävalenz von TCC in einer überschaubareren dermatologischen Patientenpopulation noch die Auswirkungen der Patientenaufklärung zu topischen Kortikosteroiden durch Ärzte sind bekannt. Daher untersuchten wir die Prävalenz, Merkmale und Quellen von TCC in einer dermatologischen Population sowie die Auswirkungen schriftlicher und mündlicher Patientenaufklärung über TCC. Methoden: Insgesamt 643 ambulante Patienten mit verschiedenen Hautkrankheiten beantworteten während der Wartezeit in der Praxis einen Fragebogen mit 12 Items. Vor und nach der Patienteninformation, bestehend aus einer schriftlichen und mündlichen dermatologischen Aufklärung über topische Kortikosteroide (TCS), stuften die Patienten mit TCC das Ausmaß ihrer Bedenken auf einer separaten visuellen Analogskala ein. Ergebnisse: Die TCC-Prävalenz lag bei 41,5%; die Prävalenz TCC-bedingter Non-Adhärenz bei 28,3%. TCC war positiv assoziiert mit einem Lebensalter <60 Jahren, weiblichem Geschlecht, Anwendung von Komplementär- und Alternativmedizin (CAM) sowie Inanspruchnahme von nicht-ärztlicher Gesundheitsberatung. Die stärksten Bedenken bestanden gegenüber Hautatrophie, systemischen Wirkungen und Beeinträchtigungen des Immunsystems. Die häufigsten Quellen von TCC waren negative Berichte in den Medien oder von Angehörigen und Freunden. Sowohl die schriftliche als auch die mündliche Aufklärung reduzierten die TCC signifikant. Die «number needed to benefit from (patient) information» betrug für die Patientenaufklärung etwa 2. Die Non-Responder waren überdurchschnittlich häufig weiblich, TCS-unerfahren, CAM-Anwender und von mittlerem Bildungsniveau. Schlussfolgerungen: TCC sind in bei dermatologischen Patienten sehr weit verbreitet. Die Aufklärung des Patienten kann die TCC in nahezu jedem zweiten Fall reduzieren.


2016 ◽  
Vol 07 (04) ◽  
pp. 167-170
Author(s):  
A. Matzdorff

ZusammenfassungTumorwachstum und Gerinnungsaktivierung sind pathophysiologisch eng miteinander verknüpft. Deshalb sind Tumor-assoziierte venöse Thromboembolien (VTE) häufig. Während stationär aufgenommene Tumorpatienten eine Thromboseprophylaxe erhalten wird dies für ambulante Patienten in der Regel nicht empfohlen. Wenn Tumorpatienten doch eine VTE entwickeln, dann sollten sie mit einem NMH in therapeutischer Dosis für 3–6 Monate behandelt werden. Vitamin-KAntagonisten haben ein höheres Blutungsrisiko und für NOAKs gibt es noch keine ausreichenden Daten. Nicht nur Hämato-Onkologen, sondern alle Ärzte, die Tumorpatienten betreuen, sollten mit den aktuellen Leitlinienempfehlungen vertraut sein. Auch die Patienten sollten über die Symptome einer VTE informiert sein.


2015 ◽  
Vol 79 (10) ◽  
pp. e85-e94 ◽  
Author(s):  
J. Rennert ◽  
S. Mrosek ◽  
C. Stroszczynski ◽  
O. Schöffski ◽  
A. Schreyer
Keyword(s):  

Zusammenfassung Ziel: Kostenanalyse und Evaluation der Vergütung durch GKV und PKV der 10 häufigsten angiografischen Verfahren an einem Universitätsklinikum. Material und Methoden: Retrospektive Auswertung aller angiografischen Eingriffe des Jahres 2010 und Evaluation der 10 am häufigsten durchgeführten (Port-, Dialysekatheter, PTA von Ober- (OS) und Unterschenkel (US), TACE, Stents (Becken, viszeral, supraaortal), SIRT, zerebrale Coilembolisation). Berechnung der DRG-Anteile und Analyse, ob die Interventionen die DRGs modifizierten und Mehreinnahmen erzeugten. Kalkulation der Vergütung gemäß GOÄ für stationäre und ambulante Patienten. Berechnung von Material-, Personal- und Sachkosten für die Interventionen. Ergebnisse: Folgende Werte (in €) wurden errechnet [Gesamt-, Material-, Personalkosten, DRG-Anteil, GOÄ (stat., amb.)]: Portkatheter: 375, 266, 59, 328, 260, 612; Dialysekatheter 456, 349, 59, 272, 343, 807; PTA OS: 595, 445, 99, 1 240, 425, 1 077; PTA US: 732, 552, 129, 1 082, 425, 1 184; Stent Becken: 1 523, 1 338, 135, 1 323, 815, n/a; Stent viszeral: 2 124, 1 875, 199, 1 326, 912, n/a; Stent supraaortal: 1 901, 1 713, 138, 6 705, 1 138, n/a; TACE: 1 359, 1 120, 188, 2 588, 598, n/a; SIRT: 1 251, 1 054, 147, 2 289, 1 107, n/a; Coiling zerebral: 6 684, 6 367, 266, 6 531, n/a, n/a. Es konnte keine Abhängigkeit der DRGs von den durchgeführten Interventionen nachgewiesen werden. Schlussfolgerung: Die Auswertungen ergaben bei Analyse der DRG-Anteile ein Mischbild aus Verlusten (Port- und Dialysekatheter, Stent Becken und viszeral) und rechnerischen Mehreinnahmen (PTA OS/US, Stent supraaortal, TACE, SIRT). Das Coiling erscheint wirtschaftlich neutral. Eine reine Abrechnung nach GOÄ führt lediglich im ambulanten Sektor zu Gewinnen. Einschränkend muss jeder radiologische Eingriff natürlich ebenfalls als Teil der gesamten DRG gesehen werden.


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