hohes lebensalter
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2021 ◽  
Author(s):  
◽  
Franziska Erfle

Für Patienten mit lebensbedrohlichen Herzkrankheiten ist die Extracorporeal-Life-Support-Behandlung (ECLS) eine sinnvolle Therapiemöglichkeit. Sie bietet für Patienten im kardiogenen Schock ein Zeitfenster, um eine myokardiale Erholung zu erreichen. Hierbei kann in Abhängigkeit vom Krankheitsbild die zusätzliche Anwendung von IABP die Heilungschancen begünstigen. In der durchgeführten retrospektiven Studie wurden 118 Patienten betrachtet, die in der Klinik für Thorax-, Herz- und thorakale Gefäßchirurgie der Universität Frankfurt am Main im Zeitraum von Dezember 2001 bis Ende 2013 eine ECLS-Therapie erhalten haben. Bei 59 Patienten wurde die ECLS-Unterstützung in Kombination mit IABP durchgeführt. Die beiden Patientenkollektive - mit und ohne IABP- sind hinsichtlich ihrer Risikofaktoren vergleichbar. Ausgehend von der Zielsetzung dieser Arbeit wurde analysiert, ob der gleichzeitige Einsatz der IABP bei ECLS – Therapie von Vor- oder sogar von Nachteil ist. Hierfür wurden für die beiden Therapiegruppen Überlebenszeitanalysen nach Kaplan-Meier durchgeführt. Der statistische Vergleich der Überlebensraten und des Weaningerfolgs erfolgte mit Hilfe des Log-Rank-Tests. Die Auswertung der erhobenen Daten hat ergeben, dass kein signifikanter Unterschied bei der 30-Tages-Überlebensrate und dem Weaningerfolg für die beiden Patientenkollektive mit und ohne zusätzliche IABP-Anwendung vorhanden ist. Risikofaktoren wie ein hohes Lebensalter oder eine bereits vor Einlieferung stattgefundene Intubation verringern außerdem die Überlebenschancen nach ECLS - Therapie. Ein fortgeschrittenes NYHA-Stadium konnte nicht als negativer prädiktiver Faktor identifiziert werden. In der Literatur kommt man bezüglich der Mortalität unter alleiniger ECLS-Therapie oder dem zusätzlichen Einsatz einer IABP zu unterschiedlichen Ergebnissen. Diese besagen teilweise, dass ECLS und IABP einander ergänzende Methoden sind, die sich durchaus synergistisch auf den Behandlungserfolg auswirken können und dass die Mortalität beim zusätzlichen Einsatz einer IABP signifikant niedriger ist. Die Durchführung weiterer prospektiver Studien mit vergleichbaren Patientenkollektiven zur Untersuchung des Outcomes bei den unterschiedlichen Behandlungsmethoden ist jedoch erforderlich, um ein aussagekräftiges Fazit ziehen zu können.


2018 ◽  
Vol 143 (20) ◽  
pp. 1426-1429 ◽  
Author(s):  
Christian Heiss

Was ist neu? Definition und Ursachen Der chronischen mesenterialen Ischämie (CMI) liegen Stenosen oder Verschlüsse des Truncus coeliacus, der A. mesenteria superior oder inferior zugrunde. Die häufigste Ursache ist die Atherosklerose (> 90 %), aber auch eine fibromuskuläre Dysplasie oder Vaskulitis. Endsprechend sind die Risikofaktoren Rauchen, arterielle Hypertonie, Dyslipidämie und hohes Lebensalter. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Epidemiologie Die symptomatische CMI ist relativ selten (5 % aller ischämischen intestinalen Ereignisse). Die Prävalenz der asymptomatischen CMI ist nicht gut untersucht, scheint aber bei Erwachsenen im Bereich von 14 – 15 % zu liegen und ist häufiger bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (27 %) oder dem abdominellem Aortenaneurysma (40 %). Am häufigsten ist der Truncus coeliacus betroffen. Diagnosestellung Nahrungsabhängige Beschwerden zusammen mit Unterernährung, aber erhaltenem Appetit und ein abdominelles Strömungsgeräusch können wichtige klinische Hinweise auf eine CMI sein, die zur Durchführung einer Duplex-Ultraschalluntersuchung und funktionellen Untersuchungen in einem spezialisierten Zentrum führen sollten. Zur Planung des weiteren Vorgehens kann eine CT-Angiografie notwendig sein. Therapie Die Therapie der Wahl einer symptomatischen CMI, insbesondere bei Mehrgefäßerkrankung, ist die Revaskularisation. In den meisten Fällen wird aufgrund niedriger postinterventioneller Letalität bei meist multimorbiden Patienten und ausgezeichneter klinischer und technischer Erfolgsrate dem endovaskulären Vorgehen der Vorzug gegeben. Sekundärprophylaxe Wie bei der koronaren Herzerkrankung und der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sollten bei Patienten mit Atherosklerose der Mesenterial-Arterien Lebensstilmodifikation und optimale medikamentöse Therapie mit Statinen und Aspirin zur Risikoreduktion eingesetzt werden, ohne dass jedoch Studien in diesem Patientenkollektiv existieren. Nach Revaskularisation ist Plättchen-Hemmung indiziert.


2017 ◽  
Vol 01 (04) ◽  
pp. 174-179
Author(s):  
Jörg Stockmann

Zusammenfassung Pflegerelevanz In den letzten 40 Jahren hat es für Menschen mit schweren geistigen und körperlichen Behinderungen enorme Fortschritte bei der medizinischen und pflegerischen Versorgung gegeben. Auch Menschen mit schweren Behinderungen können heute ein hohes Lebensalter erreichen. Sie bedürfen aber mehr noch als Menschen ohne Behinderung der intensiven pflegerischen Unterstützung. Was sollten Pflegekräfte über diese Menschen wissen? Der folgende Artikel basiert auf den mehr als 20-jährigen Erfahrungen des Autors in einem ganz besonderen Krankenhaus, das sich die gute medizinische Versorgung von Menschen mit schwerer Behinderung zur Aufgabe gemacht hat.


Schlaf ◽  
2013 ◽  
Vol 02 (01) ◽  
pp. 13-19
Author(s):  
Jeanina Schlitzer ◽  
Helmut Frohnhofen

Fast ein Drittel der älteren Menschen klagt über einen gestörten Schlaf (1, 2). Die Betroffenen berichten über Ein- und Durchschlafstörungen, Früherwachen oder Tagesmüdigkeit (3). Diese klinischen Symptome sind jedoch unspezifisch und werden unter anderem durch die verschiedenen Formen einer Insomnie, durch schlafbezogene Atemstörungen oder durch ein Restless-Legs-Syndrom verursacht (4, 5).


Phlebologie ◽  
2012 ◽  
Vol 41 (02) ◽  
pp. 89-93 ◽  
Author(s):  
R. Leutgeb ◽  
P. Engeser ◽  
J. Szecsenyi ◽  
G. Laux ◽  
U. Müller-Bühl

ZusammenfassungEinleitung: Angaben zur Prävalenz von Vari-zen der unteren Extremitäten variieren in epidemiologischen Studien als Folge unterschiedlicher Bewertungs- und Selektionskriterien stark. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Prävalenz des Krampfaderleidens, ihre Risikofaktoren und die Häufigkeit lokaler Komplikationen im Patienten-gut deutscher Hausarztpraxen zu untersuchen.Patienten und Methoden: Die elektronischen Patientenakten von 87 548 Patienten aus 32 Hausarztpraxen der CONTENT Datenbank der Heidelberger Universitätsklinik wurden über einen Zeitraum von drei Jahren (1.7.2008– 30.6.2011) ausgewertet. Anhand der ICD-10 codes I83.0–I83.9 wurden aus der Datenbank 2 721 Patienten mit der Diagnose Varizen der unteren Extremitäten identifiziert. Ulzerationen und lokale Entzündungen wurden mit den ICD-10 codes I83.0, I83.1 und I83.2 ermittelt. Die Analyse der Risikofaktoren erfolgte durch binäre multivariable Regression.Ergebnisse: Die Prävalenz der Varikose betrug durchschnittlich 3,1 % (Männer 0,86 %, Frau-en 2,25 %) und korrelierte mit dem Lebensalter. Bei etwa 10 % der Patienten mit Varikose waren Hautulzerationen oder Varikophlebitiden bzw. -thrombosen dokumentiert. Wichtigste Risikofaktoren waren hohes Lebensalter (OR 1,02 [95%CI 1,016–1,022]; p<0,001), weibliches Geschlecht (OR 1,76 [95%CI 1,60–1,92]; p<0,001) und kardiovaskuläre Erkrankungen (OR 2,02 [95%CI 1,84–2,11]; p<0,001).Schlussfolgerungen: Krampfadern wurden vom Hausarzt bei 3,1% seiner Patienten in der Krankenakte kodiert und somit als medizinisches Problem wahrgenommen. Der Vergleich mit Daten anderer Studien auf der primären Versorgungsebene deutet auf eine „underestimation” der wahren Prävalenz. Lokale Komplikationen wie Varikophlebitis/-thrombose und Ulcus cruris traten bei etwa 10 % der Patienten auf und waren mit höherem Lebensalter und risikobehafteten chronischen Erkrankungen assoziiert.


2003 ◽  
Vol 16 (3) ◽  
pp. 101-115 ◽  
Author(s):  
Susanne Becker ◽  
Martina Albrecht

Zusammenfassung: Bei jeder Form der Verkehrsteilnahme besteht ein gewisses Unfallrisiko, das in verschiedenen Lebensphasen durch unterschiedliche Faktoren bestimmt wird. Im Alter sind dies besonders biologisch und medizinisch determinierte Faktoren. Das Alter ist jedoch auch eine Lebensphase, die durch große interindividuelle Unterschiede charakterisiert ist. Daher stellt ein hohes Lebensalter alleine keinen berechtigten Grund für Zweifel an der Fahreignung dar. Fahreignung und Fahrtüchtigkeit sind dennoch wichtige Aspekte bei der Verkehrsteilnahme dieser Altersgruppe. Ihre sachgerechte Einschätzung durch den Kraftfahrer selbst und auch durch den behandelnden Arzt ist eine Voraussetzung für Verkehrssicherheit im Alter. Ein wesentliches Ziel verkehrsmedizinischer Aufklärungsarbeit im Alter besteht darin, das Verantwortungsbewusstsein der Senioren im Hinblick auf eine kritische Selbstkontrolle zu stärken. Hierzu müssen die Kompetenz der betreuenden Hausärzte im Hinblick auf Verkehrssicherheitsfragen ausgebaut und Kenntnisse über gesetzliche Regelungen vermittelt werden. Relevante verkehrsmedizinische Aspekte des Alters werden dargestellt, wobei auf die Rolle des Arztes im Rahmen einer sachgerechten Beratung eingegangen wird. Wichtige Bestimmungen im Fahrerlaubnisrecht werden erläutert und die einschlägige Rechtsprechung im Hinblick auf die Pflicht zur kritischen Selbstprüfung der Fahrtüchtigkeit wird dargelegt.


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