ästhetische chirurgie
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2021 ◽  
Author(s):  
P. Elsner ◽  
J. Meyer

ZusammenfassungEine Patientin stellte sich in einer Hautarztpraxis zur Entfernung einer „Aknezyste“ im Bereich der Wange rechts vor. Die Exzision erfolgte in Lokalanästhesie; die histologische Befundung bestätigte die klinische Diagnose. Bei der Nachkontrolle der Exzisionsstelle wurde von der Patientin eine „Zipfelbildung“ an der Narbe bemängelt. Im Folgenden suchte die Patientin einen weiteren Hautarzt auf, der „Dog Ears“ an der Narbe diagnostizierte und eine spätere operative Korrektur empfahl, die schließlich in einer Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie vorgenommen wurde.Die von der Patientin angerufene Schlichtungsstelle stellte fest, dass die nicht korrekte Wahl der Exzisionsstelle exakt nach der Lage der Hautspannungslinien des Gesichtes sowie die Nichteinhaltung eines Winkels von 30° an den jeweiligen Wundenden bei der Schnittführung nicht dem Facharztstandard entsprach und zu den „Dog Ears“ führte. Nach den vorliegenden Fotodokumentationen waren diese aufwerfenden Hautauszipfelungen als kosmetisch beeinträchtigend zu bewerten und bedurften nachfolgend einer Narbenkorrektur.Der vom behandelnden Hautarzt angeführte Wunsch der Patientin nach einer „möglichst kleinen Exzision und Narbe“ veranlasste diesen zu einem zu kleinen Wundverschluss in Abweichung vom Facharztstandard, wonach eine längere, elliptoide Exzision erforderlich gewesen wäre. Besteht ein Patient auf einem Abweichen vom Facharztstandard, sollte dies zur Vermeidung späterer Schadensersatzforderungen nach Aufklärung über die potenziell negativen Folgen schriftlich vereinbart werden.


Author(s):  
Fred Podmelle ◽  
Rico Rutkowski ◽  
Siegmar Reinert

OP-Handbuch ◽  
2020 ◽  
pp. 743-763
Author(s):  
Birgit von Essen ◽  
Marian Stefan Mackowski

2020 ◽  
Vol 52 (04) ◽  
pp. 272-279
Author(s):  
Silvia Bernuth ◽  
Raymund E. Horch ◽  
Adrian Vater ◽  
Konrad Fuchs ◽  
Michael G. Jakubietz ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie wurde zur Bewältigung der erwarteten COVID-19-Patienten eine Reduktion der ambulanten und stationären elektiven Patientenbehandlung an den dafür vorgesehenen Kliniken gefordert. Je nach örtlichen Gegebenheiten und Versorgungsauftrag kam es während der SARS-CoV-2-Restriktionen zu unterschiedlichen Auswirkungen auf die Patientenversorgung. Betrachtet werden sollte der Anteil der notwendigen Versorgungsleistungen während der SARS-CoV-2-Restriktionen in einer Plastischen Chirurgie einer Großklinik. Methode Untersucht wurde die OP-Auslastung einer Abteilung für Plastische Chirurgie einer universitären Klinik im Zeitraum vom 16.03.2020 bis 27.04.2020. Diese Daten wurden mit Daten desselben Zeitraumes der Jahre 2017–2019 verglichen. Ergebnisse Auf Grund des vollständigen Stopps an elektiven Operationen kam es in dem Zeitraum der Restriktionen zu einer OP-Auslastung von 57,3 % verglichen mit den Jahren zuvor. Das Verhältnis von notfallmäßigen (2020: 56,4 %; 2017–2019: 54,9 %) und dringlichen (2020: 44,6 %; 2017–2019: 45 %) Operationen zu der Gesamtanzahl an OPs zeigte keine deutliche Veränderung. Des Weiteren zeigten sich keine ausschlaggebenden Unterschiede der verhältnismäßigen Verteilung der notfallmäßigen und dringlichen Operationen bezogen auf die Plastisch-Chirurgischen Teilbereiche, die Verletzungsursache oder den Versicherungsstatus (BG/Nicht-BG). Zusammenfassung Auf Grund der vorliegenden Daten kann die Relevanz des Fachgebiets für die allgemeine Patientenversorgung belegt werden. Daraus ergibt sich eine eindeutige Erforderlichkeit der Vorhaltung von Plastisch-Chirurgischen OP-Kapazitäten und Infrastrukturen auch während Krisenzeiten.


2020 ◽  
Vol 52 (04) ◽  
pp. 356-360
Author(s):  
Annika Arsalan-Werner ◽  
Jasmina Sterz ◽  
Maria-Christina Stefanescu ◽  
Michael Sauerbier ◽  
Miriam Rüsseler

Zusammenfassung Hintergrund Der nationale kompetenzbasierten Lernzielkatalog Chirurgie (NKLC) beinhaltet 230 Lernziele mit verschiedenen zugeordneten Kompetenzebenen, die am Ende des Medizinstudiums unabhängig vom späteren Berufswunsch erreicht sein müssen. Das Lernverhalten der Studenten orientiert sich an den Prüfungsinhalten von summativen Prüfungen („Assessment drives learning“), weshalb eine Ausrichtung des 2. schriftlichen Staatsexamens an definierten Lernzielen sinnvoll scheint. Diese Studie analysiert den Anteil an plastisch-chirurgischen Lernzielen im NKLC und stellt die Ergebnisse den Prüfungsfragen im 2. Staatsexamen gegenüber. Material und Methoden Die Examensfragen von Herbst 2009 bis Herbst 2014 (Anzahl der Examina = 11) wurden retrospektiv ausgewertet. Separat davon analysierten 5 Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie die plastisch-chirurgischen Lernziele des NKLC. Anschließend wurden in den untersuchten Staatsexamina die Fragen untersucht, die sich auf diese plastisch-chirurgischen Lernziele bezogen. Die Analyse umfasste die Gesamtzahl der Fragen, die Anzahl der Fragen pro Examen sowie pro Lernziel und Kompetenzebene. Ergebnisse Dem Fach Plastische Chirurgie wurden 34 Lernziele des NKLC (14,8 % aller Lernziele des NKLC) zugeordnet. Eins dieser Lernziele („Verbrühung und Verbrennung“) wird ausschließlich von der Plastischen Chirurgie abgedeckt. 96 Fragen (2,8 % aller 3480 gestellten Fragen) adressierten diese 34 Lernziele. Pro Examen wurden durchschnittlich 8,7 ± 4,0 Fragen (Min. 4; Max. 15) mit Bezug zur Plastischen Chirurgie gestellt. Die meisten Fragen bezogen sich auf das Lernziel „Fehlbildungen und angeborene Entwicklungsstörungen von Skelett- und Bindegewebe“ mit 16 Fragen insgesamt. Im Studienzeitraum wurden insgesamt 6 Lernziele mit Bezug zur Plastischen Chirurgie gar nicht geprüft (2,6 % aller Lernziele des NKLC). Schlussfolgerung Lerninhalte, die die Plastische Chirurgie betreffen, werden wenig geprüft und es kann daher davon ausgegangen werden, dass diese auch von den Studierenden unzureichend erlernt werden. Damit ist das Fach in der 2. Schriftlichen Staatsexamensprüfung unterrepräsentiert und es erscheint eine vermehrte Prüfung der plastisch-chirurgischen Lernziele nötig.


2019 ◽  
Vol 51 (04) ◽  
pp. 275-283
Author(s):  
Khaled Dastagir ◽  
Anne Limbourg ◽  
Andreas Tecklenburg ◽  
Peter M. Vogt

Zusammenfassung Hintergrund Hochschulambulanzen haben eine zentrale Position in der Behandlung, Lehre und Erforschung spezieller und komplexer Erkrankungen inne. Der tägliche Betrieb einer universitären Poliklinik für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie weist ein weitgefächertes Diagnosespektrum der zugewiesenen Patienten aus. Unsere Hypothese war, dass das Diagnosespektrum über den fachspezifischen Charakter hinaus weitreichend interdisziplinär ist und ein hohes Maß an differenzierter und erweiterter klinischer Kompetenz vermittelt. Methode Die epidemiologischen Daten und Diagnosen der Patienten, die sich zwischen 2013–2014 in unserer Ambulanz vorstellten, wurden anhand des Arztbriefs, der medizinischen Akte und der Leistungsverschlüsselung (ICD) katalogisiert. Eine Unterteilung der Diagnosen erfolgte nach Zugehörigkeit zu den medizinischen Fachdisziplinen. Ergebnisse Von 2013 und 2014 wurden 9272 Patienten mit 821 verschiedene ICDs behandelt. Eine operative Haupt- oder Nebendiagnose bestand in 57 % der Fälle. In 36 % der Diagnosen lagen internistische Krankheitsbilder vor, während 7 % aus dem Bereich Dermatologie, Neurologie, Psychiatrie, Zahnmedizin und Augenheilkunde stammten. Die Alterschirurgie umfasste 22 %, postonkologische Folgen 7 %, postoperatives Komplikationsmanagement 6 %, einer Z. n. konservativer Behandlung 3 % und angeborene Fehlbildungen 3,0 % der Diagnosen. Bei 29 % der vorgestellten Patienten stellten wir eine plastisch-chirurgische Behandlungsindikation. Schlussfolgerung Unsere Analyse zeigt, dass in einer Hochschulambulanz für Plastische und Ästhetische Chirurgie, ein Patientenkollektiv mit komplexen Erkrankungen und einem breiten Spektrum an Haupt- und Nebendiagnosen behandelt wird. Dieses Spektrum bildet bei Ärzten eine breite Kompetenz aus und ist aufgrund der Interdisziplinarität und Vermittlung von differentialdiagnostischen Algorithmen und Untersuchungstechniken für die allgemeine Ausbildung von Studierenden besonders geeignet.


2019 ◽  
Vol 51 (04) ◽  
pp. 327-333
Author(s):  
Konstantin D. Bergmeister ◽  
Ulrich Kneser ◽  
Thomas Kremer ◽  
Leila Harhaus ◽  
Simeon C. Daeschler ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Eine aktuelle Umfrage unter Ärzten in Weiterbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Klinikleitern zeigt ein großes Interesse an einer hochwertigen mikrochirurgischen Weiterbildung. Leider gefährden ökonomischer Druck sowie forensische Bedenken diese Bemühungen zunehmend und machen eine Verlagerung des Trainings außerhalb des OPs nötig. Zur Förderung der mikrochirurgischen Weiterbildung bietet die Deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft für Mikrochirurgie der peripheren Nerven und Gefäße (DAM) eine Akademie an, um Kollegen ein breites mikrochirurgisches Spektrum zu bieten und den fachlichen Austausch zu stärken. In dieser Arbeit stellen wir das Kurskonzept und eine erste Evaluation vor. Methodik Seit 2015 wurde jährlich durch die DAM eine praxisorientierte Weiterbildungsakademie mit Gastoperateuren zu allen Schwerpunktbereichen der Mikrochirurgie an der BG-Klinik Ludwigshafen veranstaltet. Pro Tag wurden jeweils mindestens 3 mikrochirurgische Eingriffe in den Fachgebieten Brust-, Nerven-, Knochen/Hand-Extremitäten- und Lymphgefäßrekonstruktion parallel durchgeführt und begleitet von Fachvorträgen. Die Teilnehmer wurden gebeten, anonym ihre Erwartungen zu dem Kurskonzept zu definieren sowie den Kurs und seine Inhalte zu evaluieren. Ergebnisse Das Format und die Ziele der Akademie werden dargestellt. Im zweiten Schritt erfolgte die Evaluation, an der sich 79 % der Teilnehmer beteiligten. 90 % der Teilnehmer waren aus einem Haus der Maximalversorgung oder Universitätsklinik, wobei 57 % der Abteilungen weniger als 5 mikrochirurgische Eingriffe pro Woche durchführten. Alle Teilnehmer sahen die Mikrochirurgie als Teil ihres Arbeitsspektrums und das größte Interesse bestand für die Extremitäten- (90 %) und die mikrochirurgische Rekonstruktion der Hand (80 %). Alle Teilnehmer würden den Kurs weiterempfehlen, empfohlen wurde eine Verbesserung der intraoperativen Video-Übertragung. Diskussion Diese Arbeit zeigt, dass praxisorientierte Akademien am Beispiel der Mikrochirurgie ein hochaktuelles Lernformat sind, um den Limitationen der chirurgischen Aus- und Weiterbildung erfolgreich entgegenzutreten. Insbesondere der enge Austausch mit den Experten wurde als wertvoll erachtet, um ein Netzwerk innerhalb der deutschsprachigen Mikrochirurgie aufzubauen. Die Akademie verfolgt das Ziel, eine junge Generation von Mikrochirurgen dauerhaft und nachhaltig zu begeistern und ein professionelles Netzwerk aufzubauen und weiterzuentwickeln.


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