dentale implantate
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Praxis ◽  
2016 ◽  
Vol 105 (23) ◽  
pp. 1381-1387
Author(s):  
David Schneider

Zusammenfassung. Dentale Implantate werden mit hohen Erfolgsraten zur Verankerung von Prothese, Brücken und Kronen eingesetzt. Der Erfolg der Behandlung hängt jedoch unter anderem von einer korrekten Position des Implantates ab, Fehlpositionen können zu biologischen, funktionellen und ästhetischen Komplikationen führen. Die bisherige, konventionelle Planung einer implantat-prothetischen Behandlung erfolgt mithilfe von konventionellen Röntgenbildern und die Implantate werden nach freihändiger Osteotomie eingesetzt. Der zunehmende Einsatz der digitalen Volumentomografie in der Zahnmedizin und die Weiterentwicklung von reiner Bildbetrachtungs- zur technisch fortgeschrittenen Implantationsplanungssoftware ermöglichen heute dem Kliniker eine umfassende, dreidimensionale präoperative Analyse und chirurgische Vorbereitung. Durch CAD-CAM-Technologie kann die geplante Implantatposition in eine Bohrschablone übertragen werden, die intraoperativ zur Führung der Instrumente eingesetzt wird, was in vielen Fällen die Implantation erleichtert.


2007 ◽  
Vol 27 (06) ◽  
pp. 328-334 ◽  
Author(s):  
Ch. Walter ◽  
B. Al-Nawas ◽  
K. Grötz

ZusammenfassungBisphosphonate (BP) werden seit mehr als 20 Jahren erfolgreich beim Plasmozytom und bei ossärer Metastasierung solider Tumoren (z.B. Mammakarzinom, Prostatakarzinom), aber auch bei Osteoporose und anderen Knochenstoffwechselstörungen (z.B. Morbus Paget) eingesetzt. 2003 erschienen die Erstbeschreibungen der BP-assoziier- ten Kiefernekrose (BP-ONJ), gefolgt von einer Vielzahlvon Kasuistiken und Fallsammlungen. Die Inzidenzder BP-ONJ liegt bei onkologischen Patientenkollektiven zwischen drei und zehn Prozent. Das Risikoprofil für andere Patienten ist noch nicht beurteilbar. Die Literatur verweist darauf, dass die BP-ONJ weit überwiegend bei Amino-Bisphosphonaten beobachtet wird, der pharmakologische Mechanismus ist aber unklar. Zur Prophylaxe und Prävention ist eine InfektSanierung des Zahnstatus bzw. der Mundhöhle bei Beginn der BP-Medikation und eine Einbindung in ein Recall dringend zu empfehlen. Die konsentierte Stellungnahme formuliert eine strenge Indikationseinschränkung für dentale Implantate. Literaturdaten verweisen aber durchaus auch auf positive Effekte im periimplantären Knochenlager bei Osteoporose-Patienten.


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