genetischer polymorphismus
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Herz ◽  
2000 ◽  
Vol 25 (1) ◽  
pp. 26-33 ◽  
Author(s):  
Winfried Siffert ◽  
Dieter Rosskopf ◽  
Raimund Erbel

1994 ◽  
Vol 14 (04) ◽  
pp. 184-189
Author(s):  
Agnes Henschen

ZusammenfassungDas humane Fibrinogen hat ein Molekulargewicht von 340 kD und eine Struktur, die mit (Aα, Bβ, γ)2 beschrieben werden kann. Es ist ein außerordentlich heterogenes Protein, da zahlreiche Bereiche des Moleküls während oder nach der Biosynthese modifiziert werden, die Modifikationen gewöhnlich unvollständig sind und in einzelnen Molekülen unterschiedlich kombiniert sein können. Die bis jetzt bekannten Modifikationen sind: alternative Prozessierung bei der Synthese, Phosphorylierung, Sulfatierung, Hydroxylierung, Oxidierung, Amid-AmmoniakVerlust, Glykosylierung, proteolytischer Abbau und genetischer Polymorphismus. Hieraus kann berechnet werden, daß das Fibrinogen in mehr als einer Million nichtidentischer Formen im Blut jedes Menschen vorhanden ist. Bei einigen Modifikationen ist eine Beziehung zu Erkrankungen bekannt. Zusätzliche Modifikationen entstehen durch Mutationen und führen zu Dysfibrinogenämien, die schon bei mehr als 80 Familien in ihrer Struktur aufgeklärt wurden.


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