interdisziplinäre kooperation
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2019 ◽  
Author(s):  
Sandra Westphal

Die Arbeit nimmt den Diskurs über Romanverbotsverfahren – paradigmatisch sind die Fälle „Mephisto“ und „Esra“ – zum Anlass, die rechtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Stellenwert von Literaturwissenschaft in den Fällen zu analysieren, in denen behauptet wird, dass literarische Werke Persönlichkeitsrechte tangieren. Dabei ist die Arbeit ausdrücklich keine weitere dogmatische Abhandlung dieser Fälle, sondern nimmt unter intensiver Heranziehung literaturwissenschaftlichen Sachverstandes eine Meta-Perspektive ein. Das Ergebnis der Analyse ist für die Rechtswissenschaft wenig schmeichelhaft, denn nach einer intensiven Auseinandersetzung mit Literaturwissenschaft sucht man in dem Corpus rechtswissenschaftlicher Quellen vergeblich. Die Arbeit kommt auf der Grundlage dieses Befundes zu dem Ergebnis, dass es eine verbindliche Einholung literaturwissenschaftlicher Gutachten in Romanverbotsverfahren geben sollte und plädiert für mehr interdisziplinäre Kooperation.


2018 ◽  
Vol 47 (08) ◽  
pp. 372-376
Author(s):  
Nadja Nestler ◽  
Simon Krutter ◽  
Thomas Wittling ◽  
Jürgen Osterbrink

ZusammenfassungZiele einer palliativen Versorgung sind die Sicherung der Autonomie und Lebensqualität der Patienten sowie die Kontrolle ihrer Symptome, die insbesondere durch die Stabilisierung der Schmerzsituation erreicht werden. Für die professionelle Versorgung von Patienten mit Tumorschmerzen ist die Berücksichtigung des subjektiven Schmerzerlebens von besonderer Bedeutung. Damit verbunden ist die Notwendigkeit, im interprofessionellen Schmerzmanagement nach individuellen Lösungen zu suchen. Die Aufgaben Pflegender im Schmerzmanagement können dabei in 3 Felder zusammengefasst werden: erstens klinische, edukative und administrative Aufgaben, zweitens die interdisziplinäre Kooperation und Kommunikation sowie drittens die Mitwirkung bei schmerztherapeutischen Maßnahmen. Zur Anwendung des Konzeptes der stabilen Schmerzsituation benötigen Pflegende Kompetenzen, um ein systematisches pflegerisches Schmerzmanagement unter Einbeziehung von Pflegeexperten Schmerz und in Abstimmung mit dem interprofessionellen Team umsetzen zu können.


2018 ◽  
Vol 47 (04) ◽  
pp. 128-132
Author(s):  
Wilhelm Haverkamp ◽  
Daniela Blaschke ◽  
Andreas Ströhle

ZusammenfassungDie meisten Antidepressiva besitzen ein Potenzial für unerwünschte kardiale Wirkungen. Hinsichtlich der prognostischen Bedeutung im Vordergrund stehen unerwünschte elektrophysiologische Effekte (d. h. eine QT/QTc-Verlängerung und/oder eine Zunahme der QRS-Dauer), die zu tachykarden Rhythmusstörungen führen können. Berichte über solche proarrhythmischen Ereignisse haben in den letzten Jahren zu einer zunehmenden Verunsicherung im klinischen Alltag geführt.Erfreulicherweise sind schwerwiegende unerwünschte Wirkungen von Antidepressiva selten. Zu den Maßnahmen, die geeignet erscheinen, ihre Häufigkeit weiter zu minimieren gehören eine strenge Indikationsstellung, eine Kenntnis der im Einzelfall ggf. vorliegenden kardialen Grund- oder Begleiterkrankungen und eine (auch durch letzteres beeinflusste) sorgfältige Auswahl des Antidepressivums. Während einer Behandlung mit kardial wirksamen Antidepressiva sind Kontrolluntersuchungen notwendig. Hierzu gehören klinische Kontrollen und regelmäßige EKG-Registrierungen. Auch eine intensivierte interdisziplinäre Kooperation kann hilfreich sein.


2018 ◽  
Vol 57 (06) ◽  
pp. 463-469 ◽  
Author(s):  
Martina Henniger ◽  
Stefan Rehart

ZusammenfassungDie orthopädische Rheumatologie befasst sich mit der Diagnostik und der konservativen sowie der operativen Behandlung von rheumatischen Erkrankungen am muskulo-skelettalen System. Um eine dauerhafte Remission der entzündlichen Aktivität einer rheumatischen Erkrankung zu erreichen, ist ein multidisziplinäres Therapiekonzept notwendig. Begleitend zur medikamentösen Therapie und angepasst an die Schwere der Erkrankung, bzw. die entzündliche Aktivität und den Grad der Destruktion von Gelenken, umfasst dieses verschiedene konservative und operative Maßnahmen. Die enge interdisziplinäre Kooperation mit internistischen Rheumatologen, Radiologen, Nuklearmedizinern, Anästhesisten und nicht zuletzt Ergo- und Physiotherapeuten sowie Orthopädietechnikern ist dabei unabdingbar. In der Therapie von rheumatischen Erkrankungen erfolgt in der Regel neben einer medikamentösen Basistherapie eine konservative Therapie an den Strukturen des muskulo-skelettalen Systems. Je nach Gelenk und Zustand umfasst diese alle lokalen Maßnahmen der physikalischen Therapie, Physiotherapie, Ergotherapie, Schienenversorgung, Einlagen- und Schuhversorgung, bzw. zuletzt Gelenkinfiltrationen. Erst, wenn mit diesen konservativen Maßnahmen keine ausreichende Wirkung erzielt wird, kommen operative Maßnahmen zum Einsatz. Ausnahmen hiervon sind absolute oder dringliche OP-Indikationen wie Nervenausfälle, ausgeprägte Achsabweichungen von Gelenken, ein rasches Fortschreiten der Destruktionen oder Sehnenrupturen. Je nach Gelenk und radiologischem Destruktionsgrad werden bei der operativen Therapie präventive/gelenkerhaltende von rekonstruktiven/gelenkersetzenden Verfahren unterschieden. Aufgrund des multilokulären Befalls sowohl artikulärer als auch ligamentärer Strukturen, v. a. aber der besonderen Medikation und deren potentiellen Nebenwirkungen gilt es, im operativen Bereich die Besonderheiten dieser Patientengruppe zu berücksichtigen.


2017 ◽  
Vol 6 (06) ◽  
pp. 431-439
Author(s):  
Frank Erbguth

ZusammenfassungDie mechanische Thrombektomie (MT) von Verschlüssen großer Hirngefäße in Kombination mit der systemischen intravenösen Thrombolyse (IVT) hat sich in den letzten Jahren zu einem hocheffektiven evidenzbasierten Verfahren der Akuttherapie des Hirninfarkts entwickelt. Die Chance auf ein behinderungsfreies Überleben der in der Regel schwer betroffenen Patienten wird um ca. 75% erhöht. Allerdings stellt die MT nur für etwa 5% der Patienten mit ischämischem Schlaganfall eine Therapieoption dar. Die Akuttherapie der ischämischen Schlaganfälle fußt daher weiter hauptsächlich auf den etablierten Maßnahmen wie Stroke-Unit-Behandlung, frühe Sekundärprophylaxe und IVT. Die flächendeckende Versorgung der Kandidaten für eine MT stellt eine logistische Herausforderung dar, zu denen auch die Optimierung der interdisziplinären Zusammenarbeit gehört. Die MT hat auch Implikationen für die Akuttherapie oral antikoagulierter Schlaganfallpatienten. Eine moderne Schlaganfallbehandlung erfordert die interdisziplinäre Kooperation von Neurologie, Neuroradiologie, Neurochirurgie, Kardiologie, Gefäßchirurgie und Anästhesie.


2017 ◽  
Vol 06 (05) ◽  
pp. 211-217 ◽  
Author(s):  
Liesa J. Weiler-Wichtl ◽  
Agathe Schwarzinger ◽  
Florian Schepper ◽  
Ulrike Leiss ◽  

Zusammenfassung Interdisziplinäre Kooperation aus psychosozialer Sicht Die professionelle Betreuung von jungen Krebspatienten beeinflusst ihr Wohlbefinden und ihre psychische Gesundheit während und nach der onkologischen Erkrankung entscheidend. Diese Betreuung gelingt am besten, wenn alle beteiligten Disziplinen als Team eng zusammenarbeiten.


2017 ◽  
Vol 46 (05) ◽  
pp. 246-254
Author(s):  
Frank Erbguth

Die mechanische Thrombektomie (MT) von Verschlüssen großer Hirngefäße in Kombination mit der systemischen intravenösen Thrombolyse (IVT) hat sich in den letzten Jahren zu einem hocheffektiven evidenzbasierten Verfahren der Akuttherapie des Hirninfarkts entwickelt. Die Chance auf ein behinderungsfreies Überleben der in der Regel schwer betroffenen Patienten wird um ca. 75% erhöht. Allerdings stellt die MT nur für maximal 1-5 % der Patienten mit ischämischem Schlaganfall eine Therapieoption dar. Die Akuttherapie der ischämischen Schlaganfälle fußt daher weiter hauptsächlich auf den etablierten Maßnahmen wie Stroke-Unit-Behandlung, frühe Sekundärprophylaxe und IVT. Die flächendeckende Versorgung der Kandidaten für eine MT stellt eine logistische Herausforderung dar, zu denen auch die Optimierung der interdisziplinären Zusammenarbeit gehört. Die MT hat auch Implikationen für die Akuttherapie oral antikoagulierter Schlaganfallpatienten. Eine moderne Schlaganfallbehandlung erfordert die interdisziplinäre Kooperation von Neurologie, Neuroradiologie, Neurochirurgie, Kardiologie, Gefäßchirurgie und Anästhesie.


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