scholarly journals Akute Hepatitis nach der Behandlung mit Rituximab: eine gar nicht so seltene Nebenwirkung der monoklonalen Antikörpertherapie?

2007 ◽  
Vol 7 (09) ◽  
Author(s):  
EM Kifmann ◽  
U Bürgi ◽  
R Escher
Keyword(s):  
Praxis ◽  
2004 ◽  
Vol 93 (43) ◽  
pp. 1785-1787
Author(s):  
Quadranti

Abklärung einer 53-jährigen, afebrilen Patientin mit 10-tägiger Kopfschmerz-Anamnese und akuter Hepatitis nach Nimesulid-Einnahme. Differentialdiagnostisch ist das Spektrum sehr gross und reicht von den Virushepatitiden über bakterielle Infektionen, bis zu den medikamentös und aethylisch induzierten Hepatitiden. Als weitere Ursachen kommen Tumoren, hereditäre Stoffwechselkrankheiten, Autoimmunhepatitis und primär biliäre Zirrhose in Frage. Bei unserer Patientin zeigte sich sonographisch unerwarteterweise eine Splenomegalie sowie atypische Lymphozyten im Blutbild. Serologisch wurde bei positiven IgG und IgM für VCA, einem negativem IgG für EBNA und positiven heterophilen AK, die Verdachtsdiagnose einer frischen Mononukleose-Infektion bestätigt. Die fehlende klassische Klinik mit Fieber, Angina tonsillaris und Lymphadenopathie war initial irreführend. Nachträglich sind die initialen Kopfschmerzen und allgemeine Müdigkeit als Prodromie zu interpretieren. Die Patientin wurde symptomatisch behandelt.


2002 ◽  
Vol 127 (30) ◽  
pp. 1581-1583 ◽  
Author(s):  
U Junge ◽  
J Melching ◽  
S Dziuba
Keyword(s):  

2017 ◽  
Vol 56 (03) ◽  
pp. 255-258
Author(s):  
Angela Thiel ◽  
Jürgen Rissland ◽  
Frank Lammert ◽  
Markus Casper

ZusammenfassungEine 63-jährige Patientin wurde mit Verdacht auf akutes Leberversagen aufgenommen. Als Ursache konnte eine akute Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion identifiziert werden. Im Verlauf kam es zu einer spontanen Ausheilung der Infektion mit Stabilisierung der Leberfunktion. Ein akutes Leberversagen auf dem Boden einer akuten HCV-Infektion ist sehr selten und wurde bisher kaum beschrieben. Dennoch muss die akute HCV-Infektion als seltene Differenzialdiagnose eines akuten Leberversagens beachtet werden.


2008 ◽  
Vol 121 (47) ◽  
pp. 1457-1461 ◽  
Author(s):  
M. Gschwantler ◽  
W. Gulz ◽  
C. Schrutka-Kölbl ◽  
G. Kogelbauer ◽  
G. Schober ◽  
...  
Keyword(s):  

Praxis ◽  
2015 ◽  
Vol 104 (12) ◽  
pp. 635-637 ◽  
Author(s):  
Mikael Sawatzki ◽  
Christoph Haller ◽  
Samuel Henz
Keyword(s):  

Wir berichten über einen 44-jährigen gesunden Patienten mit schwerer akuter Hepatitis E. Im Rahmen der Kräuterwanderung ist es durch Verzehr von kontaminierten Wiesenkräutern über fäko-orale Übertragung zu den Symptomen der Hepatitis mit Ikterus, dunklem Urin, Gliederschmerzen und ausgeprägter Müdigkeit gekommen. Die Hepatitis E ist eine häufige Ursache für akute Hepatitis und Ikterus weltweit. In der Schweiz wird diese autochtone Infektion (mit einer Seroprävalenz bis zu 22%) z.B. über den Verzehr von Schweine- und Wildfleisch erworben. Die Klinik kann von asymptomatischen Patienten bis zum fulminanten Leberversagen führen. Es können nicht selten auch extrahepatische Symptome auftreten.


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