Heinrich Mann et Lion Feuchtwanger en France (1933-1940) Deux attitudes contraires ?

2008 ◽  
Vol 252 (4) ◽  
pp. 809
Author(s):  
Frédéric Teinturier
2019 ◽  
Vol 51 (1) ◽  
pp. 183-210
Author(s):  
Von Tomas Sommadossi

Abstract Wenn man sich mit Zeugnissen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und des Exils beschäftigt, hat die deutsche Literatur nach wie vor Überraschungen parat. Auch nach über siebzig Jahren erweisen sich Exilnachlässe immer wieder als besonders ergiebige Fundgruben. Dies betrifft nicht nur die Hinterlassenschaften kanonischer Autoren, wie etwa der vielen während der Nazizeit in den USA Untergekommenen (Thomas und Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger usw.), sondern auch – oder sogar insbesondere – jene Schriftsteller, die weniger ,privilegierten‘ Exilrouten folgend nach abgelegenen Orten wie Shanghai die Flucht ergriffen, um dort in besonders mühseligen Verhältnissen ihre dichterische Tätigkeit fortzusetzen oder gar aufzunehmen. Die Schwierigkeiten bei der Erforschung dieser Autoren rühren an erster Stelle von der keineswegs selbstverständlichen Zugänglichkeit der Primärliteratur her. Werke aus dem Shanghaier Exil und Nach-Exil gelangten bestenfalls in kleinsten Auflagen am Exilort in den Druck, weshalb selbst ihre Überlieferung in Bibliotheken äußerst lückenhaft ist; nicht selten zirkulierten die Schriften lediglich als Manuskripte und wurden nicht einmal nachträglich verlegt, so dass sie sich kaum in das kulturelle Gedächtnis einschreiben konnten.1 Alfred W. Kneucker, Kurt Lewin, Hans Schubert, Mark Siegelberg, Susanne Wantoch – selbst dieser kleine alphabetische Namenkatalog bezeugt das ,niedere‘ Profil des Schriftstellertums aus dem Shanghaier Exil – das Profil einer littérature mineure, die seitdem trotz ihrer Einmaligkeit ein bescheidenes Dasein am Rande der Literaturgeschichtsschreibung wie der Forschung fristet.2


1983 ◽  
Vol 68 (1) ◽  
pp. 7-25
Author(s):  
Harro Muller
Keyword(s):  

2018 ◽  
Vol 50 (1) ◽  
pp. 309-311
Author(s):  
Jens Stüben
Keyword(s):  

Abstract ,,Alfred Kerr. Die Biographie“; ,,Lion Feuchtwanger. Die Biographie“; ,,Armin Mueller-Stahl. Die Biographie“. Die einzige, die einzig authentische, die definitive Biografie? Dominik Riedo ist da bescheidener: ,,Wolf von Niebelschütz. Leben und Werk. Eine Biographie“ nennt der 1974 geborene Schweizer seine Monografie über einen der unbekanntesten Dichter und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Dennoch wäre wohl auch ,,Die Biographie“ berechtigt gewesen, denn was der Verfasser hier auf fast tausend Seiten vorlegt, ist die erste und mindestens für lange Zeit wohl einzige Gesamtdarstellung des OEuvres Niebelschütz’ in engem Zusammenhang mit dessen Leben (1913–1960). Die Entstehung und Publikationsgeschichte jedes einzelnen Werkes, die Bezüge zwischen Werken und Lebensereignissen, der Stellenwert des jeweiligen Werkes im Gesamtwerk, Hauptaspekte der Deutung und der Rezeption – all das hat Riedo mit bewundernswerter Akribie aufgrund aller verfügbaren Dokumente, großenteils aus dem schwer überschaubaren Nachlass (Niebelschütz hat Manuskripte, Belegexemplare und Lebensdokumente in großer Zahl gesammelt und aufbewahrt), zusammengetragen und sorgsam, sowohl Verbindungen aufzeigend als auch differenzierend, dargestellt. Dominik Riedo ist seinem Anspruch gerecht geworden, in ,,gut lesbare[r]“ Form ,,eine solide Grundlage“ für jede weitere Niebelschütz-Forschung zu schaffen (S. 16 f.). Immer wieder bezieht er sich, diese würdigend, auf die bereits vorhandene Sekundärliteratur (Harald Fricke, Manfred Windfuhr, Detlef Haberland und andere), benennt Desiderata und gibt Anregungen für eine weitere editorische und interpretatorische Beschäftigung mit dem aus seiner Sicht – und der seines Doktorvaters Fricke (Freiburg / Schweiz) – als Meister feinster Wort- und Stilkunst viel zu wenig anerkannten Erzähler, Lyriker, Dramatiker und Essayisten.


1978 ◽  
Vol 30 (3) ◽  
pp. 284
Author(s):  
Walter Arndt ◽  
Edmund Kostka
Keyword(s):  

1973 ◽  
Vol 48 (1) ◽  
pp. 76-77
Author(s):  
Henry R. Warder
Keyword(s):  

Author(s):  
Maurizio Giani

In Germany, beginning from the last decade of XIX century, the fame of Gabriele d’Annunzio grew increasingly thanks to a continue flow of translations, which made him one of the most celebrated writers of the Jahrhundertwende in the country of Goethe. Among the German admirers of the ‘Vate’ there were poets and novelists such as Stefan George, Hugo von Hofmannsthal and Heinrich Mann. On the contrary, Thomas Mann’s appreciation of d’Annunzio was problematic: he disliked his aestheticism, his superficial Nietzschean Übermensch cult and moreover his far too refined, turgidly baroque prose. Nevertheless, he read attentively his colleague’s narratives – albeit using German translations, unlikely George and his senior brother Heinrich –, and undoubtedly made allusions – often in a deeply ironical sense – to d’Annunzio’s Triumph of Death in his novel Tristan. This essay reconstructs the cultural context of the relation between Mann and d’Annunzio, and offers a detailed comparison of selected passages and/or fragments from both works aimed at analysing the nature of Mann’s borrowings from the Italian writer, in order to show the ‘dialectical’ character of such a procedure.


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