,Deutschsprachige Briefkultur im europäischen Kontext‘

2020 ◽  
Vol 52 (2) ◽  
pp. 269-272
Author(s):  
Conterno Chiara

Während der Brief in der Alltagskommunikation unserer globalisierten Welt längst ersetzt worden ist durch elektronische Medien, gewinnt die Form epistolaren Schreibens heute immer klarere Konturen und wird in ihrer spezifischen Medialität und historischen Relevanz erkennbar. Die Geschichte des Briefes als einer der wesentlichen Ausdrucksformen neuzeitlicher Individualität ist inzwischen – zumindest in Ansätzen und kulturhistorischen Momentaufnahmen – untersucht worden. Zur Entwicklung der Gattung ,Brief‘ im Laufe der Jahrhunderte wurden in den letzten Jahren einige Studien veröffentlicht. Es sei an folgende Werke erinnert: Deutsche Briefe, 1750–1950, hg. von Heinz Schlaffer, Gert Mattenklott und Hannelore Schlaffer (Frankfurt a.M. 1988); Karl Heinz Bohrer, Der romantische Brief. Die Entstehung ästhetischer Subjektivität, (Frankfurt a.M. 1989); Reinhard M. G. Nickisch, Brief (Stuttgart 1991); Annette C. Anton, Authentizität als Fiktion. Briefkultur im 18. und 19. Jahrhundert (Stuttgart 1995); Robert Velussig, Schriftliche Gespräche. Briefkultur im 18. Jahrhundert (Wien 2000); Johannes Anderegg, Schreibe mir oft! Zum Medium Brief zwischen 1750 und 1830 (Göttingen 2001); Tanja Reinlein, Der Brief als Medium der Empfindsamkeit. Erschriebene Identitäten und Inszenierungspotentiale (Würzburg 2003); András F. Balogh, Der Brief in der österreichischen und ungarischen Literatur (Budapest 2005); Vom Verkehr mit Dichtern und Gespenstern. Figuren der Autorschaft in der Briefkultur, hg. von Jochen Strobel (Heidelberg 2006); Adressat: Nachwelt. Briefkultur und Ruhmbildung, hg. von Detlev Schrötter (ünchen 2008); Der Brief. Ereignis & Objekt, hg. von Anne Bohnenkamp–Renke und Waltraud Wiethölter (Frankfurt a.M. 2008); Jörg Schuster und Jochen Strobel, Briefkultur – Texte und Interpretationen von Martin Luther bis Thomas Bernhard (Berlin 2013); Briefkultur. Transformationen epistolaren Schreibens in der deutschen Literatur, hg. von Isolde Schiffermüller und Chiara Conterno (Würzburg 2015); Deutschsprachige Briefdiskurse zwischen den Weltkriegen. Texte, Kontexte, Netzwerke, hg. von Sabina Becker und Sonia Goldblum (München 2018).

PADUA ◽  
2016 ◽  
Vol 11 (2) ◽  
pp. 125-130 ◽  
Author(s):  
Stefanie Andreas ◽  
Madlen Baumgarten ◽  
Claudia Ringelhan ◽  
Gertrud Ayerle
Keyword(s):  

Zusammenfassung. Im Rahmen eines studentischen Forschungsprojektes an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg stellen sich die Autorinnen die Frage, wie sich die Bewerberauswahl an Pflegeschulen vor dem Hintergrund des Mangels geeigneter Bewerber/innen gestaltet und welche Auswirkungen dies auf die Ausbildung hat. Die Ergebnisse der Experteninterviews zeigten, dass die Bewerberlage für die Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpfleger/innen vor allem in qualitativer Hinsicht ernst erscheint.


PADUA ◽  
2017 ◽  
Vol 12 (5) ◽  
pp. 347-353
Author(s):  
Doreen Krug

Zusammenfassung. Interprofessionelle Kooperation ist ein wesentlicher Baustein der künftigen professionellen Versorgung von Pflegebedürftigen und Patienten. In der beruflichen Praxis zeigt sich, dass die Gesundheitsberufe wenig voneinander wissen. Anhand der Entwicklung eines Konzeptes der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle / Saale zur Schaffung und Umsetzung interprofessioneller Ausbildungssequenzen soll der Frage nach der Bereitschaft zum interprofessionellen Lernen in den einzelnen Gesundheitsfachberufen nachgegangen werden.


Moreana ◽  
2019 ◽  
Vol 56 (Number 212) (2) ◽  
pp. 246-250
Author(s):  
Michael J. Driscoll
Keyword(s):  

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