Sudden cardiac death in athletes – complete prevention requires evidence

2018 ◽  
Vol 66 (2) ◽  

Wenn Sportler vor laufender Kamera bei einem Wettkampf versterben, konfrontieren das die Zuschauer in besonderer Weise mit den Risiken des Sports. Die Todesfälle der Fussballer Marc-Vivien Foé am FIFA Confederations Cup 2003 und Paulo Sérgio Oliveira da Silva «Serginho» in Sao Paulo 2004, oder des kürzlich bei Paris-Roubaix verstorbenen Radrennfahrers Michael Goolaerts haben eine weltweite Welle der Betroffenheit ausgelöst. Für die Sportmedizin resultiert daraus der klare Leistungsauftrag, durch geeignete Vorsorgeuntersuchungen und Massnahmen an Wettkämpfen diese tragischen Ereignisse so gut wie möglich zu verhindern. Darüber hinaus illustriert der aktuelle Fall des Fussballspielers Davide Astori, dass bei Athleten ein schicksalhafter plötzlicher Herztod nicht nur auf dem Fussballfeld, sondern auch im Schlaf auftreten kann. Eine Registrierung von plötzlichen Todesfällen von Athleten kann zu einem besseren Verständnis der Ursachen und damit auch zu einer besseren Präven­tion beitragen.

Resuscitation ◽  
2010 ◽  
Vol 81 (2) ◽  
pp. S36
Author(s):  
M.M. Gonzalez ◽  
G.R. Geovanini ◽  
R. Gianotto-Oliveira ◽  
C.B. Vianna ◽  
S. Timerman ◽  
...  

2008 ◽  
Vol 7 ◽  
pp. 109-109
Author(s):  
R BRECKENRIDGE ◽  
Z ZUBERI ◽  
L FELKIN ◽  
E BIRKS ◽  
P BARTON ◽  
...  

2016 ◽  
Vol 73 (12) ◽  
pp. 759-765
Author(s):  
Bettina Muggli ◽  
Christiane Gruner

Zusammenfassung. Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste hereditäre Kardiomyopathie und wird definiert durch eine unerklärte linksventrikuläre Hypertrophie mit normal grossen Ventrikeln ohne andere kardiale Ursachen oder systemische Erkrankungen. Die klinische Präsentation ist vielfältig und reicht vom asymptomatischen Familienmitglied bis hin zu Patienten mit Symptomen einer schweren Herzinsuffizienz. Häufige Probleme sind der plötzliche Herztod (’sudden cardiac death’ SCD) und die Risikostratifizierung der Patienten im Hinblick auf eine primärprophylaktische ICD-Implantation. Des Weiteren spielen natürlich die Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts und deren Behandlung (medikamentös, kathetertechnisch mittels Septalalkoholablation, chirugische Myektomie), diastolische Dysfunktion, Vorhofflimmern und die Entwicklung einer Herzinsuffizienz mit systolischer linksventrikulärer Dysfunktion eine wichtige Rolle bei der Betreuung von Patienten mit HCM. Beim Vorhofflimmern muss unabhängig vom CHA2DS2Vasc Score eine orale Antikoagulation begonnen werden und aufgrund der diastolischen Dysfunktion sollte wenn möglich wieder ein Sinusrhythmus erreicht werden durch medikamentöse Massnahmen, elektrische Kardioversion und / oder Pulmonalvenenisolation. Kommt es zur Entwicklung einer Herzinsuffizienz ist eine übliche Herzinsuffizienztherapie indiziert. Bei terminaler Herzinsuffizienz sollte frühzeitig eine Herztransplantation evaluiert werden.


Crisis ◽  
2014 ◽  
Vol 35 (1) ◽  
pp. 5-9 ◽  
Author(s):  
Daniel Hideki Bando ◽  
Fernando Madalena Volpe

Background: In light of the few reports from intertropical latitudes and their conflicting results, we aimed to replicate and update the investigation of seasonal patterns of suicide occurrences in the city of São Paulo, Brazil. Methods: Data relating to male and female suicides were extracted from the Mortality Information Enhancement Program (PRO-AIM), the official health statistics of the municipality of São Paulo. Seasonality was assessed by studying distribution of suicides over time using cosinor analyses. Results: There were 6,916 registered suicides (76.7% men), with an average of 39.0 ± 7.0 observed suicides per month. For the total sample and for both sexes, cosinor analysis estimated a significant seasonal pattern. For the total sample and for males suicide peaked in November (late spring) with a trough in May–June (late autumn). For females, the estimated peak occurred in January, and the trough in June–July. Conclusions: A seasonal pattern of suicides was found for both males and females, peaking in spring/summer and dipping in fall/winter. The scarcity of reports from intertropical latitudes warrants promoting more studies in this area.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document