Verminderte Progressionsrate und Induktion tumorspezifischer Immunantworten durch adjuvante Immuntherapie bei Stadium-IV-Melanomen

Der Hautarzt ◽  
1999 ◽  
Vol 50 (2) ◽  
pp. 103-108 ◽  
Author(s):  
Alexander H. Enk ◽  
Thomas Wölfel ◽  
Jürgen Knop
2019 ◽  
Vol 10 (02) ◽  
pp. 85-85
Author(s):  
Alexander Kretzschmar
Keyword(s):  

Mit einer raschen Behandlung von ALK-positiven Patienten mit einem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) Stadium IV mit einem ALK-Inhibitor kann das Gesamtüberleben (OS) in der klinischen Praxis selbst in diesem vorgerückten Krankheitsstadium noch sehr deutlich verlängert wurden. In einer retrospektiven monozentrischen Studie überlebten die 100 Patienten im Median 6,8 Jahre (81 Monate). Weder Hirnmetastasen noch das Jahr der Diagnose beeinflussten das OS.


Pneumologie ◽  
2013 ◽  
Vol 67 (S 01) ◽  
Author(s):  
M Wittmann ◽  
D Stojanovic ◽  
K Schultz
Keyword(s):  

2020 ◽  
Vol 145 (24) ◽  
pp. 1754-1756
Author(s):  
Oana-Diana Persa ◽  
Cornelia Mauch

Was ist neu? Diagnostik des malignen Melanoms Die Wächterlymphknotenbiopsie spielt eine wichtige Rolle für die korrekte Stadieneinteilung beim Melanom und für die Entscheidung zur Durchführung einer adjuvanten Therapie. Eine systematische, radikale Lymphadenektomie nach positivem Wächterlymphknoten verbessert das Überleben der Patienten nicht. Die Sensitivität der Bestimmung der zellfreien Tumor-DNA ist höher als beim Tumormarker S-100 und ermöglicht die frühe Erkennung eines Rezidivs beim Melanom. Adjuvante Therapien Neben der adjuvanten Therapie mit Interferon wurden zwischenzeitlich die PD-1-Inhibitoren Nivolumab und Pembrolizumab sowie die BRAF/MEK-Inhibitoren Dabrafenib und Trametinib für die adjuvante Therapie im Stadium III zugelassen. Für die adjuvante Therapie im Stadium II ist weiterhin nur Interferon zugelassen, während für das vollständig resezierte Stadium IV nur Nivolumab zugelassen ist. Therapie der lokoregionären Metastasierung Die intraläsionale Injektion von Talimogen laherparepvec (T-VEC) hat zu einer signifikanten Verringerung der Tumorlast im Vergleich zu intraläsionalem GM-CSF geführt und ist für das Stadium III–IV (nur M1a) zugelassen. Therapie bei Hirnmetastasen Sowohl die zielgerichtete Therapie mit Dabrafenib und Trametinib als auch die Immunkombinationstherapie zwischen Ipilimumab und Nivolumab sind bei Hirnmetastasen wirksam. Die sequenzielle Systemtherapie mit zielgerichteter und Immuntherapie beim metastasierten malignen Melanom sowie die Kombination zielgerichteter Therapien mit Immuntherapien werden aktuell in klinischen Studien überprüft.


2021 ◽  
pp. 1-2
Author(s):  
Michael Konrad Stahl

CheckMate 577 ist eine globale, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studie. Erwachsene mit reseziertem (R0) Speiseröhren- oder Magen-Darm-Krebs im Stadium II oder III, die eine neoadjuvante Chemoradiotherapie erhalten hatten und bei denen eine pathologische Resterkrankung vorlag, wurden im Verhältnis 2:1 in zwei Behandlungsarme randomisiert. Der primäre Endpunkt war das krankheitsfreie Überleben. Die Patientengruppen erhielten entweder Nivolumab in einer Dosis von 240 mg alle 2 Wochen über 16 Wochen, gefolgt von Nivolumab in einer Dosis von 480 mg alle 4 Wochen oder ein entsprechendes Placebo. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 24,4 Monate. Die Studienautoren schlussfolgern, dass bei Patienten mit reseziertem Speiseröhrenkrebs oder Krebs des gastroösophagealen Übergangs, die eine neoadjuvante Chemoradiotherapie erhalten hatten, das krankheitsfreie Überleben unter der adjuvanten Therapie mit Nivolumab signifikant länger ist als unter Placebo. Basierend auf den Ergebnissen der CheckMate 577 Studie erteilte Mitte 2021 die Europäische Kommission die Zulassung für Nivolumab zur adjuvanten Behandlung erwachsener Patienten mit Karzinomen der Speiseröhre oder des gastroösophagealen Übergangs, bei denen nach einer neoadjuvanten Chemoradiotherapie noch eine pathologische Resterkrankung vorliegt.


2018 ◽  
Vol 2 (2) ◽  
pp. 129
Author(s):  
K Kamidah
Keyword(s):  

Latar Belakang: Setiap wanita bisa menderita Ca Payudara. Di RW 15  Kelurahan Nusukan pada tahun 2017 ditemui 3 penderita Ca Payudara stadium IV, dua orang meninggal dan satu orang dalam tahap therapi . Penyakit ini sebenarnya bisa disembuhkan apabila ditemukan sejak awal perkembangan penyakit, dengan deteksi dini yang dapat dilakukan oleh setiap individu. Cara ini sangat sederhana dan murah, hanya masyarakat banyak yang belum tahu. Cara ini dikenal dengan SADARI. Dari pengamatan yang kami lakukan, masyarakat tidak melakukan SADARI  karena factor ketidaktahuan.Tujuan: Meningkatkan pengetahuan kelompok ibu-ibu PKK dalam melakukan SADARI


Pneumologie ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Miriam Moeller ◽  
Juliane Adner ◽  
Wolfgang Schuette ◽  
Marcus Krueger
Keyword(s):  

ZusammenfassungDie frühe Letalität nach der Therapieeinleitung bei Patienten mit Lungenkarzinom im Stadium IV stand bisher selten im Fokus wissenschaftlicher Arbeiten. Die wenige verbleibende Zeit zwischen Diagnosestellung, Therapiebeginn und Todeseintritt sowie die evtl. beeinflussenden Faktoren beschäftigen jedoch Patienten und Behandler in hohem Maße. Entsprechend ist das Ziel dieser Arbeit die 30- und 90-Tage-Letalität nach Einleitung einer First-Line-Therapie zu analysieren und mögliche Einflussfaktoren auf eine frühe Letalität zu eruieren. Hierzu wurden retrospektiv die Daten von 225 Patienten mit Lungenkarzinom im Stadium IV und Behandlung im Lungenkrebszentrum Martha-Maria Halle-Dölau und in der Lungenklinik Ballenstedt im Zeitraum vom 01. 01. 2017 bis zum 18. 05. 2020 erfasst. Therapieformen und Patientenmerkmale wurden mittels Häufigkeitsverteilung analysiert und die Überlebenswahrscheinlichkeiten durch die Kaplan-Meier-Methode geschätzt. Die Analyse der frühen Letalität aller tumorspezifisch behandelten Patienten brachte zum Zeitpunkt 30 Tage nach Therapiebeginn eine Letalität von 8,5 % und nach 90 Tagen eine Rate von 23,5 %. Im direkten Vergleich der unterschiedlichen Therapiegruppen fielen die Patienten mit einer Monotherapie mit Checkpointinhibitoren mit einer höheren Letalität auf (16,6 % nach 30 Tagen und 44,3 % nach 90 Tagen). Hingegen blieb die Letalität der Patienten der anderen Therapiegruppen bei unter 10 % nach 30 Tagen und unter 23,3 % nach 90 Tagen. Als Prädiktoren für eine höhere frühe Letalität konnten ein schlechter Allgemeinzustand, eine fortgeschrittene Tumorerkrankung, eine Polymetastasierung sowie die positive Raucheranamnese eruiert werden. Dagegen bestand kein relevanter Unterschied der Letalität zwischen den unterschiedlichen Tumorentitäten, dem Geschlecht sowie dem PD-L1- und Mutationsstatus. Mit dieser Analyse konnte eine sehr hohe, mit anderen Untersuchungen vergleichbare frühe Letalität bei Patienten mit Lungenkarzinom nachgewiesen werden. Relevante Unterschiede zwischen den Therapieformen verdeutlichen die Wichtigkeit einer individuellen Patientenselektion zu den jeweiligen Therapieoptionen und die rasche Entscheidung zu einer Therapieeinleitung.


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